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Thema: Gibt es ein allgemein gltiges Rezept fr den (Gro)-hechtfang

  1. #1
    Master of Disaster Board-Inventar Avatar von NorbertF
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    Gibt es ein allgemein gltiges Rezept fr den (Gro)-hechtfang

    Immer wieder wird diskutiert ber Kder, Schnre, Vorfcher und alles sonstige Material das zum Hechtfischen bentigt wird.
    Dabei gibt es sehr unterschiedliche Standpunkte, komischerweise durchaus gegenteilige Meinungen von Leuten die auch jeweils gut fangen.
    So sind viele felsenfest berzeugt, dass Sichtbarkeit der Schnur und des Vorfachs keine Rolle spielt, andere behaupten das genaue Gegenteil. Desweiteren sagen einige es kommt nur auf den Druck und die Gre eines Kders an. Realittsnahes Aussehen und Farbe spielt kaum eine Rolle. Andererseits wissen wir auch, dass viele groe Hechte auf sehr realistische Swimbaits, die kaum Druck machen, gefangen werden.

    Eine Erklrung ist sicherlich die Sichtigkeit des Wassers. Wenn der Hecht aufgrund von Trbung gar nicht in der Lage ist recht viel zu erkennen, dann spielen die obengenannten Faktoren sicherlich keine Rolle.
    Aber gehen wir mal davon aus, dass wir einigermaen klares Wasser haben. Sehr viele hervorragende Hechtangler sagen dass auch dort die Faktoren keine Rolle spielen. Und belegen ihre Aussagen mit beeindruckenden Fngen.
    Andererseits geht eine noch grere Schar von Anglern regelmig leer aus wenn sie sich danach richten, obwohl durchaus noch Fnge mglich wren.

    Wie kann das sein? Vielleicht knnen hier die Antworten dazu gefunden werden? Mich wrden EURE Erfahrungen zu dem Thema interessieren.

    Ich fange gleich mal an:
    Meine Erfahrung ist, dass ich tatschlich erst regelmig groe Hechte fange, seit ich groe Kder fische. Allerdings spielt Sichtigkeit der Montage und Kderrealismus eine rieisge Rolle. Mit bunten Kdern und dicker geflochtener geht gar nichts unter normale Bedingungen.
    Andererseits habe ich im Urlaub schon das Gegenteil erlebt.

    Erklren kann ich es mir nur so:
    Der Hecht ist ein Ruber, der strkste und aggressivste setzt sich in freier Wildbahn durch, wchst am schnellsten und vermehrt sich am erfolgreichsten. Fischt man nun in Gewssern an denen die meisten Hechte noch keinen Kder gesprt haben und aufwachsen knnen ohne gefangen zu werden, dann gewinnt der lauteste und grte Kder. Der Rest ist dann egal.

    Fischt man nun in Gewssern mit hohem Angeldruck, dann werden die aggressivsten Exemplare sehr schnell in der Bratpfanne landen. Auf mittlere und lange Zeit setzen sich die vorsichtigen Exemplare genetisch durch. Zustzlich sind meist alle groen Hechte bereits mindestens einmal gefangen und wieder freigelassen worden. Fischt man nun in einem solchen Gewsser werden die angesprochenen Faktoren pltzlich absolut entscheidend.

    Wie seht ihr das, wie sind eure Erfahrungen?
    And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of someone who wears his underpants on his head. (Terry Pratchett)

  2. #2
    isn't it ironic? Raubfischfnger Avatar von averlanche
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    Schnes Thema! Bin schon mal gespannt was sich hier entwickelt.

    Kurze zwischenfrage: Du schreibst, dass du erst die groen Hechte fngst seitdem du auch groe Kder verwendest. Was sind denn fr dich groe Kder? Fr den einen ist ein 5.8" FSI schon ein groer Kder fr andere ein Schniepel.

    Oder auch an die Allgemeinheit: Wie gro sind eure Grohecht Kder (Glcksgriffe mit kleinkram also mal auen vor)?

  3. #3
    Master of Disaster Board-Inventar Avatar von NorbertF
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    Bei mir ab 8" Swimbaits und aufwrts.
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  4. #4
    Internetangler Board-Inventar Avatar von Socratez
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    Ich bin immer wieder Froh, dass ich nicht der Einzige bin, der unter Solchen Bedingungen fischen muss.

    Ich denke es sind Sogar noch mehr Einflsse. Es ist auch nicht jedes Jahr gleich, das kenne ich vom Barsch-fischen, manchmal knallt es ein oder zwei Jahre und danach ist Funkstille als wrde es keine groen Barsche in dem See geben.
    hnlich ist es sicher auch beim Hecht fischen. Ich tu mir dieses Jahr verdammt schwer.

    Zu dem Angeldruck, das kann man auch schwer Parallelisieren. Ich fische als einziger mit Kunstkder auf Raubfisch, das heit der Angeldruck auf dem Sektor ist recht Gering. Allerdings bin ich nicht der Einzige Raubfischangler, der Rest fischt mit Lebend Kfi und die Fangen auch ihre Fische. Und haben wie ich auch hnliche Durststrecken.
    Momentan muss man nach 8 Uhr und vor 21 Uhr bei mir nicht ans Wasser, das ist Brotlose Kunst und Zufallstreffer.
    komplexer denken du musst....
    Think different...Fish different
    ....

  5. #5
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    Also ein allgemein gltiges Rezept kenne ich auf jeden Fall: Der Kder muss im Wasser sein, sonst fngt er nicht.

    Es gibt ein paar allgemeine Leitlinien, aber die allein ntzen nix. Denn die muss man interpretieren knnen fr jedes gegebene Gewsser. Obwohl meine Gewsser zum Teil recht hnlich sind, verhlt sich nicht eines wie ein anderes. Sie alle haben ihre besonderen Eigenheiten, die man selbst herausfinden muss. Und was aktuell an einem geht, geht an einem anderen noch lange nicht - und auf jeden Fall nicht 1:1.

    "Allgemeine Rezepte" helfen zwar, aber sie sind blo ein Teil der ganzen Miete. Und da ich ja nun schon genug "allgemeine Rezepte" geliefert habe, wie ich finde, spare ich mir mal jeden weiteren Kommentar.
    Gendert von Heiner (11.06.2012 um 16:45 Uhr)

  6. Nippon-Tackle
  7. #6
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    Wackelt nix beisst nix.

  8. #7
    Master of Disaster Board-Inventar Avatar von NorbertF
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    Eigentlich gehts mir auch weniger um allgemeingltige Rezepte als um die Frage:
    "fngt auch eine rote/weisse Socke" in jedem Gewsser?

    Sprich: kann man behaupten dass Farben, Kder, Schnur, Sichtigkeit keine Rolle spielen? Nirgends? Hauptsache der Kder ist gro und macht Druck?
    And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of someone who wears his underpants on his head. (Terry Pratchett)

  9. #8
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    An eutrophischen und ogliotrophischen Gewssern mit sehr guten Bestnde kann man das. An Gewssern mit mehr oder weniger hohem Befischungsdruck eher nicht. An glasklaren Gewssern wahrscheinlich auch nicht. Aber bei schlechter Sicht ist selbstverstndlich Druck wesentlicher als bloe Optik.

    Obwohl: Es geht auch da mehr, als manch einer denken mag. Kder, speziell gewisse Kderfabrikate, sind sicher nicht der Hauptschlssel. "Fish different" kann auch ganz was anderes heien.

    Aber wie man's auch dreht und wendet: Wenn die Vecher sowieso in Beilaune sind, ist's relativ wurscht, welchen Bait man grad dran hat. Geht einer, geht auch ein anderer, wenn die Tiefe stimmt. Wunderkder gibt's nicht, und den ominsen "einzig Richtigen" schon gleich gar nicht. Von ganz wenigen Ausnahmen vielleicht abgesehen, etwa wenn sie grad auf eine ganz bestimmte Beute eingeschossen sind.

    Aber die Regel ist das absolut nicht - und die zhlt mehr als seltene Ausnahmen. Und das ganz besonders dann, wenn man keine Stellen befischt, die dauernd beharkt werden. Denn dann beien sie eh viel sorgloser zu.

    Wie brigens auch von der angeblich einzig richtigen Fhrung und dem angeblich einzig richtigen Kderlauf viel zu viel Gewese gemacht wird. Viel wesentlicher ist's, die Viecher zu finden und die richtigen Bedingungen zu kennen. Und das gibt's nun mal nicht im Laden zu kaufen.

    Die wichtigste Regel ist und bleibt: Der Kder muss im Wasser sein. Wer drei Viertel seiner Zeit damit verbringt, in die Kderbox zu stieren , um wieder mal den "einzig richtigen Bait" zu finden, muss sich nicht wundern, wenn wenig herumkommt.
    Gendert von Heiner (11.06.2012 um 17:50 Uhr)

  10. #9
    Erfahrener Benutzer Raubfischspezialist Avatar von senta18
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    Leider hab ich kein wirklich potentes Hechtgewsser vor der Haustr als das ich viel experimentieren knnte und Langzeiterfahrungen einbringen knnte. Wenn ich jedoch z.Bsp. einen schwedischen See (Sinnern) als Vergleich heranziehen darf, war es durchaus so, da die Baits (egal welcher Art) immer eine orange/kupferne Tnung (der Eisenoxidfrbung des Gewssergrundes angepasst) haben sollte - mit Schockfarben hab ich dort nichts fangen knnen - wie gesagt EGAL welcher Kdertyp versucht wurde und das ber einen Zeitraum von 14 Tagen ...

    Im Strelasund ist hauptschlich die Trbung des Wassers und die Tageszeit ausschlaggebend fr die Farbwahl und es ist erstaunlich mit welcher Wiederholgenauigkeit dort die Fische reagieren. Hier machte sogar schon der rote Punkt am weien Gummifisch mit schwarzem Rcken den Unterschied - auf ANSAGE!

    Bezglich der Kdergre halte ich es mit der Natur bzw. dem jahreszeitlichem Rythmus (auch beim Hecht) - im Frhjahr laut und durchaus druckvoll, sobald Brutfisch im Wasser ist kleinere Kder im natrlichen Dekor und eher feine Vibrations, im Herbst dann fette Teile mit Druck , im Winter lass ich das Fischzeugs eigentlich in Ruh ... Bin also kein 100%iger Verfechter der `groe Kder/groe Fische` Theorie, da gabs bei mir einfach schon zu viele Ausnahmen ...
    ... der eine sagt was er wei - der andere wei was er sagt ...

  11. #10
    Erfahrener Benutzer Raubfischfnger Avatar von felix
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    hDa ich ja teilweise die gleichen Gewsser wie Norbert befische und die restlicheb, die ich alleine befische zumindest in der gleichen Region sind, kann ich dem Norbert nur zustimmen.
    Ich bin der Meinung, bei uns ist die Kder/Schnurwahl absolut entscheident. Ich habe
    es auch schon mit unrealiatischen oder sehr grellen Kdern versucht und nur ganz schlechte Ergebnisse eziehlt. Aber in unserer Region ist der Angeldruck auch enorm Hoch.
    Ich kann die These "hauptsache Gross und viel Druck" nicht besttigen.

  12. #11
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    Natrlich nicht. In glasklaren Gewssern ist der Hauptreiz die Optik, was sonst? Und in stocktrben Gewssern kann die Optik gar nicht allzu viel zhlen, weil Hechte bekanntlich keinen Radarblick haben.

    Man orientiere sich an den gegebenen Verhltnissen, ziehe daraus ein paar Schlsse und fertig. Es gibt keine wundersamen Geheimnisse, das ist gequirrlte Kacke.

    Sicher geht nicht unter jeder Bedingung jeder Kder. Aber bitte, wenn man bestimmte Stellen mit bestimmten Eigenschaften befischt, ist schon klar, dass gewisse Kdertypen gehen und andere nicht. Wo ist denn da das verdammte Geheimnis? Das sind vorrangig technische Fragen, gepaart mit ein bisschen Gewsserkenntnis und ein bissi berlegung.

    Alle Baits sind fr bestimmte Zwecke gemacht, nicht Selbstzweck. Das sind einfach Werkzeuge und nix weiter. Man nehme die faule Alchemisten-Mystik aus dem Spiel, denn die bringt nix. Stattdessen setze man seinen Kopf ein wenig in Bewegung.

    Wie gro ist wohl die Wahscheinlichkeit, dass man, wie der Zufall eben so spielt, unter geschtzten wie vielen hunderttausend Kunstkdern auf dem Markt immer grad den angeblich "einzig richtigen" in der Kiste hat?

    Ein bissi was an profaner Wahrscheinlichkeitsrechnung kann manchmal auch nicht schaden.
    Gendert von Heiner (11.06.2012 um 18:24 Uhr)

  13. #12
    Erfahrener Benutzer Raubfischspezialist Avatar von Desperados
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    Ich denke das es zu einem grossen Teil am Futterfisch aufkommen liegt. Dazu als bsp. unser Stausee bei uns in Luxemburg.
    Der See ist grob in 2 Teile zu Untereilen, den Oberen und Unteren Stausee. Der Obere glnzt mit einer Wassersichtigkeit von Teilweise ber 12m und einem Sehr guten Weissfischaufkommen. Hecht so wie Barsch brauchen ansich nur das Maul aufzureissen um zu fressen. Auf jedenfall haben sie durch die Sichtigkeit absolut kein Problem Futter auf grosse Distanz ausfindig zu machen. Das Resultat ist das nicht hungrige Fische eigentlich gar nicht fangbar sind da sie es gar nicht ntig haben jedem Kder nachzulaufen. Worauf trotzdem Verhltnismssig gut gefangen wird, sind extrem auffallende Kder in zum Teil extremen Farben trotz des sehr klaren Wassers. Das einzige was zhlt ist die Neugierde der Fische zu erwecken und sie zu einem kleinen Testschnapper zu berreden.
    Das kann man bei so klarem Wasser sehr gut beobachten, da wird jedernatrliche Kder gar nicht beachtet, wird's grell, schiessen sie dann schon mal hinterher und mit ein wenig glck schnappt einer zu.
    Die Raubfische schwimmen auch ohne jegliche Panik zu verbreiten zwischen den Weissfischen, kommt der kleine Hunger, zack wird sich schnell mal umgedreht und der Magen ist voll, die Fische sprinten kurz zur Seite und 30sek. spter steht der Hecht wieder zwischen den Rotaugen als wre nie etwas gewesen.


    Der Untere Stausee ist extrem trb mit einer Sichtigkeit von 10-20cm und hatt auch einen sehr guten Weissfischbestand.
    Hier ist es, wie mir aufgefallen ist nicht wichtig ob der Kder grell ist oder nicht, auf jedenfall habe ich dort auf grelle Kder nicht besser gefangen wie auf Naturdesign (aber auch nicht schlechter). Hier zhlen eigentlich mehr zielgenaue Wrfe unter die bers Tiefe Wasser stehende Bsche. Die Raubfische sind hier mehr am lauern und die bisse kommen meist nach 1-3 Kurbelumdrehungen. (Die meisten Bsche stehen so 1-2m bers Wasser hinweg)
    Bisher hab ich dort am besten mit Softjerks/swimmbaits am offset-haken gefangen weil die Kder, vorausgesetzt man kann Skippen, so am weitesten unter die Bsche kommen.

    Ich fische brigens im Trben wie im Klaren Wasser mit der gleichen Schnur und Stahl/Titan Vorfchern.
    Konnte bisher kein Nachteil im Klaren Wasser feststellen

    Fr mich schliese ich daraus, das wenn der Fisch hunger hat, ist es schnuppe was fr ein Kder ich anbiete, da kann's dann auch eine rot/weisse Socke mit Loch sein.
    Hatt er aber gerade keinen Hunger muss der Kder irgendwie anders interessant gemacht werden. Und wenn's nur die grelle Farbe ist oder ein spezielles Laufmuster was ihm so noch nicht untergekommen ist.

  14. #13
    Erfahrener Benutzer Board-Inventar
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    16.068
    Wobei auch die, die keinen Hunger haben, erst mal gefunden werden wollen. Fischt man zum Beispiel auf groe Hechte, die bekanntlich nicht gerade gestapelt stehen n den allermeisten Gewssern, ist es nur dann sinnvoll, sich an bestimmten Stellen lange aufzuhalten, wenn ein wirklich begrndeter Verdacht besteht, dass da was steht.

    Hat man indessen grad gar keine Peilung, ist es ziemlich schwachsinnig, so vorzugehen. Dann macht man besser Strecke und nutzt die Zeit, um etwaige aktive Viecher zu finden. Das ist dann wichtiger, als sich mit filigranem Gefummel aufzuhalten, um vielleicht alle Jubeljahre einmal eine vllig beiunwillge, weil bis zum Stehkragen vollgefressene Oma zum Biss berreden zu wollen mit allerlei ultrageheimen Zauberknsten.

    Aber was passt dann nicht an Baits? - Alles, was umstndlich gefhrt werden muss, beschissen fliegt, viel Kraft kostet und viel Zeit verbrt. Damit ist schon mal ein ziemlich groer Teil an Wunderbaits vom Tisch des Hauses.

    Und wenn man noch ein bissi weiter denkt, kommt man unweigerlich auf solche Baittypen, die nicht an einen bestimmten, eng begrenzten Tiefenbereich gebunden, sondern da mglichst flexibel verwendbar sind - die Rede ist hier grad von tieferen Gewssern. Und schon hat man noch einmal einen ganzen Batzen an Kdertypen ad hoc aus dem Spiel, um nicht zu sagen: die Allermeisten. Vom verbliebenen, mit Sicherheit berschaubaren Rest kann man sich dann einen aussuchen, entweder aus dem Bauch oder nach dem Bockprinzip oder weil einem was dazu einfllt.

    Nur mal so als ein Beispiel, wie man es machen kann, wenn man nicht so auf faulen Zauber steht. Es muss ja nicht grad eine rot-weie Socke sein, denn die wirft sich Scheie und sinkt ziemlich lahm.

    In jedem Falle geht hier aber Zeitersparnis (Wahrscheinlichkeitsrechnung!) vor diffizilen philosophischen Betrachtungen samt permanentem, angestrengtem Stieren in die Kderbox mit der Hoffnung auf die einzig wahre gttliche Erleuchtung.

    Aber was, wenn nicht nach sptestes zehn Minuten der erste Meter beit? - Kderwechsel vielleicht, denn jetzt hilft blo noch Megabass fr 33 cken ohne Zoll und Porto? - Oder sich ganz einfach in Erinnerung rufen, dass erstens die Muttis weit verstreut stehen, zweitens nicht gesagt ist, dass sie grad in Fresslaune sind und drittens und hauptschlich berhaupt nicht gesagt ist, dass dort, wo man sich grad einen abbricht, justamente eine herumkrebst?
    Gendert von Heiner (12.06.2012 um 09:44 Uhr)

  15. #14
    Erfahrener Benutzer Raubfischspezialist Avatar von Desperados
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    Nee wenn man keinePeilung hat stimmt das schon was du sagst, ich htte noch erwhnen knnen das der Obere, klare Teil eigentlich eine bis zu 35m Tiefe Badewanne ist und nur Rudern erlaubt ist. Da bleibt nur Schleppen, Freiwasser abfischen oder gezielt Weissfischschwrme mit dem Echolot suchen und diese mit allen Tricks zu beackern.
    Schleppen und Freiwasser absuchen gefllt mir persnlich nicht so.

  16. #15
    Erfahrener Benutzer Raubfischspezialist Avatar von Fabi
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    Hier auch nur schwer an Grohecht ranzukommen, wobei man meinen msste, dass in ber 1000 Ha eine gewisse Anzahl vorhanden sein msste.... Ja - MSSTE!

    Allerdings ists teilweise schon schwer 70er am Ufer zu erwischen, ich halte mich nur im Freiwasser auf, und hier ists noch schwerer. Hier spielt aber auch der Punkt mit ein, dass einfach ein schlechter Bestand vorhanden ist.

    Werfen, werfen, werfen ist hier also die Devise. Vielleicht kommt irgendwann die Erleuchtung und es wird klarer wie an die Fische zu kommen ist, denke ich aber weniger, da generell nicht so bombastisch gefangen wird.
    Erfahrung ist nur der Name den wir unseren Irrtmern verleihen

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