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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Verwendet ihr ne Baitcaster zum Zander jiggen?



dominik
11.02.2014, 20:57
Hi Leute, das ist mein erster Post hier. Ich fische seit einiger Zeit mit Baitcasting Rollen, vor allem im Main (bin noch nicht so lange hier). Jetzt habe ich allerdings von verschiedener Seite gelesen, dass eine BC nicht wirklich zum jiggen geeignet ist. die Argumente waren vor allem geringerer schnureinzug und weniger grungefühlel man nicht in die schnur greifen kann. Was denkt ihr darüber?

Wuaschdbrod
11.02.2014, 21:03
Ich Jigg zwar nicht auf Zander aber wenn man die Rolle palmt könnte (kann) man die Schnur Wunderbar zwischen Daumen und Zeigefinger laufen lassen. Bei ner Statio musst du den Finger zum Kurbeln aus der Schnur nehmen, bei der BC nicht.

Börnie
11.02.2014, 21:05
Ich Jigg zwar nicht auf Zander aber wenn man sie Rolle palmt könnte (kann) man die Schnur Wunderbar zwischen Daumen und Zeigefinger laufen lassen. Bei ner Statio musst du den Finger zum Kurbeln aus der Schnur nehmen, bei der BC nicht.

Hab ich z.B. schon in Videos gesehen, dass das der Namiki manchmal macht!

FangFabrik
11.02.2014, 21:27
Was willst du mit deinen Fingern an der Schur. Jede meiner Baitcast Kombos überträgt das Grundgefühl 10 mal besser als eine Spinning. Da brauch ich nicht in die Schnur grapschen

atrox
11.02.2014, 21:35
Ich verwende seit neustem wieder oft eine Spinning - aber nur weil ich das anjiggen damit als angenehmer empfinde (man muss nicht gegen die Rolle arbeiten) und vorallem wegen den kalten Fingern um die Jahreszeit....
Geht es nur um das Ködergefühl ist BC besser! Finger in die Schnur mache ich da manchmal wenn ich sehr leicht fische - das wiederum bekomme ich bei der Statiocombo nicht auf die Reihe iwie, bzw. es kostet mich zuviel Konzentration die Schnur immer wieder einzufangen!

Wuaschdbrod
11.02.2014, 21:37
Was willst du mit deinen Fingern an der Schur. Jede meiner Baitcast Kombos überträgt das Grundgefühl 10 mal besser als eine Spinning. Da brauch ich nicht in die Schnur grapschen
Ich will gar nix mit den Fingern in der Schnur. Aber wenn jemand wert drauf legt, ist es wunderbar leicht zu machen.

killwell
11.02.2014, 22:55
Ich hätte da gerade eine super Loomis Jigge im Angebot :flucht:

NorbertF
11.02.2014, 23:06
Ich fische NUR BCs (und Flifis). Also auch auf Zander. Und ich fische quasi NUR Gummi (und Fliegen).

MaSchi
12.02.2014, 01:49
Ich fische viel an der Mosel mit BC auf Zander.
Momentan bin ich da aber mehr am Faulenzen ,als am jiggen.läuft im moment irgendwie besser...
Verwende dafür ne Tailwalk Backhoo in H,ist in dem Bereich ab 10g+4" top

MAS
12.02.2014, 11:58
Den Finger muss man nur an die Schnur halten wenn die Rute zu wenig Rückmeldung gibt. So eine Problemlösung kann man also kaufen!

Ansonsten bin ich oft mit 270er Statio und kurzer BC am Wasser - damit kann ich immer das nehmen was mir besser passt.

Gilbert
12.02.2014, 12:16
Und wie ist das dann nachts mit der BC, wenns wirklich dunkel ist?

NorbertF
12.02.2014, 12:21
Und wie ist das dann nachts mit der BC, wenns wirklich dunkel ist?
Verstehe die Frage nicht? Genauso wie am Tag, ausser dass man nichts sieht. Aber mit ner Stationärrolle sieht man auch nicht mehr. Rollen helfen nicht gegen Dunkelheit.

Jupp82
12.02.2014, 12:27
Das ist wirklich quatsch. Ne BC ist genauso geeignet zum jiggen wie eine Spinning. Und wenn man kein Ködergefühl hat oder dafür die Schnur in die Hand nehmen muss fischt man wahrscheinlich mit nem Besenstiel oder nem Ast.

BC Rollen gibts übrigens auch mit hohen Übersetzungen zu kaufen.

petit_pêcheur
12.02.2014, 12:27
:-)
Mit brannte auch "Dann ist dunkel" unter den Fingern. Aber abseits vom Sammeln für den Marktplatz hat die Frage vielleicht sogar nen ernsthaften Hintergrund, weil man bei Dunkelheit den Köder nicht sieht und daher auf Verdacht die Rolle abbremsen muss.

taxel
12.02.2014, 12:39
Für mich ist jiggen mit BC am Main nix. Das war ein teures Experiment. Mit Spinne bin ich flexibler und werfe weiter. Die BC hat für mich da keinen erkennbaren Vorteil. Letztendlich ist es aber Geschmacksfrage.

Gefangen habe ich mit der BC komischer Weise auch fast nix. Aber das will ich mal nicht auf die BC schieben.

NorbertF
12.02.2014, 13:24
Für mich ist jiggen mit BC am Main nix. Das war ein teures Experiment. Mit Spinne bin ich flexibler und werfe weiter.

Sorry, aber dann hat einfach die Übung gefehlt. Mit der BC werfe ich genausoweit wie mit der Statio. Gleichwertige Ruten vorausgesetzt. Wenns einen Unterschied gibt in der Wurfweite, dann sinds weniger als 5m. Aber selbst das bezweifle ich.
Flexibler verstehe ich, aber ist für mich kein Argument. Ok, muss mehr als eine Rute mitschleppen, aber das mache ich sowieso. Ich wills gar nicht flexibel, sondern 1 Rute, 1 Köder. Brauch ich nen anderen Köder nehm ich ne andere Rute und muss nicht ummontieren.

taxel
12.02.2014, 13:44
Sorry, aber dann hat einfach die Übung gefehlt. Mit der BC werfe ich genausoweit wie mit der Statio. Gleichwertige Ruten vorausgesetzt. Wenns einen Unterschied gibt in der Wurfweite, dann sinds weniger als 5m. Aber selbst das bezweifle ich.
Flexibler verstehe ich, aber ist für mich kein Argument. Ok, muss mehr als eine Rute mitschleppen, aber das mache ich sowieso. Ich wills gar nicht flexibel, sondern 1 Rute, 1 Köder. Brauch ich nen anderen Köder nehm ich ne andere Rute und muss nicht ummontieren.

Das mit mehr Übung mehr geht bestreite ich gar nicht. Irgendwann könnte ich mit der BC mal das gleiche, wie mit der Spinne, wenn ich dran bliebe. Aber eben nicht mehr. Unterm Strich hat die BC beim jiggen auch nicht mehr Spaß gemacht. Und so habe ich erst mal entschieden, wieder die Spinne zu nehmen.

Das gilt auch nur für die Situation "jiggen am großen Fluss". Wenn ich was anderes machen würde, würde ich die BC vielleicht besser finden ...

Rednec
12.02.2014, 13:44
Mit n bissel Übung und Rolleneinstellung kann man auch im dunklen werfen ohne abzubremsen und ein Nest zu produzieren...

NorbertF
12.02.2014, 13:45
Das mit mehr Übung mehr geht bestreite ich gar nicht. Irgendwann könnte ich mit der BC mal das gleiche, wie mit der Spinne, wenn ich dran bliebe. Aber eben nicht mehr.

Das stimmt. Zumindest was die Wurfweite angeht. Ausser vielleicht bei länglichen Hardbaits, die wirft die BC besser. Und das Spaßargument toppt sowieso alle. Wenn die Spinne Spaß macht, dann sollte man sie fischen, völlig klar.

Gilbert
12.02.2014, 13:49
hat die Frage vielleicht sogar nen ernsthaften Hintergrund, weil man bei Dunkelheit den Köder nicht sieht und daher auf Verdacht die Rolle abbremsen muss.

Klar meinte ich das:tasskaff:

Auch wenn mans zu 97% im Gefühl hat wär mir das zu blöd.

Rednec
12.02.2014, 14:03
Das gilt auch nur für die Situation "jiggen am großen Fluss".


...was für mich über längere Zeit mit einer 2,20-2,40 BC deutlich entspannter wäre als mit einer
2,70m (endfatal wäre noch kopflastig) Spinnrute!

Jiggen bedeutet ja im Grund "Köderanimierung" .

NorbertF
12.02.2014, 14:04
Ahhh verstehe. Ernsthaft: das spielt nach ner Weile überhaupt keine Rolle (haha) mehr.
Dunkel oder nicht, merkt man beim Werfen gar nicht. Ich schau auch bei Tageslicht dem Köder nicht hinterher.

Gilbert
12.02.2014, 14:15
Mit sensiblen Mädchenhänden machbar:flucht:

NorbertF
12.02.2014, 14:23
hmmm
80011

ArminP
12.02.2014, 15:10
Ich fische auch "am großen Fluß" mit ner 7er BC auf Zander. Jiggen tu ich zwar nur noch selten (stattdessen T Rig), aber wenn dann mach das auch damit. BCs gibts auch mit hohem Schnureinzug, genau wie Statios auch. Die Dunkelheit macht einem auch nicht mehr zu schaffen. Das hat man sehr schnell im Gefühl, wann man den Köder abbremsen muß. Man hört es auch an der Drehzahl der Rolle.

Laternenfischer
12.02.2014, 15:36
Bei stimmigem Gerät, Rolle, Rute, schnur und entsprechendem Köder kann man mit etwas Übung eh "blind" werfen.
Ansonstem fische ich bei uns am Rhein auch mit BC.

angelpfeife
12.02.2014, 19:25
Zu dem in die Schnur griffeln: Einfach vor dem Lineguide mit dem Zeigefinger die Schnur etwas anheben. Das ist sogar noch viel einfacher als bei ner Statio weil man nicht auf ne Rotorstellung achten muss. Das Argument zählt also nicht:mrcool:

Aber irgendwie finde ich persöhnlich die Ergonomie mit BC-Combos bei Köderführungen bei denen man die Rute anheben muss komisch. Ganz anders sieht es dagegen bei Schlägen zu Seite oder nach Unten aus. Kann das aber nicht so richtig erklären... Fühlt sich halt komisch an:conf:

dominik
12.02.2014, 20:44
Und wie ist das dann nachts mit der BC, wenns wirklich dunkel ist?

Im dunkeln bringen doch Kunstköder eh nicht viel, oder? Und in der Dämmerung sieht man noch genug.

Börnie
12.02.2014, 20:45
Ach, dann verwechseln die dummen Zander wohl die Wobbler mit Köderfischen. Dumm aber auch... :mrcool:

peltast
12.02.2014, 21:03
Ich "faulenze" mit einer 9' BC-Rute in Verbindung mit einer Rolle mit hohem Schnureinzug (CTS LRS + Calais DC). Die Wurfweite ist nicht kürzer als mit Statio. Zum aktiven Jiggen aus dem Handgelenk kommt eine kürzere und vom Wg. leichtere Rute zum Ensatz ... Wurfweite ist etwas weniger als mit Statio ... die Zander im Buhnenfeld störts nicht.
Ich nehme BC zum Jiggen nicht nur weil es Spass macht, sondern auch weil ich einen kleineren Schnurbogen habe, ich den Köder präziser platzieren kann und ich einen direkteren Köderkontakt habe.

Rednec
12.02.2014, 22:11
Im dunkeln bringen doch Kunstköder eh nicht viel, oder? Und in der Dämmerung sieht man noch genug.

Es kann nicht dunkel genug sein...

dominik
12.02.2014, 22:39
Ich habe auch ne 2,70 BC. Ne andere Rute in dem Bereich habe ich garnicht. die Wurfweite spielt IMO eh nicht die Rolle, weil du im Fluss auf mehr als 20m eh kaum noch Köderkontakt hast. Und so 30m komme ich mit der Kombi auch (sicher auch weiter bei 15-20 Gramm Köpfen, aber ich bin jetzt noch nicht so routiniert und stelle deshalb die Wurfbremse eher fester).

Nachteil ist für mich nur de Schnureinzug. Es gibt zwar schnelle Rollen, aber da das meine erste BC ist habe ich ein Preiswertes Modell von DAM gekauft (so um die 60 Euro Teil).

NorbertF
12.02.2014, 22:51
Im dunkeln bringen doch Kunstköder eh nicht viel, oder? Und in der Dämmerung sieht man noch genug.

Ohje :) Glaubst Du das wirklich? Probiers mal mit KuKö in stockfinsterer Nacht, Du wirst staunen...selbst Hechte beissen im stockdunklen. Nur bei Barsch klappts nicht.

NorbertF
12.02.2014, 22:53
Nachteil ist für mich nur de Schnureinzug. Es gibt zwar schnelle Rollen, aber da das meine erste BC ist habe ich ein Preiswertes Modell von DAM gekauft (so um die 60 Euro Teil).

Mit der Rolle sollte man nur einmal werfen: von der Verpackung in die Mülltonne. Sorry, aber das ist so. Das war rausgeworfenes Geld.

Hans
12.02.2014, 22:59
Ich habe auch ne 2,70 BC. Ne andere Rute in dem Bereich habe ich garnicht. die Wurfweite spielt IMO eh nicht die Rolle, weil du im Fluss auf mehr als 20m eh kaum noch Köderkontakt hast. Und so 30m komme ich mit der Kombi auch (sicher auch weiter bei 15-20 Gramm Köpfen, aber ich bin jetzt noch nicht so routiniert und stelle deshalb die Wurfbremse eher fester).

Nachteil ist für mich nur de Schnureinzug. Es gibt zwar schnelle Rollen, aber da das meine erste BC ist habe ich ein Preiswertes Modell von DAM gekauft (so um die 60 Euro Teil).

sorry, du hast noch viel zu lernen.

im Fluß auf 20m keinen Köderkontakt.. hast du das falsche Gerät.. und mit 20gr. solltest du locker auf 60m kommen. Und wenn du dann einen Biss bekommst und diesen spürst, hast du das richtige Gerät. Und die Rute muss dann auch keine 2,70m haben, ausser du hast ne riesenhafte Steinpackung vor deinen Füßen. Und nicht mal dann...



UND: @alle Neuen.. wir legen Wert auf "Groß-und Kleinschreibung"

Desperados
12.02.2014, 23:03
Nur bei Barsch klappts nicht.

Och naja, das seh ich anders :fies:

NorbertF
12.02.2014, 23:06
Echt? Cool, dann muss ichs weiter probieren. Hab noch nie einen wirklich nachts gefangen, nichtmal am Brombachsee, wo man alle 2 Minuten einen fängt tagsüber. Interessant.

atrox
12.02.2014, 23:13
Ich hab auch schon im Dunkeln Barsche gefangen... Gut bisschen geschummelt - war auffallend oft an einer Fähre wo auch eine Laterne ist... Der Topköder war der Fin s in Chartreuse Ice

Desperados
12.02.2014, 23:24
Echt? Cool, dann muss ichs weiter probieren. Hab noch nie einen wirklich nachts gefangen, nichtmal am Brombachsee, wo man alle 2 Minuten einen fängt tagsüber. Interessant.
Kuck mal in den Barsch 2013 Thread. 85% aller Barsche über 40cm bissen sobald es dunkel war. Ein Spot der während mehreren Stunden von 2-4 Leuten befischt wird. Ohne biss. Kaum ist es dunkel, nicht die Dämmerung sondern richtig dunkel, hagelts bisse.Direkt an der Spundwand. Teilweise 10 45 plus Barsche in 2 Stunden Dunkelheit. (Leider halt meist auf mehrere Leute verteilt. An ruhigen Tagen, meist unter der Woche, konnte ich aber auch schon 1-2 Stunden mit 9-10 40+ Barschen für mich alleine geniessen.) Allrdings, nicht das ganze Jahr
über. Erst ab einer Aussentemperatur von unter 10 grad.

Hans
12.02.2014, 23:28
Jedes Wasser ist anders und jede Region ebenfalls. Bei uns sind die kleinen Welse schneller am Haken, als die großen Barsche :-)

killwell
12.02.2014, 23:48
Thx. Na da freut sich doch der Kochtopfangler :jubel:

:wallbash::wallbash::wallbash:


Und übrigens: Manchmal muss man auch "SCHEIßE" schreien!

Desperados
12.02.2014, 23:50
? :help:

nasobem
12.02.2014, 23:59
Mit BC jiggen? Na klar. Für mich ist das eine Frage der Ergonomie. Das geht im Handgelenk los und setzt sich über Ellenbogen, Schulter bis in's Kreuz fort. Mit der Spinne hatte es recht bald hier und da gezwickt, mit der BC dauert das deutlich länger.
In der Finsternis ist wie im Hellen, wenn man sich auf sein Gerät eingefischt hat klappt das blind. Sonst könnte der Maulwurf gleich im Bau bleiben.
Dong lö dünkel ße bong münkel.

Heiner
13.02.2014, 00:01
Wenn ich heute noch an der Elbe auf Zander jiggen wollte, würde ich das nach wie vor mit einer Spinne machen. Da ich aber weder auf das eine noch das andere mehr Lust habe, habe ich auch keine Spinne mehr.

Heiner
13.02.2014, 00:06
Im dunkeln bringen doch Kunstköder eh nicht viel, oder? Und in der Dämmerung sieht man noch genug.

Auf Zander klappt das prächtig.

Auf Hecht klappt es zwar nicht in allen Gewässern, aber in einigen sehr gut. Vor allem mit Baits, die viel Druck machen, zum Beispiel große Bucktailspinner oder Topwater-Zeugs. Ein bisschen Restlicht kann beim Hecht allerdings nicht schaden, stockdüstere Nächte sind ungünstig. Am besten klappt es in warmen Sommernächten bei klarem Himmel.

Wenn es klappt. Es gibt auch Gewässer, wo das nächtliche Hechtfischen gar nichts bringt, selbst bei ganz guten Beständen nicht. Das muss man halt ausprobieren.

In Gewässern mit ausgedehnten Unterwasser-Pflanzenfeldern ist es nachts bisweilen günstiger, ein Stück weg davon zu fischen. Grund: Bei aussetzender Photosynthese verbrauchen Unterwasserpflanzen Sauerstoff, anstatt ihn abzugeben. Das kann die Viecher unter Umständen aus den Pflanzen heraustreiben. Auch ausprobieren. Nicht selten erwischt man sie dann fünfzehn, zwanzig Meter weg davon.

Irgendeinen Grund müssen die Viecher allerdings haben, um ihre Fressaktivitäten in die Nacht zu verlegen. Zum Beispiel, weil es sich um ein Gewässer handelt, das tagsüber stark frequentiert wird von Wassersportlern und/oder Anglern. Oder auch bei sehr hohen Tagestemperaturen. Einfach so aus Lust und Laune wird der Augenräuber Hecht eher nicht zum Nachtjäger; einen Vorteil, unter solch erschwerten Bedingungen zu jagen, muss es geben.

Topwater Baits, zum Beispiel Prop Baits, sind an sich gute Nachtköder. Allerdings wird die sowieso schon hohe Fehlbissrate auf solche Baits nachts natürlich nicht gerade besser. Viel sicherer haken Bucktailspinner oder auch große Spinnerbaits - zum Beispiel der Shumway Funky Chicken, der auch bei eher langsamem Einholtempo flach läuft und außerdem viel Volumen gegen den Nachthimmel bietet. Spinnerbaits haben gerade nachts den Vorteil, das Abhaken zu erleichtern. Vor allem, wenn man den Trailerhaken weglässt.

Im Gegensatz zu dem, was man oft hört, ist die Farbwahl eher wurscht. Druck ist wichtiger.

killwell
13.02.2014, 00:18
Texte doch mal an welchen Gewässern. Und die Spots, die nachts besonders gut gehen, wären glaub ich auch noch interessant.

NorbertF
13.02.2014, 00:22
Hrhr, Thomas :mrcool: aber hast schon Recht, man sollte das eigtl. alles nicht hier verraten. Rächt sich garantiert. Der Potti ist überall.

dominik
13.02.2014, 00:48
Mit der Rolle sollte man nur einmal werfen: von der Verpackung in die Mülltonne. Sorry, aber das ist so. Das war rausgeworfenes Geld.

ja da hätte ich vorher lesen sollen. ich behaupte allerdings, dass das mit dem Kontakt stimmt. der Main hat wirklich ne sehr starke Strömung (halt ein begradigter Kanal ohne Struktur und Buhnen) und ich fühle den Boden eigentlich kaum. Kann es sein, dass selbst 20 Gramm zu wenig sind auf den Grund zu kommen?

Das Material ist ne 2,70 vendetta cast (die ist IMO schon recht straff) 15-40 Gramm und ne 7 Kilo Fireline. Sollte man damit nicht was spüren?

killwell
13.02.2014, 01:05
Bei 7 Kilo auf jeden Fall!

dominik
13.02.2014, 01:19
Bei 7 Kilo auf jeden Fall!

passt 7 kilo nicht zum Zandern?

Heiner
13.02.2014, 01:19
Hrhr, Thomas :mrcool: aber hast schon Recht, man sollte das eigtl. alles nicht hier verraten. Rächt sich garantiert. Der Potti ist überall.

Dass Zander sich nachts prima fangen lassen, das weiß hier eh ein jeder Potti. Das ist ja nun wirklich nix Neues mehr. Die Geheimnistuerei ist an sich lächerlich, die "Geheimnisse" sind allesamt keine mehr. Spätestens, seit es das Net gibt.

Mir macht es nix aus, zum Beispiel zu sagen, dass ich Einiges im Freiwasser fange. Das halten die Allermeisten sowieso nicht durch und das passende Gerät haben sie auch nicht. Ich habe auch keine Probleme zu sagen, dass ich viel mit Blech fische. Das allein nützt nämlich gar nix. Man muss auch wissen, wann und wie das funktioniert. Wenn's nämlich was Zuverlässiges gibt auf dieser Welt, dann dies: Zwei-, dreimal nix gefangen, also Scheiße. Da kann man das Leben seiner Oma drauf verwetten in ninety-nine out of one hundred cases.

In mittelprächtigen Gewässern schützt einen allein schon die Tatsache, dass das Fischen auf große Viecher bedeutet, u. U. wochenlange Schneiderepisoden in Kauf nehmen zu müssen. Und zwar bei oft frustrierender Schwerarbeit. Darauf haben die Wenigsten Lust und Pottis schon gleich gar nicht. Die wollen eine volle Truhe, aber die gibt es nicht bei diesem Geschäft. Deswegen habe ich mir das ja ausgesucht. Denn dabei habe ich meine Ruhe, meistens völlig unbehelligt.

nasobem
13.02.2014, 01:24
7 Kilo sind 'ne Menge Holz. Holz schwimmt allerdings, da fällt der Grundkontakt schwer aufgrund zu großer Leichtigkeit.

sp!nner
13.02.2014, 03:13
Ja, und es passt alles. ;-)

sphinxx
13.02.2014, 09:09
Kann es sein, dass selbst 20 Gramm zu wenig sind auf den Grund zu kommen?


Ja, das kann sein. An der Elbe gab es Tage, an denen nichts unter 1oz Kopfgewicht ging. Etwas schlankere GuFis können auch helfen.

Meterbarsch
13.02.2014, 09:49
Jiggen auf Zander (bzw.genauer: Faulenzen, T-und C-Rig) ist bei mir der Bereich, der immer noch klassisch mit einer Statio und Geflochtener praktiziert wird. Allerdings eher mit Ruten in 2,10.
Mir gehts auch so, dass ich Bewegungen nach oben nicht so ergonomisch mit der BC finde, wie mit einer im Lot liegenden Stationärkombo. Rapfen, Barsch, Hecht an der BC mit Mono, da bin ich gerne dabei. Zander will mit der Statio gejagt werden :). Aber das ist ja eigentlich nur Geschmackssache. Besser ist das, was man als besser empfindet.
Im Punkt Sensibitität und Grundkontakt wäre die BC der Statio allerdings schon überlegen, ich denke durch die Haltung. Die BC wird ja komplett umschlossen. Mit hochwertigen Stationärruten und-Rollen gehts aber natürlich trotzdem prima.

NorbertF
13.02.2014, 09:57
Am Rhein fische ich teilweise 40g Köpfe, an manchen Stellen fische ich bis 100g (!!).
Also: ja, kann sein dass 20g zu wenig sind.

Rednec
13.02.2014, 10:21
Viel Holz für die Flyrod...

:mrcool:

Berlinerzander
13.02.2014, 11:09
Ich Fische auch hauptsächlich mit der bc. Lediglich wenn ein orkanartiger Wind fegt benutze ich noch die Statio. Auch beim jiggen. Die Köderkontrolle ist einfacher und man kann dadurch leichter fischen.
Aber stimmt schon, dass Kunstköder in der Nacht keinen Sinn machen. Wie sollen die Fische die auch wahrnehmen ;)

Meterbarsch
13.02.2014, 12:14
Ich Fische auch hauptsächlich mit der bc. Lediglich wenn ein orkanartiger Wind fegt benutze ich noch die Statio. Auch beim jiggen. Die Köderkontrolle ist einfacher und man kann dadurch leichter fischen.
Aber stimmt schon, dass Kunstköder in der Nacht keinen Sinn machen. Wie sollen die Fische die auch wahrnehmen ;)

Just trolling or...:mrcool:

NorbertF
13.02.2014, 12:18
Just trolling or... ;)
Muss fast. Das wär sonst zu krass.
80022

angelpfeife
13.02.2014, 13:19
Sag das nicht zu laut Norbert... Ich hab schon Leute getroffen die gemeint haben Fische sind wie Menschen und müssen ständig fressen (wahrscheinlich auch um die Körpertemp zu halten...). Wenn also einer da ist beissen sie auch:lachtot:

Tisie
13.02.2014, 13:21
Unterm Strich hat die BC beim jiggen auch nicht mehr Spaß gemacht.

Mensch Axel, mit Deiner Top-Kombo kann das BC-Jiggen doch nur Spaß machen - optimaler geht's doch fast nicht ;-) ... bleib da mal am Ball!

Ich finde das Jiggen mit der BC auch sehr angenehm - mit den kurzen Ruten sowieso und auch mit längeren Ruten klappt das gut. Ich habe mir mal einen 8' Blank als BC aufgebaut, um das zu testen und war sofort recht angetan (zusammen mit 'ner 1:7 übersetzten Rolle funktioniert das sehr harmonisch) ... auch die Wurfweiten sind recht beachtlich, das kann ich bestätigen (vielleicht fehlen ein paar Meter im Vergleich zu einer entsprechenden Spinning, aber darauf kommt's ja nicht an). Leider spielt sich meine Alltagsangelei meist an Stellen mit sehr wenig Platz/Rückraum ab, so daß ich dort mit der Spinning wurftechnisch einfach besser klarkomme.

Gruß, Matthias

ArminP
13.02.2014, 13:35
Leider spielt sich meine Alltagsangelei meist an Stellen mit sehr wenig Platz/Rückraum ab, so daß ich dort mit der Spinning wurftechnisch einfach besser klarkomme.


Gerade an Stellen mit Platzproblemen, würde ich immer eine BC vorziehen.

Jupp82
13.02.2014, 13:40
Allerdings, das vesteh ich jetzt auch nicht:conf:

Döbelwürger
13.02.2014, 14:30
Allerdings eher mit Ruten in 2,10.
Mir gehts auch so, dass ich Bewegungen nach oben nicht so ergonomisch mit der BC finde, wie mit einer im Lot liegenden Stationärkombo.

Auf den Punkt gebracht ;-)

An die die 240-270er BCs fischen zum Jiggen, wie soll das denn aussehen? 50cm Rear-Grip? 50g Blei im Rutenende? Oder ist einem Balance und Rutengewicht dann einfach egal :confused:

Tisie
13.02.2014, 14:48
OK, dann stelle ich mich vielleicht zu blöd an oder es ist auch nur ein Missverständnis?!

Ich meine nicht zielgenaue Würfe ans/ins Cover (dafür bevorzuge ich auch die BC), sondern wirklich beengte Verhältnisse am Ufer, z.B. mit einer hohen Mauer im Rücken (typischerweise unter Brücken) oder halt im Busch (direkt zwischen Schilf/Bäumen/Sträuchern) ... mir fehlt da einfach der Platz, um einen runden Wurf mit der BC hinzubekommen, zumal ich den Köder durch das beißsichere Vorfach beim Jiggen/Wobbeln bzw. Finesse-Montagen beim Wurf nicht direkt unter die Rutenspitze hängen kann. Mit der Spinning kann ich in solchen Situationen mit einer extrem kurzen schnellen Beschleunigung noch gut werfen, mit der BC gelingt mir das nicht in dem Maße ... vielleicht habt Ihr einen Tip für mich?

Gruß, Matthias

Tisie
13.02.2014, 14:52
An die die 240-270er BCs fischen zum Jiggen, wie soll das denn aussehen? 50cm Rear-Grip? 50g Blei im Rutenende? Oder ist einem Balance und Rutengewicht dann einfach egal :confused:

Weder noch ... bei entsprechenden Blanks unnötig und im übrigen kein echter Unterschied zur Statio: bei dieser balanciert die Rolle auch nichts aus, wenn man (so wie ich und viele andere) den Rollenfuß mittig zwischen den Fingern hat (dabei sitzt die Rolle genau im Drehpunkt).

Gruß, Matthias

Döbelwürger
13.02.2014, 17:25
Imho ein Vorteil der Spinning das man sie so greifen kann, das sie Rolle einige cm vom Balancepunkt entfern mit in die Waagrechte zieht (alle 5 Finger vor dem Rollenfuß gegriffen). Ne BC zieht genau genommen sogar etwas mit nach vorne, aber wohl palming-abhängig.
Der Rear-Grip ist also nicht länger als bei einer gleich langen Spinning, und die Rute fühlt sich nicht kopflastiger an? Auch nicht mehr Kraftaufwand beim ständigen Anjiggen? Kann ich so fast nicht glauben.

Jupp82
13.02.2014, 17:38
Kannst du getrost glauben. Hab noch ne Abu Fanta im Keller mit 2,90 bis 70 gr. und ner ca. 230 gramm Rolle drauf. Da ist nichts Kopflastig. Die kann man ebenfalls den ganzen Tag entspannt fischen.

Tisie
13.02.2014, 17:59
Hi,


Der Rear-Grip ist also nicht länger als bei einer gleich langen Spinning, und die Rute fühlt sich nicht kopflastiger an? Auch nicht mehr Kraftaufwand beim ständigen Anjiggen? Kann ich so fast nicht glauben.

nein, bei meiner Kombo (8'/1Oz Elite XL Blank + Curado 201E7) ist mir das überhaupt nicht negativ aufgefallen. Der Griff ist natürlich etwas länger als bei einer 2m BC-Rute, klar, aber auch nicht länger als bei einer entsprechenden Spinning (gedrehten Rollenhalter bzw. dessen Gewinde berücksichtigt). Ich kann die genauen Maße inkl. Gewicht und Balancepunkt bei Interesse gerne mal nachmessen und durchgeben ... die Position der Rolle selbst sehe ich bei der BC übrigens als Vorteil, da deren Gewicht durch den sehr niedrigen Sitz auf der Rute bei der Anjigbewegung quasi nicht bewegt wird. Durch den längeren Fuß der Statio entsteht ein Hebel, über den das Gewicht der unten hängenden Rolle bei jeder Anjigbewegung angehoben bzw. hoch gedreht werden muß (beim echten jiggen, faulenzen mal außen vor). Man kann es also so oder so betrachten, in der Praxis ist das kein Thema (zumindest für mich nicht).

Gruß, Matthias

Rednec
13.02.2014, 18:35
Das hat er schon so richtig formuliert, die Rolle ist quasi der Drehpunkt.
Bei m. 2,40er Zexxer absolut machbar und ohne erschwerten Aufwand !
Allerdings wiegt das Ding ja auch nix ....
Vorraussetzung ist allerdings das Palmen der Rolle, aber das mache ich ja eh nur bei BC.

peltast
13.02.2014, 19:15
Ich habe mir meine vor x Jahren aufbauen lassen mit der Vorgabe, dass sie nicht kopflastig ist. Den Rear Grip siehst Du auf den Bildern. http://www.fishing-for-men.de/showthread.php/37364-BC-Jigrute-in-9-quot-auf-Basis-CTS-LRS-Blank-mit-30-75g?highlight=Cts+lrs

Hans
14.02.2014, 01:15
@BerlinerZander


Aber stimmt schon, dass Kunstköder in der Nacht keinen Sinn machen. Wie sollen die Fische die auch wahrnehmen ;)

ist jetzt nicht dein Ernst, was du da schreibst??

MSH
14.02.2014, 01:23
Hansi, ich denke, der Zwinker-Smilie beantwortet Deine Frage ;-)

Berlinerzander
18.02.2014, 15:20
@BerlinerZander



ist jetzt nicht dein Ernst, was du da schreibst??

natürlich nicht...
Es gibt nur Leute die das tatsächlich Glauben. Fische können im dunklen ja auch nicht sehen.
Mit sowas muss ich mich rumschlagen. Naja die Berliner Touris eben ;)

Fynn_sh
18.02.2014, 19:06
Hoi

auch ich jigge bisher viel viel lieber mit der Stationärrolle, das Gefühl/die Ergonomie ist da für mich persönlich einfach besser bzw. fühlt sich besser an.
Wenn ich in der kälteren Jahreszeit fast nur noch faulenze, fische ich aber auch gerne mit der BC und kurzen Ruten.
Dies bezieht sich jetzt auf die Uferfischerei, vom Boot/vertikal siehts da schon wieder ganz anders aus.

Wenn ich mir diesen Thread so durchlese, beschleicht mich aber immer mehr das Gefühl, der ganzen Sache nochmal eine Chance zu geben. Sehe die Chance aber recht gering eine passende Rute zu finden (der NOK hat teilweise echt eine eklige Steinschüttung, deshalb nix <8ft), da müsste ich meine Rutenbausachen wohl nochmal entstauben :mrcool:

@Tisie
was packt die Elite XL 1Oz ködertechnisch denn so?

Gruß
Fynn

NorbertF
18.02.2014, 20:21
Versteif Dich mal nicht auf die > 8ft...die Chancen stehen gut, dass Du Dich da irrst..

dominik
18.02.2014, 21:24
sorry, du hast noch viel zu lernen.

im Fluß auf 20m keinen Köderkontakt.. hast du das falsche Gerät.. und mit 20gr. solltest du locker auf 60m kommen. Und wenn du dann einen Biss bekommst und diesen spürst, hast du das richtige Gerät. Und die Rute muss dann auch keine 2,70m haben, ausser du hast ne riesenhafte Steinpackung vor deinen Füßen. Und nicht mal dann...


UND: @alle Neuen.. wir legen Wert auf "Groß-und Kleinschreibung"

Die Revo STX ist auf dem Weg zu mir:). Ich werde berichten wie das Jiggen damit läuft:).

Fynn_sh
18.02.2014, 22:22
Versteif Dich mal nicht auf die > 8ft...die Chancen stehen gut, dass Du Dich da irrst..

Mmh habe noch eine Del Sol MH in 7ft hier rumfliegen, Rückmeldung ist relativ gut. Könnte als Zanderjigge taugen...

Sollte ich mit der wohl mal intensiver jiggen?!

NorbertF
18.02.2014, 23:30
Würde ich mal probieren, ja. Schon viele die davon ausgegangen waren, dass sie mit kurzen Ruten an ihren Spots nicht zurecht kommen haben sich irgendwann umentschieden.
Man fischt doch ein wenig anders mit den Castern, wenn man sich mal umgewöhnt hat. Plötzlich braucht man weniger Blei, fischt nicht mehr so "brachial", braucht nicht immer Wurfweitenrekorde und fängt irgendwie trotzdem besser.
Viele fischen an Steinpackungen mittlerweile mit Ruten um die 7', ohne die langen Stöcker zu vermissen.

Tisie
19.02.2014, 10:55
Hi Fynn,


Wenn ich mir diesen Thread so durchlese, beschleicht mich aber immer mehr das Gefühl, der ganzen Sache nochmal eine Chance zu geben. Sehe die Chance aber recht gering eine passende Rute zu finden (der NOK hat teilweise echt eine eklige Steinschüttung, deshalb nix <8ft), da müsste ich meine Rutenbausachen wohl nochmal entstauben :mrcool:

mach das! ;-)


was packt die Elite XL 1Oz ködertechnisch denn so?

Das ist natürlich immer sehr subjektiv, der eine mag's eher steif/straff mit kleineren/leichteren Ködern, andere bevorzugen eine stärkere Mitarbeit/Vorspannung der Spitze durch kleinere/leichtere Köder. Nach meinem Geschmack ist mit einem 4.8er FSI an 17g in der Strömung echt die Grenze des gut fischbaren Bereichs erreicht. Bei schlankeren Ködern und weniger Strömung kann man mit dem Kopfgewicht noch etwas hochgehen, aber so richtig optimal ist das alles nicht mehr. Den angenehmen Bereich sehe ich für mich bei 7-14g Köppen mit 4"-5" Ködern.

Die SS3 gibt's inzwischen übrigens auch in 8' und ist als BC-Aufbau sicher eine sehr interessante Alternative! Je nach Aktionsvorliebe gibt's auch noch weitere Blank-Alternativen, z.B. die kleine Nitro oder andere CTS Serien ...


@ArminP & Jupp82: Würde mich über eine Antwort auf meine Nachfrage bez. BC bei beengten Verhältnissen am Ufer freuen, hier nochmal zur Erinnerung:


Ich meine nicht zielgenaue Würfe ans/ins Cover (dafür bevorzuge ich auch die BC), sondern wirklich beengte Verhältnisse am Ufer, z.B. mit einer hohen Mauer im Rücken (typischerweise unter Brücken) oder halt im Busch (direkt zwischen Schilf/Bäumen/Sträuchern) ... mir fehlt da einfach der Platz, um einen runden Wurf mit der BC hinzubekommen, zumal ich den Köder durch das beißsichere Vorfach beim Jiggen/Wobbeln bzw. Finesse-Montagen beim Wurf nicht direkt unter die Rutenspitze hängen kann. Mit der Spinning kann ich in solchen Situationen mit einer extrem kurzen schnellen Beschleunigung noch gut werfen, mit der BC gelingt mir das nicht in dem Maße ... vielleicht habt Ihr einen Tip für mich?

Danke!

Gruß, Matthias

NorbertF
19.02.2014, 11:02
Bezüglich der beengten Verhältnisse unter Brücken, vor Mauern und in Gestrüpp:
wie wirfst Du denn da mit der Statio? Genauso kannst Du auch mit der BC werfen imho.
Bzw. wenn es nur 15-20m sein müssen kannst Du auch pitchen.

Tisie
19.02.2014, 12:10
Hi Norbert,


Bezüglich der beengten Verhältnisse unter Brücken, vor Mauern und in Gestrüpp:
wie wirfst Du denn da mit der Statio?

steht oben ... ein sehr kurzer, schneller - fast schon explosionsartiger - Beschleunigungsimpuls, quasi ein abgehacktes "rausschnippen".


Genauso kannst Du auch mit der BC werfen imho.

Nein, ICH eben nicht ... deswegen ja die Fragestellung ;-)

Aber vielleicht war mein Tonfall wieder mal so derbe daneben, daß ich NATÜRLICH keine Antwort bekomme (dabei bin ich für Berliner Verhältnisse schon fast übertrieben nett hier) :-)

Gruß, Matthias

NorbertF
19.02.2014, 12:17
Ne, ich vermute eher, dass keiner eine Antwort weiss und deswegen keiner was schreibt.
Mir gings auch so, aber ich wollte es nicht so im Raum stehen lassen und hab nun einfach nachgefragt.

Mit der BC kriegst Du das nicht hin, weil der Abflugwinkel höher sein muss und Du deswegen mit der Rute nen weiteren Bogen nach hinten beschreiben musst nehme ich an? Im Vergleich zur Statio fühlt es sich mit der BC ja so an als würde man steil nach oben werfen?

Falls ja, dann können es nur zwei Dinge sein:
1. Spule dreht zu langsam an, Ködergewicht zu niedrig?
2. Daumen geht zu spät beim Abwurf von der Spule.

Denn eigentlich kann man auch mit der BC solche "Schnappwürfe" fabrizieren, wenn auch natürlich etwas schwerer. Und nur wenn man nicht versucht zu leichte Köder zu werfen.
Wie weit musst Du denn raus? Vielleicht ist Pitchen / Unterarmwurf geschickter?

SilentBob
19.02.2014, 12:42
Jemand der immer mit einer Spinnrute gefischt hat, wird niemals auf Anhieb mit einer BC genauer (oder weiter, oder entspannter) werfen, obwohl dieses Pro-Argument ja immer aufgeführt wird. Umgekehrt ist's natürlich genauso!

ArminP
19.02.2014, 13:14
Wie Norbert und Du schon gesagt habt, kurze schnelle Bewegung. Das funzt mit der BC einfach besser. Ich brauch mit der BC weniger Rückraum und man kann auch besser unter überhängenden Bäumen werfen. Seitwärts, auch dafür brauche ich weniger Rückraum.

SilentBob
19.02.2014, 13:21
Nene Armin,... dabei hast du doch schon so viel von mir gelernt... :-B:flucht:
Gut, das mit den überhängenden Bäumen stimmt tatsächlich! Über den Rest dis(s)kutieren wir später am Wasser! ;-)

killwell
19.02.2014, 13:30
Mit der BC werfe ich auch ohne Rückraum.
Rute 95 Grad, kurzes Pendel, kleine Elypse und ab geht die Luzi.
War das verständlich?
Flippen und Pitchen sowieso. Mit ein bischen Übung auch in meist ausreichenden Weiten.

Tisie
19.02.2014, 14:55
Hi,

vielen Dank für Eure Antworten!

Das Abwurfwinkel-Problem kenne ich und habe es grundsätzlich ganz gut im Griff, denke ich. Einzig bei häufigerem Wechsel zwischen Spinning und BC auf einem Trip wird es durch in Höhe und Richtung leicht abschweifende Würfe manchmal noch etwas deutlich ... ist nach den ersten Würfen nach dem jeweiligen Wechsel aber abgehakt.

Das mit der Rutenaufladung ist ein Punkt, der durchaus ursächlich sein kann, denn für einen entspannten Wurf mit der BC (ohne Tüddelei) scheint mir eine tiefere Aufladung ausschlaggebender zu sein als mit der Spinning, denn damit klappt das "abgehackte" kurze beschleunigen einfach besser, auch wenn diese sich weniger auflädt. Für eine adäquate Aufladung der BC (zum werfen in den beschriebenen Situationen) bräuchte ich also schwerere Köder oder eine leichtere/weichere Rute, für deren Führung/Animation mir die Rute dann aber wieder etwas zu weich wäre ... schwierig. Im freieren Umfeld kann ich das problemlos mit entsprechender Wurftechnik kompensieren und so eine stärkere Aufladung der Rute erzeugen - brauche dafür aber eben mehr Platz.

Konkret komme ich mit einer Einschränkung des Wurf-Freiraums in einer Dimension/Seite auch gut klar, nur bin ich in den beschriebenen Situationen meist von mehreren Seiten eingeschränkt (unter Brücken: hinten + oben, auf der Packung zwischen Schilf, Büschen, usw.: seitlich + teilweise auch von oben/vorne (Bäume)) ... da bleibt teilweise nur ein schmaler Korridor, durch den ich feuern kann und mit der BC wird es dann eben zu abgehackt (geringe Wurfweite + Tüddel) oder ich hänge im Busch oder werfe oben in die Brücke oder ...

Da Ihr das aber offensichtlich gemeistert bekommt, muß ich wohl "nur" mehr üben, anstatt in den Situationen einfach zur Spinning zu greifen (ist sicher auch ein Stück weit Bequemlichkeit/Gewohnheitssache).

Gruß, Matthias

NorbertF
19.02.2014, 14:59
Ja, mehr üben denke ich. Nicht böse gemeint.
Mit der BC gehen kurze abgehackte Würfe sehr gut auch ohne Tüddel.
Mir sind mittlerweile BCs bei wenig Platz deutlich lieber als Spinnings.

Tisie
19.02.2014, 23:23
Hi Norbert,


Ja, mehr üben denke ich. Nicht böse gemeint.
Mit der BC gehen kurze abgehackte Würfe sehr gut auch ohne Tüddel.
Mir sind mittlerweile BCs bei wenig Platz deutlich lieber als Spinnings.

weiß ich, hab das mit der fehlenden Übung ja selbst ins Spiel gebracht und ziehe mir den Schuh gerne an, sofern Substanz dahinter steckt ... würde es gerne mal in der Praxis bei jemanden sehen, der das so richtig drauf hat, vielleicht hat jemand ein entsprechendes Video zur Hand?!

Gruß, Matthias

killwell
20.02.2014, 00:13
https://www.youtube.com/watch?v=6DmJSmROhNc&feature=youtube_gdata_player
Bitteschön.

Stefan
20.02.2014, 00:29
... gib dem Bub mal ein bisschen Ritalin :mrcool:

killwell
20.02.2014, 00:31
https://www.youtube.com/watch?v=5Sot2AjsFY8&feature=youtube_gdata_player

Noch was. ...:lachtot:

Stefan
20.02.2014, 00:37
... den Jungs lieber nicht :mrcool:

dominik
20.02.2014, 02:23
Hi,

vielen Dank für Eure Antworten!

Das Abwurfwinkel-Problem kenne ich und habe es grundsätzlich ganz gut im Griff, denke ich. Einzig bei häufigerem Wechsel zwischen Spinning und BC auf einem Trip wird es durch in Höhe und Richtung leicht abschweifende Würfe manchmal noch etwas deutlich ... ist nach den ersten Würfen nach dem jeweiligen Wechsel aber abgehakt.

Das mit der Rutenaufladung ist ein Punkt, der durchaus ursächlich sein kann, denn für einen entspannten Wurf mit der BC (ohne Tüddelei) scheint mir eine tiefere Aufladung ausschlaggebender zu sein als mit der Spinning, denn damit klappt das "abgehackte" kurze beschleunigen einfach besser, auch wenn diese sich weniger auflädt. Für eine adäquate Aufladung der BC (zum werfen in den beschriebenen Situationen) bräuchte ich also schwerere Köder oder eine leichtere/weichere Rute, für deren Führung/Animation mir die Rute dann aber wieder etwas zu weich wäre ... schwierig. Im freieren Umfeld kann ich das problemlos mit entsprechender Wurftechnik kompensieren und so eine stärkere Aufladung der Rute erzeugen - brauche dafür aber eben mehr Platz.

Konkret komme ich mit einer Einschränkung des Wurf-Freiraums in einer Dimension/Seite auch gut klar, nur bin ich in den beschriebenen Situationen meist von mehreren Seiten eingeschränkt (unter Brücken: hinten + oben, auf der Packung zwischen Schilf, Büschen, usw.: seitlich + teilweise auch von oben/vorne (Bäume)) ... da bleibt teilweise nur ein schmaler Korridor, durch den ich feuern kann und mit der BC wird es dann eben zu abgehackt (geringe Wurfweite + Tüddel) oder ich hänge im Busch oder werfe oben in die Brücke oder ...

Da Ihr das aber offensichtlich gemeistert bekommt, muß ich wohl "nur" mehr üben, anstatt in den Situationen einfach zur Spinning zu greifen (ist sicher auch ein Stück weit Bequemlichkeit/Gewohnheitssache).

Gruß, Matthias

Damit habe ich mir am Sonntag ne Monster Perücke geworfen:). Volles Rohr durchgezogen und mit dem Köder an nem Ast über mir hängengeblieben. Wenn man nicht hängenbleibt kann man aber auch im Geäst gut werfen, man muss dann halt den Arm vor dem Körper halten und die Rutenspitze nur aus dem Handgelenk nach hinten nehmen.

Tisie
20.02.2014, 09:40
@killwell: Danke für die Videos, aber wo ist der Bezug zum Thema? Ist nicht böse gemeint, aber hast Du die konkrete Problemstellung gelesen/verstanden? Es geht um das werfen aus beengten Verhältnissen am Ufer heraus ... wenn ich so viel Platz habe, wie die Protagonisten in den Videos, ist alles schick und ich komme wunderbar zurecht mit der BC.

@Dominik: Genau das ist das Problem ;-)

Also nochmal konkret: Ich würde mich über ein Video (gerne auch Live-Vorführung an einem Spot meiner Wahl ;-)) freuen, das effektives werfen mit minimaler Rutenbewegung von einem dicht mit Büschen und Bäumen bewachsenen Ufer zeigt - danke!

Gruß, Matthias

NorbertF
20.02.2014, 10:11
Das mit den Videos sehe ich anders.
Namiki zeigt in dem Video genau die Technik, die man braucht um quasi ohne Ausholbewegung den Ködern mit der BC abzufeuern. Oder anders ausgedrückt: hast Du Zweifel, dass der Typ das an Deinen Spots hinkriegen würde? Ich nicht :)
Bezügl. Livetest an Deinen Spots: ich fürchte Du wohnst so gar nicht in meiner Gegend...und abschliessend nochmal die bisher nicht beantwortete Frage: wie weit muss der Köder denn raus?

Tisie
20.02.2014, 10:46
Hi Norbert,

ich bezweifle doch nicht, daß der Typ werfen kann und auch in meinen Situationen klarkommen würde, aber das Video hilft mir eben nicht viel weiter: die meisten Wurfszenen (v.a. die SlowMos) zeigen recht raumgreifende Ausholbewegungen, die mir durchaus vertraut, aber in den beschreibenen Situationen schlicht nicht ausführbar sind. Selbst die kurzen, schnellen Würfe mit kleinerer Ausholbewegung haben das gleiche Bewegungsmuster (Rückschwung über die Rute und unten raus), ist mir soweit alles klar und ich praktiziere das auch so, nur bekomme ich das Pendel durch hechtsichere Vorfächer bzw. Finesse-Montagen nicht so kurz, daß diese Bewegung unter den genannten Bedingungen problemlos funktioniert. Der Wurfbereich liegt bei mir i.d.R. bei 5-20m, teilweise auch noch weiter, je nach Stelle.

Ich will einfach mal sehen, wie jemand mitten im Schilf/Gebüsch stehend mit der BC wirft.

Gruß, Matthias

Gilbert
20.02.2014, 11:42
Man könnte doch die Rute vorspannen indem man den Köder festhält.
Bei Linkskurblern schaut die Rute dann nach links, Wurfarm ist eingeknickt, Rute spannen, Köder vergessen loszulassen, Rute abbrechen.
Ne, beim Wurf einfach Rute anfangs parallel übers Wasser und gegen Ende Rute hochziehen, falls über einem auch noch Äste runterhängen.

Ich denke so bekäme man mit etwas Übung ziemlich weite Würfe hin.

killwell
20.02.2014, 12:15
Bei 5 -20m läßt sich der Köder ganz einfach pitchen.

http://www.youtube.com/watch?v=zGtGOou95Mg

Stefan
20.02.2014, 12:30
Eigentlich wurde bezüglich der Technik schon alles gesagt. Natürlich entwickelt jeder entsprechend seiner individuellen Motorik seinen eigenen Stil. Aber prinzipiell gelten auch bei Würfen aus dem Handgelenk bei eingeschränkten Raumverhältnissen immer die selben pysikalischen Gesetze. Konkret heißt das, dass man auch hier darauf achten muss die Spule nicht zu ruckartig zu beschleunigen. Da beider Spinning katapultartige Beschleunigungen, quasi von Null auf Hundert, aus dem Handgelenk ohne weiteres möglich sind, werden kaum Ausholbewegungen benötigt. Will man aber bei der Baitcaster (auf engstem Raum) das selbe Ergebnis erzielen, muss man um den Katapulteffekt zu vermeiden (=ruckartige Beschleunigung) sehr viel mehr kinetische Energie bereits in die Ausholbewegung leiten. Solange man die Dynamik der Ausholbewegung an die Auswurfbewegung anpasst, ist es egal aus welcher Richtung die Ausholbewegung erfolgt. Man muss also nicht zwingend "von hinten" ausholen. In folgendem Video sieht man das in Perfektion:



https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=1oV8BCp_6MA

Tisie
20.02.2014, 12:56
Bei 5 -20m läßt sich der Köder ganz einfach pitchen.

Danke für das Video ... bis 10m habe ich hinbekommen, aber darüber wird's schwierig. Die Detail-Tipps im Video bez. Deaktivierung aller Spulen-/Wurfbremsen und bez. der optimierten Rutenhaltung werden mir sicher helfen, mich in dieser Technik noch weiter zu verbessern.

@Stefan: Du hast die Problematik gut auf den Punkt gebracht, danke! Das Video ist beeindruckend und die Mützen-/Büchsen-Würfe zeigen eine interessante Ausholbewegung, die helfen könnte ... am Wasser zwischen den Büschen wirft er aber auch Überkopf ;-)

Gruß, Matthias

killwell
20.02.2014, 13:03
Was wiederum am Timing bzw. üben liegen dürfte.

Stefan
20.02.2014, 13:49
... ganz klar Timing und viel, viel Übung!

Aber, @Matthias, aus welcher "Richtung" die Energie der Ausholbewegung kommt ist egal:

https://www.youtube.com/watch?v=QiFaRcxljsQ

(schau auch 1:31)

Börnie
20.02.2014, 14:00
Hab von dem nen Beitrag auf einer Lure Magazine DVD drauf und war auch sehr begeistert vom "spiral cast". Aber probier das mal mit 30cm Vorfach oder länger? Nix gut!

Börnie
20.02.2014, 14:04
Und noch was: Bei so speziellen Würfen kommt es schon sehr auf die Abstimmung des Gerätes, also insbesondere Gewicht/Aerodynamik des Köder passend zum Blank an. Da kann die Technik noch so passen: Wenn der Köder zu leicht ist und sich der Blank beim "spiral casten" nicht auflädt, dann geht das Ding weiss Gott wo hin.

Stefan
20.02.2014, 14:31
Genau Börnie! Die Rute muss sich ja bei kurzen Ausholwegen ja trotzdem aufladen.

Stefan
20.02.2014, 15:38
Ach ja, noch was zu ruckartigen Bewegungen:


Wenn die Profis ihre Trickwürfe vorführen sieht das oft auch sehr schnell und ruckartig aus. Will man es dann nachmachen ist man erst mal gehemmt und versucht möglichst runde Bewegungen auszuführen um ja kein Nest zu produzieren. So hat man das als Anfänger ja mal gelernt. Man bekommt dann aber zu wenig Energie in den Wurf oder kein Gefühl für das Timing, oder die Rute läd sich trotz guter Abstimmung einfach nicht richtig auf.
Tatsächlich ist "rund" aber nicht ganz korrekt, bzw nicht die ganze Wahrheit. Richtig ist, dass der Übergang zwischen Ausholbewegung und Auswurfbewegung rund oder smooth sein muss. Genauer das Ende der Ausholbewegung und der Anfang der Auswurfbewegung. Aber gerade der Beginn der Ausholbewegung ist der einzige Moment im gesamten Wurfverlauf in dem eine explosionsartige Beschleunigung also ein Ruck keinen Schaden anrichten kann, weil der Daumen ja noch fest auf der Spule liegt. Das ist der Moment in man die nötige Energie gewinnt um die Rute aufzuladen. Das nutzt der Profi hemmungslos aus und deshalb hat man bei flüchtiger Betrachtung auch den Eindruck er verstößt gegen die Regeln der Physik. Man hat den Eindruck er wirft mit der Casting genau so ruckartig wie mit der Spinning. Der ruckartige Teil ist jedoch nur ganz zu Beginn des Wurfes und geht dann in eine fliessende druckvolle Bewegung über und zwar noch in der Ausholphase. So viel zur Theorie ..... :mrcool:

NorbertF
20.02.2014, 16:45
Meine Würfe sind gar nicht rund und flüssig, sondern extrem ruckartig. Ich drück auch stark mit dem Handgelenk nach.

Wuaschdbrod
20.02.2014, 17:05
Genau Börnie! Die Rute muss sich ja bei kurzen Ausholwegen ja trotzdem aufladen.
Das ist ja der Sinn vom Spiral cast. Man schleudert den Köder um die Rutenspitze um sie aufzuladen und feuert ihn dann aus der gekrümmten Rutenspitze nach vorne auf durchaus beachtliche Weiten.

Stefan
20.02.2014, 17:22
@NorbertF, ... meine sind es auch nicht :-), aber jedes Nachdrücken und Rumgefuchtele mit der Rutenspitze nachdem ich den Daumen von der Spule nehme muss dann die Bremse regulieren, oder ich muss mit dem Daumen nachregulieren .... meistens klappt das auch...und wenn nicht habe ich oft einen Sekundenbruchteil zuvor schon so ne Ahnung, dass ich es wieder übertrieben habe :-)

dominik
20.02.2014, 20:53
Also Platz zu Werfen ist an den klassischen Zanderflüssen eigentlich eher nicht:).

Stefan
21.02.2014, 01:05
Stimmt. Du meinst vor allem an den Buhnen, oder?

jürgen
21.02.2014, 07:26
Ich kann das alles eh nicht nachvollziehen, ich fische seit vielen Jahren nur mit der BC auf Zander und habe keine Nachteile im Vergleich zur Statio. Egal ob Rhein oder Elbe. Im Gegenteil, die Würfe sind mit der BC m.M. nach , gerade in kritischen Situationen, viel genauer auf den gewählten Punkt plaziert. Mit dem Rücken zur Wand zwirbel ich aus dem Handgelenk parallel zur Mauer mit 14gr. locker über 30m. Zwischen Gebüsch und einem z.B. über mir hängendem Äst habe ich m.M. nach auch weniger Nachteile wie mit der Statio. Da werden dann halt die Wurfweiten kürzer, aber durch die leichtere Handgelenk- Aktion bei der BC, z.B. bei " knicken" des Handgelenks zur Verfolgung des Köders während des Wurfes, immer noch weiter als bei der Statio. Es ist alles nur Übungssache.
Zwischen einer Spinning und einer BC häufiger zu wechseln macht z.B. wenig Sinn, man muß da permanent dabei bleiben bis alles vorher im Kopf abläuft um alle Verläufe im Laufe der Zeit zu optimieren. Ich glaub da liegt eher das Problem.

@Killwell: Danke für das alte Video :lachtot:, wußte gar nicht daß das noch existiert...Mann, das waren geile Zeiten :-)

Abarisco
16.04.2015, 19:45
Ich bin npch am überlegen obs ne neue Spinncomb wird , vorher auch gefischt oder aber BC momentan tendiere ich zur BC habs öfters gesehen und habe einfach mal Bock auf was anderes.

Desperados
16.04.2015, 20:02
Probiere es mal mit Satzzeichen, das wäre doch mal neu. :-)

joerg
16.04.2015, 20:19
Ich bin npch am überlegen obs ne neue Spinncomb wird , vorher auch gefischt oder aber BC momentan tendiere ich zur BC habs öfters gesehen und habe einfach mal Bock auf was anderes.

Es wäre nett wenn du deine Texte etwas verständlicher verfasst.
Mit dieser "Aussage" kann ich nicht viel anfangen.
Wenn du auf was bock hast, mach es halt.

AlexAltai
17.04.2015, 09:32
Habe ne für PE-Schnur modifizierte Zillion, benutze für T-Rig, bullets, jigs.
Auf Zander, WG 10-50.

scorpion1
17.04.2015, 10:18
Ich denke die Zanderkombo im Bereich BC - Nauti plus Zilli Type R bzw Zilli PE , die dürfte mit vielen Statio Kombos mithalten.

Vax
17.04.2015, 16:48
Ach ja, noch was zu ruckartigen Bewegungen:


Wenn die Profis ihre Trickwürfe vorführen sieht das oft auch sehr schnell und ruckartig aus. Will man es dann nachmachen ist man erst mal gehemmt und versucht möglichst runde Bewegungen auszuführen um ja kein Nest zu produzieren. So hat man das als Anfänger ja mal gelernt. Man bekommt dann aber zu wenig Energie in den Wurf oder kein Gefühl für das Timing, oder die Rute läd sich trotz guter Abstimmung einfach nicht richtig auf.
Tatsächlich ist "rund" aber nicht ganz korrekt, bzw nicht die ganze Wahrheit. Richtig ist, dass der Übergang zwischen Ausholbewegung und Auswurfbewegung rund oder smooth sein muss. Genauer das Ende der Ausholbewegung und der Anfang der Auswurfbewegung. Aber gerade der Beginn der Ausholbewegung ist der einzige Moment im gesamten Wurfverlauf in dem eine explosionsartige Beschleunigung also ein Ruck keinen Schaden anrichten kann, weil der Daumen ja noch fest auf der Spule liegt. Das ist der Moment in man die nötige Energie gewinnt um die Rute aufzuladen. Das nutzt der Profi hemmungslos aus und deshalb hat man bei flüchtiger Betrachtung auch den Eindruck er verstößt gegen die Regeln der Physik. Man hat den Eindruck er wirft mit der Casting genau so ruckartig wie mit der Spinning. Der ruckartige Teil ist jedoch nur ganz zu Beginn des Wurfes und geht dann in eine fliessende druckvolle Bewegung über und zwar noch in der Ausholphase. So viel zur Theorie .....

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