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Thema: Köderfarbe

  1. #1
    Benutzer KöFi Stipper Avatar von pike_feaver
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    Köderfarbe

    Ich will jetzt nicht die 100ste hecht Köderfarbe Diskussion eröffnen, aber ich mach es trotzdem.
    Allerdings will ich nicht auf die klares Wasser + Sonne -> natürliche Köder Nutzen Schiene gehen, sondern würde mich mal interessieren wonach Ihr geht:

    Soll ein Köder für den Hecht besonders gut erkennbar sein (welche Farbe auch immer) oder soll ein Köder für den Hecht möglichst unverdächtig / natürlich wirken.

    Ich habe an einem Stausee bei uns immer sehr natürliche Dekors gefischt und damit auch gefangen. Im letzten Jahr liefen erstaunlicherweise Wurf und Schleppköder ausgesprochen gut, die entweder einen Tick heller waren als die Gewässerfarbe oder aufgrund der Farbe im jeweiligen Gewässertyp sehr sichtig sind (Gelb / Orange).

    Welche der beiden Taktiken war bei euch bisher erfolgreicher?

  2. #2
    So is es hoild Raubfischspezialist Avatar von stockinger
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    MahiMahi geht immer.
    Petri & TL
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  3. #3
    Erfahrener Benutzer Raubfischfänger
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    Also ich habe für den Einsatz natürlicher Farben noch folgende Kriterien: Warmes Wasser, hoher Angeldruck.
    Ausserdem probiere ich Schockfarben etwas an die Wasserfarbe anzupassen, falls Trübung vorhanden. Bräunliches Wasser = Orange/Rot. Grünliches Wasser = Chartreuse, Gelb/Grün. In klarem kalten Wasser gerne Hot Pink.

  4. #4
    So is es hoild Raubfischspezialist Avatar von stockinger
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    Da du ja sicherlich am Lech bzw. den Lechstauseen fischt würde ich auch mal Purple probieren. Was auch immer gut geht ist Motoroil ...
    Petri & TL
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  5. #5
    Erfahrener Benutzer Raubfischfänger Avatar von pike-81
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    Moinsen!
    Also mit Schockfarben habe ich schlechtere Ergebnisse, auch wenn ich sie immer wieder mal testen.

    Da der Hecht ja häufig von unten nach oben jagt, setze ich gerne dunklere Töne ein, die einen guten Kontrast zum hellen Himmel bilden. Somit sind sie eben gut zu erkennen, und dennoch natürlich.
    Schmutziges Braun oder Grün war in letzter Zeit sehr erfolgreich.
    Damit hat mich mein Kumpel Echt Naß gemacht...
    Petri


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    Nur Der Köder Im Wasser Fängt

  6. Nippon-Tackle
  7. #6
    ich heisse Dirk = F.A.L. Board-Inventar Avatar von dgspec
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    Weiss oder Pearl ist bei mir immer dabei und oftmals der Retter in der Not
    NEIN, ich bin nicht NEGAN !

    Für Ben und Olga R.I.P

    Koa Hiatamadl mog i ned,
    weils so dicke Wadln hed.
    I mog a Madl aus da Stadt,
    woas reichlich in da Blusn hat.

    Derk'che von Goisern

  8. #7
    Erfahrener Benutzer Raubfischspezialist Avatar von greece68
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    Zitat Zitat von til Beitrag anzeigen
    Also ich habe für den Einsatz natürlicher Farben noch folgende Kriterien: Warmes Wasser, hoher Angeldruck.
    Ausserdem probiere ich Schockfarben etwas an die Wasserfarbe anzupassen, falls Trübung vorhanden. Bräunliches Wasser = Orange/Rot. Grünliches Wasser = Chartreuse, Gelb/Grün. In klarem kalten Wasser gerne Hot Pink.
    Absolut richtig, wobei bei Trübung grundsätzlich immer weiß auch geht!

  9. #8
    Erfahrener Benutzer Board-Inventar
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    Natürlich ist bei mir immer das letzte was an's Vorfach kommt. Ich starte mit Feuerwehrfluorot oder mit Weiss/Fluoorange. Funktioniert auch in sehr klaren Gewässer sehr oft sehr gut. Ein Kollege fischt am liebsten schwarz/fluoorange.

  10. #9
    Benutzer Raubfischjäger
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    Egal wie trüb/klar das Wasser ist, weiß und auch Salt & Pepper mit hohem weiß Anteil sind immer meine erste Wahl.
    Und wenn es mal wirklich schlecht beist, ist Gelb oft der Weg um doch noch den einen oder anderen Hecht zu fangen. Sprecht natürlich nur von meinem Baggersee, der ist aber im Sommer extrem trüb und im Frühjahr glasklar.

    Gruß,
    der Redarc

  11. #10
    Forengespenst Board-Inventar Avatar von nasobem
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    "Köderfarbe ist egal, Hauptsache weiß."

    So wurde das hier einst mal kolportiert.
    Squamaeus herbosas capito interlucet arenas

    Trinksitten Tiefkühlfritten Tafelquitten Teewurstschnitten Tiefschneeschlitten Tauffürbitten

  12. #11
    Erfahrener Benutzer Raubfischfänger
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    Ein bisschen Hintergrund zu Wassertemperatur und Köderfarbe: Da die Fische wechselwarm sind, laufen die chemischen Prozesse im Auge, die für das Sehen letztlich vonnöten sind, im kalten Wasser deutlich langsamer ab. Deshalb dürfen die Farben im kalten Wasser deutlich intensiver sein, der Fisch kriegt das nämlich gar nicht so richtig mit. Im warmen Wasser kann die gleiche Farbe dann zu grell und damit abschreckend wirken.

  13. #12
    Erfahrener Benutzer Raubfischfänger Avatar von Ruti Island
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    Interessante Info! Wäre nur noch zu klären welcher Temperaturbereich mit "kalt" gemeint ist.
    #whydownsize

  14. #13
    F4M-PowerSeller Board-Inventar Avatar von Boris
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    Also ich würde behaupten, dass der Vorgang des "Sehens" soo schnell ist, dass die Wassertemperatur darauf keinen nennenswerten Einfluss nimmt: http://www.spektrum.de/lexikon/bioch...ehvorgang/5645

    PS: Weiß und Rosa gehen immer...

  15. #14
    josefbepperlsepp Board-Inventar Avatar von sepp
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    also ich find Rosa im Winter absolut geil
    . . . so vui schee unser boarisch Hoamadl . . .

  16. #15
    Erfahrener Benutzer Raubfischfänger
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    Genau. Ich habe mir Rosa, oder sogar Knallpink in kaltem Wasser gute Erfolge gehabt. Ob's jetzt wirklich an der langsameren Chemie liegt, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, aber die Formel: kaltes Wasser = knallige Farben funktioniert.
    Chemisch gesehen, wenn ich das richtig verstehe, wird durch das Licht (einer bestimmten Wellenlänge) eine Reaktion ausgelöst, welche letztlich Moleküle bildet, deren Konzentration dann die Signalstärke bestimmt. Die absolute Geschwindigkeit dieses Vorganges (der Bildung der Moleküle) ist im Prinzip egal, wenn er relativ langsamer wird, wird das Farbempfinden schwächer werden.

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