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Ein BaSStard am Forellenbach

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Ein BaSStard am Forellenbach


Ja wie ihr aus der Überschrift schon herauslesen könnt hat es mich dieses Wochenende mal anstatt auf gestreifte, zu einem Raubzug auf getupfte Räuber verschlagen. Alles in allem eine sehr spontane Aktion und so verabredeten wir uns nach der Frühschicht noch für ein paar Stündchen am Forellenbach. Seid mir nicht böse aber genaues über das Gewässer werde ich nicht erzählen da es eine private Strecke ist und der Pächter es so will. Was tut man nicht dafür an so einem schönen Gewässer zugegen zu sein. C&R ist gewollt für Bachforellen und so handhaben wir das auch. Gerade weil es eine wilde Population ist.







Um 15 Uhr waren wir montiert am Wasser und begannen die ersten Spots abzugrasen. Die ersten kleineren Attacken ließen auch nicht sonderlich lange auf sich warten, aber ich fische etwas überdimensioniert um keine kleinen Fischlein zu verangeln. Verständlich oder?
Die Waffe der Wahl waren die Biovex Earthworm in 4,25 Inch und die sind schon ordentliche Brocken für die kleineren. Es gab aber zu viele Fehlattacken und wir wechselten wieder zurück auf Hardbaits. Chubby und Co. Brachten da die ersten getupften an die Haken. Alles aber leider keine größeren Fische.



Marv verhaftete 3 schönere über der 30er Marke und wir pausierten erst Mal etwas am Ufer. Wat gibt’s denn neben dem Fischen schöneres als bei strahlendem Sonnenschein in der Ruhe am Bach zu hocken und sich zu entspannen. Ich hatte ja schließlich schon über 14h auf den Beinen verbracht.

Aber alle Ruhe hat ein Ende und wir machten uns auf den Weg zum zweiten Spot. Eine alte Wehranlage die über die Jahrzehnte einen tiefen Pool gebildet hat. Ich schlenzte den Chubby einmal quer rüber unter die Bäume und kassierte dafür einen knallharten Biss der sich aber mit nem ordentlichem Satz in die Luft wieder verabschiedete. Schade wars. Abso nächstes Mal doch ultrasoft drillen haha. War eine gute Forelle die knapp an der 40er Marke kratzen konnte. Gefrustet rauchte ich mir erst Mal mein Pfeifchen und Marv testet die kleinen pinken Biovex Stix. Er fing Fisch auf Fisch, allerdings fernab von einem großen Maß.



Der dritte Spot brachte mir aber auch mal einen netten Fisch. Ich bekam 2 Attacken an gleicher Stelle und beim dritten Mal, als ich den Chubby einfach so schnell einholte wie es mit meinen Pranken ging rappelte es in der Rute. Na endlich und nach nem Erinnerungsfoto hab ich sie mit ermahnenden Worten, sie sollte doch mal bisschen mehr fressen damit sie nächstes Jahr die 35 geknackt hat, zurück entlassen.



Die nächste Wehranlage war ein Eldorado. Nicht nur für Spinnfischer. Oben ein tiefer ruhiger Pool, und unterhalb direkt der nächste. Marv angelte unten im Wasser und ich oben. Es blieben aber nur einige kleinere hängen und wir wechselten Schnell die Stelle. Das sollte sich auch als sehr lohnend herausstellen denn Am nächsten Spot, an dem es eigentlich keine Fische gibt haha, war Marv’s 7g Penzill auf einmal mehr als im Halbkreis gebogen. Tadaaa, wenn das ein Fisch ist, wo es angeblich keine mehr gibt, dann will ich nur noch solche Stellen haben. Sie kämpfte wie ein Weltmeister und gab sich nach endlosen Minuten und einigen Fluchten geschlagen. Was war das für ein Trümmer von Bachforelle. Meine Damen und Herren, Marv landete einen über 50cm langen Goldbarren mit Raubtiergebiss.





Ich habe seit Ewigkeiten keine so große Bachforelle mehr gesehen. Nach diesem Erlebnis beendeten wir auch den Raubzug am Bach und ich verabschiedete mich in ein Wochenende voller Ruhe und Ausgeglichenheit. Ach ja ein Wunderlicher Beifang gabs noch in Form einer Raubmühlkoppe.



Aktualisiert: 12.08.2012 um 14:06 von DerAndi

Kategorien
Ausflüge und Urlaub

Kommentare

  1. Avatar von Rapante
    Sieht nach einem schönen Ausflug aus.

    Und !
  2. Avatar von mabu80
    Toller Bericht! Petri den Fängern!