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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zanderköder Kaufempfehlung



Stifff
16.12.2012, 10:37
Moin moin,

wie der Titel schon verrät brüchte ich eine Kaufempfehlung zu Zandenködern. Ich möchte nächstes Jahr bzw. noch dieses gezielt dem Zander nachstellen. Bisher hatte ich nur Zander als Beifang. Im Jahr werden bei uns auch nicht wirklich viele gefangen. Trotzdem glaube ich dass der Bestand nicht all zu schlecht ist.

Kurz zu den Gewässern:
Zwei unserer Gewässer unseres Vereines bieten mMn. gute Möglichkeiten. Der eine ist etwa 50 Hektar groß. Tiefe im Durchschnitt 5-6. Dieser See ist relativ trüb. Der andere ist etwa 130 Hektar groß. Tiefe auch etwa 5-6 Meter allerdings 1 Meter davon voll mit Kraut. Der See ist sehr klar.
Da ich natürlich vorher schon im Forum gestöbert habe hier meine Auswahl.

4,5“ Shaker Albino
6“ Shaker Rainbow Trout
6” Shaker Mahi Mahi
7“ Fin S Arkansas Shiner

Dazu Gamakastu Jigköpfe 4/0 und 5/0 in 14g und 21g.
Sollte für den Anfang reichen oder würdet ihr mir noch was anderes Empfehlen was sich zu testen lohnt?
Gruß Stifff

LatschoKing84
16.12.2012, 10:43
Wenn das Wasser so Trüb ist würde ich evtl noch auf eine Schockfarbe setzen
wie z.B. einen ''Easy Shiner'' in Lime/Chatreuse.

eljanos
16.12.2012, 11:14
Wenn Du vom Boot aus angelst passts! Wenn nicht, würde ich an Deiner Stelle noch ein paar Gummis einpacken, die sich weit werfen lassen- die aufgeführten sind nämlich alles andere als Weitenjäger!
Bei den Hakengrößen kannst auf 3/0 runtergehen, die meisten Zander attakieren ihre Beute am Kopf! Zumindest ich hab auf die kurzen Haken kaum Fehlbisse, während ein 5/Oer gerne mal danebengreift!

Lusso
16.12.2012, 11:40
Das mit den kürzeren Haken stimmt. Wenn der Zander seine Beute einsaugt, muss sich der Köder "biegen". Dies kann er nicht, wenn der Haken zu groß, sprich der Schenkel zu lang ist. Der Haken fürs Zanderangeln geht idealerweise nur bis vor die Hälfte des Gesamtköders. Ach ja, bis Du Deine Köder ausgetestet hast, geht reichlich Zeit in Land, da brauchst Du keine weiteren Empfehlungen. Obwohl ich würde noch nen Twister mit einpacken. Manchmal mögen Zander die gerne. Petri Heil!

Jose
16.12.2012, 12:14
Kurz zu den Gewässern:
Zwei unserer Gewässer unseres Vereines bieten mMn. gute Möglichkeiten. Der eine ist etwa 50 Hektar groß. Tiefe im Durchschnitt 5-6. Dieser See ist relativ trüb. Der andere ist etwa 130 Hektar groß. Tiefe auch etwa 5-6 Meter

Hey Stifff,

wo kommst Du denn ungefähr her? Wenn es in deiner Nähe irgendwo einen erreichbaren Fluss gibt würde ich Dir pauschal einfach erst diesen empfehlen. Zander an einem (großen) Fluss zu fangen ist bedeutend einfacher als an einem See, außer Du pimpelst sie im strengsten Winter vertikal aus ihren Ruheplätzen.

Die Köder sind klasse, ich würde auf jeden Fall noch einen 5'' Krawallköder in perl grün mit dazu nehmen (Attraktor/Slotti/Kopyto/Sandra u.ä)

Gruß

Stifff
16.12.2012, 12:44
Sandras in weiß hab ich hier noch rumliegen, genauso wie diverse Kopytos.

Danke für den Tipp mit den kleineren Haken, werde ich ordern.

@Jose

Ja wir haben noch ein Stück der Donau, allerdings ist das Stück eher bescheiden. Es wurde in den letzten Jahren kein einziger Zander dort gefangen, was nicht heißt dass keine drin sind. Denke aber die Population ist eher klein.
Deswegen liegt meine Hoffnung eher an den Seen. Muss auch zugeben, das das Jiggen am Fluss nicht meine Stärke ist. Das Stück ist ziemlich gerade und eintönig, also keine Hinterwasser mit Kehrströmungen oder ähnliches.

Gruß

greece68
16.12.2012, 15:49
Wenn du jetzt noch fischen möchtest, würde ich dir in jedem Fall auch ein paar weniger aktive Köder empfehlen.
So z.B. einen Jackall I-Shad in 4'8 oder 5'8 oder den allseits beliebten Fin-S.
Worauf ich in einem Stillgewässer auf Zander niemals mehr verzichten werde, sind Shads in Stintoptik alla Skinny Bear Kicktail Shad oder den hier etwas bekannteren Stint Shad; auch top Ecogear Power Shad in 4' und 5'. Bei den Farben machst du nie was falsch, wenn du dich an weiß, Wakasagi oder Kaulbarsch hälst. Ich persönlich konnte bisher keinen Großfisch auf Schockfarbe überlisten, lediglich rosa traue ich insbesondere im Winter Aggressionsbisse zu - im klaren Wasser konnte ich aber mit rosa auch unterm Jahr fangen.

Dreamcatcher78
16.12.2012, 23:01
Ja wir haben noch ein Stück der Donau, allerdings ist das Stück eher bescheiden. Es wurde in den letzten Jahren kein einziger Zander dort gefangen, was nicht heißt dass keine drin sind. Denke aber die Population ist eher klein.



Das hab ich für nen Zeitabschnitt bei mir vor der Tür auch gedacht. Ich habe aber bis auf einen alle Zander auf diesem Abschnitt mit Ca 1 km Länge gefangen und noch mehr als genug verloren. Vor 2 Jahren konnte ich meinen PB-Zander mit 92cm dort auf diesem "Zanderlosen" Teilstück beim Forellellfischen fangen.
Also probieren auf jeden Fall und nicht gleich nach 3 versuchen aufgeben.
Zu den Ködern kann ich vorbehaltlos die LC Shaker in 4,5 und 6" empfehlen Farben fische ich gerne natürlich gedeckt da das Wasser normal Recht klar ist.
Auch meinerseits zu empfehlen sind die Bass Assassin Sea Shads, da sie etwas schlanker sind und nicht ganz soviel Druck machen wie die LC. Mit den No-Action Kram muss ich erst noch meine Erfahrungen sammeln, da ich bisher noch nicht vertikalen gehen konnte und vom Ufer aus hab ich nur nen sehr tiefen Baggersee wo ich das testen kann.
Im Fliesswasser setze ich nach wie vor auf etwas actonhaltigere Köder, getreu dem Motto fressen oder hungern.
Das ist soweit meine objektive Meinung und spiegelt meine Erfahrungen wieder.

Grüße Patrick

greece68
17.12.2012, 09:09
Auch meinerseits zu empfehlen sind die Bass Assassin Sea Shads, da sie etwas schlanker sind und nicht ganz soviel Druck machen wie die LC. Mit den No-Action Kram muss ich erst noch meine Erfahrungen sammeln, da ich bisher noch nicht vertikalen gehen konnte und vom Ufer aus hab ich nur nen sehr tiefen Baggersee wo ich das testen kann.
Im Fliesswasser setze ich nach wie vor auf etwas actonhaltigere Köder, getreu dem Motto fressen oder hungern.
Das ist soweit meine objektive Meinung und spiegelt meine Erfahrungen wieder.

Grüße Patrick

Gerade diesen Spätherbst habe ich in einer kleinen Staustufe der Windach in der Nähe von München erstmalig vom Ufer aus auf Zander mit No-Action Baits (Jackall I-Shad in 4'8 am Erijig) gefischt und zu meiner Überraschung zwei schöne Hechte bis 80cm damit gefangen, die bei zahlreichen Bissen auf Distanz 'leider' nur hängenblieben, weil sie ja nicht diesen harten Anschlag brauchen, wie ein Zander und ich offensichtlich für die drei mal nicht kräftig genug angehauen habe.
Was ich damit sagen will, auch geworfen im Stillwasser sind No-Action interessant, zudem sie ja keine leblosen Köder sind...geriffelte Oberfläche, geflavourt, beweglicher Pintail, insgesamt weicher Körper.

eljanos
17.12.2012, 11:02
Mit den No-Action Kram muss ich erst noch meine Erfahrungen sammeln, da ich bisher noch nicht vertikalen gehen konnte und vom Ufer aus hab ich nur nen sehr tiefen Baggersee wo ich das testen kann.
Im Fliesswasser setze ich nach wie vor auf etwas actonhaltigere Köder, getreu dem Motto fressen oder hungern.
Das ist soweit meine objektive Meinung und spiegelt meine Erfahrungen wieder.

Grüße Patrick

Ich finde es interessant, daß gerade in Fließgewässern oft mit Druckvollen Ködern geangelt wird (siehe auch Armins Thread!) Am Rhein bin ich eigentlich nur noch mit No-Action Shads unterwegs- die Köderführung in der Strömung ist bedingt durch den geringeren Wasserwiderstand angenehmer/leichter und die Zander finden den Köder trotzdem, selbst bei Dunkelheit oder Kaffeebrühe!
Dagegen kenne ich einen See, in dem No-Action Shads völlig versagen- oft probiert, aber nie nen Anfasser darauf bekommen! Mit Low Action oder Action Shads klappt es dann mit den Zandern!

Insofern- einfach mal ausprobieren und nicht an einem Ködertyp festhalten!

kRuLL
17.12.2012, 20:12
Ich möchte auch gerne meinen Senf dazu geben :-)
Angefangen habe ich früher mit Kopytos und Lunkercity Shaker auf Zander zu fischen. Mit mäßigen Erfolg...
Die großen Fische konnte ich bis jetzt auf Fransenköder oder auf Lunkercity Fin-S überlisten.(geworfen,nicht vertikal) Wenn ich MAL einen Schaufelschwanz dran häng denn muss er schon Low Action haben. z.B. Bass Assassin Sea Shad oder mein Liebling zur Zeit von Veit Wilde den Aido Stintdesign (MB Fishing)
Zur Zeit die Adresse für sehr gute Zanderköder! Die Köder sollten lang und schlank sein. Ich finde Spindelförmige Köder am besten. Der Shaker ist mir zu hochrückig....ist aber alles Ansichts und Geschmackssache.
Wenn Dein Wasser trüb ist würde ich Dir schon Shockfarben ans Herz legen...Limetreuse, Chartreuse.
Die Elbe hier ist meistens ziemlich trüb und ich fische und fange sehr gut mit Shockfarben obwohl auch Motoröl läuft. Von Lunkercity würde ich Dir die Farbe Arkansas Shiner empfehlen. Die läuft immer...egal ob Brühe oder klar.
Und große Köder heißt nicht gleich große Fische. 10-15,16cm reichen völlig aus!!

Gruss Rico

Stifff
17.12.2012, 21:46
Erstmal vielen Dank für die weiteren Tipps.

Heute erstmal den halben Tag damit verbracht auf sämtlichen Seiten die Köder zu suchen. Und siehe da ausgerechnet die Köder und Farben, die ich will sind vergriffen ..aaaaa^^

EinTeil ist jetzt mal bestellt. Kommen noch Assassins und irgentwelche Stint Köder dazu. Die sollten dann für die ersten Versuche erstmal reichen.

Gruß Stifff

Dreamcatcher78
17.12.2012, 21:55
Wie gesagt muss ich persönlich erst meine Erfahrungen mit No Action Shads sammeln. Das es dann bei einigen anderen mit dieser Köderart gut klappt, gibt mir den Mut auch im Altrhein mal damit zu experimentieren.
Auf einen Flap'N Shad konnte ich dieses Jahr am 06.01 meinen ersten Fisch fangen und den bis dato einzigsten mit No Actions. Es ist aber nicht so das ich diese Köder nicht auch ab und zu probiere jedoch verliere ich wohl zu schnell das Vertrauen darin.
Aber auf meinem besagten Teilstück bin ich mir ziemlich sicher, das da ein ansehnlicher Z-Bestand vorhanden ist der einfach nur mal vielleicht diese Köderart vor der Nase haben will.
Zum Thema Ködergröße kann ich noch beitragen, das die Größe relativ ist.Weichere Gumimischung das der Köder weggefaltet werden kann und besser etwas schlanker. Jedoch habe ich auch wie schon geschrieben schöne Erfahrungen mit den LC in 6 " machen können.
Ich hatte schon Bissabdrücke auf 23cm Gummis von Zandern, ein Kollege hat dieses Frühjahr einen Zander mit knapp über 70 auf Juniortail fangen können.

Bei No Action Ködern wie z.B. dem Fin-S wollt ich mal noch fragen, ob ihr die dann auch am Bleikopf anbietet oder doch eher DS oder vertikal?

kRuLL
20.12.2012, 12:31
Also den Fin-S fische ich ganz normal am Jigkopf. Am liebsten fische ich da die Eriejigköpfe. Ich finde man bekommt den Köder dann schneller vom Boden hoch und er flankt auch mehr. No-Action kurbel ich ja nicht nur ein sondern hauche den Köder leben ein. Indem ich nach einer Kurbelumdrehung 1-3 mal in die Schnur schlage. So bricht der Köder schön seitlich aus. Wie aggressiv man zupft hängt ganz von der Laune der Fische ab. Manchmal zupf ich nur ganz leicht und lass ihn nur übern Boden hüpfen.
Und so wie Bernd schon schreibt...3/0 er Haken reichen völlig damit der Köder schön schwingen und sich Falten kann. Wenn der Köder ein wenig lang ist, so ab 14,15 cm nehm ich oft einen stinger um fehlbisse zu vermeiden. Aber wenn sie aggressiv beißen braucht man nicht unbedingt einen...nur wenn sie zickig sind.

boon
23.12.2012, 11:46
Ich kann dir übrigens noch den Zoom Super Fluke ans Herz legen.
Große Farbauswahl, günstige Anschaffung (USA) und ziemlich gute Gummimischung!

butt62
25.12.2012, 20:53
Also ich bin der Meinung, wenn man auf Zander neu anfängt zu Angeln, ist es eher wichtig, zunächst mal die Köderführung perfekt zu beherrschen. meiner Meinung nach spielt sie eine viel größere Rolle als der Köder selbst. Ein Gewässer sollte zudem einen guten Zanderbestand haben, sonst wird man schnell entmutigt. Ich habe in den ersten Jahren sehr viele Bisse versemmelt, weil ich bei der Bißerkennung völlig unerfahren war und manche Anfängerfehler gemacht habe.

Also ich würde empfehlen zunächst einfach mal in den drei Hauptkategorien (Action, low action, no action) Köder zu ordern, die ein natürliches Design haben, es sei denn das Gewässer ist extrem trübe, dann kanns auch knalliger sein, - und einfach viel Zeit am Wasser verbringen und probieren. Der beste Köder nutzt nichts, wenn ich ihn nicht richtig führe und die Bisse nicht erkenne. Also mein Tip: keinen Köderfetischismus betreiben, sondern Angeln gehen. Ich kenne einen Spinnangler, der nur mit 12er Kopytos in Schwarz/Silber/Rot angelt und seine Fische fängt.... Also viel ERfolg!

chris
22.02.2013, 22:32
jedes Gewässer ist anders, also probieren, probieren, probieren.. alle Farben und alle Techniken mit Gufis.

Meterbarsch
02.07.2013, 11:40
Von mir gibts ebenfalls eine Empfehlung für Fransenköder, z.B. die Hairy Mary. Jetzt im Sommer fische ich die Dinger gerne überbleit am Jigkopf/Texasrig, und führe sie gefaulenzt mit nur kleinen Sprüngen grundnah. Das fängt bei mir, wo Kopytos und ähnliches nicht mal mehr mit dem (B)Arsch angeschaut werden. Interessanterweise gehen bei mir Barsche auch im Sommer besser auf Carolina Rig, beim Zander ist es umgekehrt.

barschspezi
02.07.2013, 13:35
Also ich bin der Meinung, wenn man auf Zander neu anfängt zu Angeln, ist es eher wichtig, zunächst mal die Köderführung perfekt zu beherrschen. meiner Meinung nach spielt sie eine viel größere Rolle als der Köder selbst. Ein Gewässer sollte zudem einen guten Zanderbestand haben, sonst wird man schnell entmutigt. Ich habe in den ersten Jahren sehr viele Bisse versemmelt, weil ich bei der Bißerkennung völlig unerfahren war und manche Anfängerfehler gemacht habe.

Also ich würde empfehlen zunächst einfach mal in den drei Hauptkategorien (Action, low action, no action) Köder zu ordern, die ein natürliches Design haben, es sei denn das Gewässer ist extrem trübe, dann kanns auch knalliger sein, - und einfach viel Zeit am Wasser verbringen und probieren. Der beste Köder nutzt nichts, wenn ich ihn nicht richtig führe und die Bisse nicht erkenne. Also mein Tip: keinen Köderfetischismus betreiben, sondern Angeln gehen. Ich kenne einen Spinnangler, der nur mit 12er Kopytos in Schwarz/Silber/Rot angelt und seine Fische fängt.... Also viel ERfolg!


Das heißt nicht immer was. Bei uns werden z.B. jedes Jahr sehr viele Zander gesetzt und es werden so gut wie keine gefangen. Ich habe jetzt in drei Jahren intensivster Befischung gerade mal 3 Zander gefangen. Es waren letzten Jahr nur 10 Zander die das ganze Jahr im Verein gefangen wurden.

Boris
02.07.2013, 18:12
[...]Ein Gewässer sollte zudem einen guten Zanderbestand haben [...].


Das heißt nicht immer was. Bei uns werden z.B. jedes Jahr sehr viele Zander gesetzt und es werden so gut wie keine gefangen. Ich habe jetzt in drei Jahren intensivster Befischung gerade mal 3 Zander gefangen. Es waren letzten Jahr nur 10 Zander die das ganze Jahr im Verein gefangen wurden.

Ein hoher Besatz bedeutet ja auch nicht unbedingt, dass der daraus resultierende Bestand gut ist... ;-)

Meines Erachtens gehört sowieso jeglicher Besatz - mit Ausnahme von bedrohten, ganzjährig geschützten Fischarten - verboten. :zunge: Stattdessen sollten die Mittel lieber in die Renaturierung der Gewässer fließen.

ArminP
02.07.2013, 21:16
Ein hoher Besatz bedeutet ja auch nicht unbedingt, dass der daraus resultierende Bestand gut ist... ;-)

Meines Erachtens gehört sowieso jeglicher Besatz - mit Ausnahme von bedrohten, ganzjährig geschützten Fischarten - verboten. :zunge: Stattdessen sollten die Mittel lieber in die Renaturierung der Gewässer fließen.

So siehts mal aus! Kann Dich zur Zeit leider nicht begrünen.

Würde den vorletzten Satz lediglich noch auf neu entstandene Gewässer (zB. Baggerseen) ausdehnen. Darauf zu warten das die Wasservögel den Job vollenden, kann sich etwas hinziehn ;-)

Bei vielen Vereinen wird doch nur völlig sinnfrei, ohne Kopf und Verstand, nach den kulinarischen Vorlieben der Mitglieder besetzt. Oftmals bedeutet das, daß mehr als die Hälfte des Budgets für Regenbogenforellen zum Fenster raus geworfen wird. Oder noch schlimmer, wie an meinem Vereinsgewässer (Baggersee) in der Vergangenheit geschehen, Gras, Marmor, Silberkarpfen, Saiblinge, Seeforellen (in der Mittelrheinebene!?) Störe und weiß der Geier was nicht noch alles.
Geld das man anderer Stelle (zB. die Schaffung von Laichplätzen) hätte viel sinnvoller investieren können.

Meiner Meinung nach ist hier unbedingt ein Sinneswandel von Nöten. Weg von reinkippen, rausfangen, Knüppel auf'n Kopp und dann wieder von vorne. Stattdessen eine sinnvolle und nachhaltige, streng kontrolierte Entnahmepraxis. Auch wenn das am Ende bedeutet, daß jedes Vereinsmittglied nur einen (oder im schlimmsten Falle garkeinen) Zander, Hecht what ever, im Jahr entnehmen darf. Es darf halt maximal nur das entnommen werden, was das Gewässer in der gleichen Zeit auch selbst produzieren kann. Wem das nicht passt, dem bleiben ja immer noch reichlich Put and Take Gewässer.

eljanos
02.07.2013, 21:53
Klar, wäre toll so! Wäre auch toll, wenn freiwillig so nachhaltig mit den Ressourcen umgegangen würde! Und es wäre supi, wenn wir uns alle lieb hätten!

Nur leider sind die meisten Angler Arschlöcher, die nur bis zum eigenen Bauch schauen können und nicht weiter! Und wenn Gewässer nicht mehr besetzt werden, dann fangen irgendwann nur noch eben diese Arschlöcher, nachts vom Boot mit lebendem Köderfisch! Und da wandert nicht ein maßiger Fisch zurück ins Wasser, egal ob sie einen oder zwanzig Fische per anno entnehmen dürfen! Und wer hat dann was davon? Niemand! Mit Besatz haben die "Arschlöcher" natürlich immer das große Stück vom Kuchen, aber man hat auch mit regulären Ködern zu regulären Zeiten noch ab und an was am Band!

ArminP
02.07.2013, 22:46
Klar wäre das toll! Und die Meisten hier hab ich ja auch lieb, aber bei Dir kann ich mir nicht 100%ig sicher sein. Kenn Dich ja nicht. Wer weiß, vielleicht bist Du ja ein hässlicher Vogel, mit Eiterpickel und dicker Plautze und harrigem Arsch (so wie ich), auf sowas steh ich nicht ;-):lachtot:
Solltest Du aber wieder erwarten ein adrettes, alleinstehendes Weibchen sein, schick mir ne PN mit aussagekräftigem (Nackt) Foto, vielleich lässt sich da ja was machen ;-)

Aber mal im Ernst: Solchen Leuten, wie Du sie hier ansprichst, gehört das Handwerk gelegt! Ich weiß, ist nicht ganz einfach, aber mit solchen Gestalten sehe ich wenig Chancen für die anglerische Zukunft! In Zeiten eines wachsenden Umweltbewußtseins, haben aussenstehende Ottonormalbürger, wohl wenig Verständnis für oben geschilderte Vorgehensweisen. (Faunenfremder Fischbesatz nach Appetit, Massenentnahme und verrottende Futterlätze mit zig Kilo Partikel, Boilies und Pampe in Kleingewässern)
Und auf das Wohlwollen dieser Leute werden wir in Zukunft angewiesen sein, die Leute werden immer kritischer und hinterfragen solche Machenschaften. Da muß nur ner handvoll Journalisten langweilig sein und es kommen Zeitungsberichte und Fernsehdokus über die Zuständen an so manchen deutschen Vereinsgewässern und schon haben wir eine öffentliche Diskussion, in deren Verlauf, daß Angeln als Ganzes in Frage gestellt wird. Heiner hat es immer wieder (völlig zu recht) gepredigt, daß geht ratzfatz, siehe Nichtraucherschutz und Kampfhundediskussion.

So, jetzt aber genug Off Topic!

eljanos
02.07.2013, 23:30
Solltest Du aber wieder erwarten ein adrettes, alleinstehendes Weibchen sein, schick mir ne PN mit aussagekräftigem (Nackt) Foto, vielleich lässt sich da ja was machen ;-)


Armin- sind Dir die 20-Liter-Eimer ausgegangen oder wie muss ich das verstehen:bier:?

Lepi
02.07.2013, 23:37
Du hast ja schon ein Paar Top Köder genannt bekommen, damit bist du sicher gut bewaffnet. Der Zoom Super Fluke ist übrigens in meinem Gewässer, bei Windstille eine absolute Geheimwaffe und das nicht nur im Winter. Wenn du es jetzt in der warmen Jahreszeit versuchst, hab keine scheu vorm Flachen, ich habe in der Mittagshitze schon Zander auf 70cm Tiefe gefangen. Sonst sind bei mir auch der Ripple Shad von Berkley und Keitech´s Fat Swing Impact, ganz gut genommen worden.

Maximale Erfolge

Blackmax
05.07.2013, 09:12
Also ich bin der Meinung, wenn man auf Zander neu anfängt zu Angeln, ist es eher wichtig, zunächst mal die Köderführung perfekt zu beherrschen. meiner Meinung nach spielt sie eine viel größere Rolle als der Köder selbst. Ein Gewässer sollte zudem einen guten Zanderbestand haben, sonst wird man schnell entmutigt. Ich habe in den ersten Jahren sehr viele Bisse versemmelt, weil ich bei der Bißerkennung völlig unerfahren war und manche Anfängerfehler gemacht habe.

Also ich würde empfehlen zunächst einfach mal in den drei Hauptkategorien (Action, low action, no action) Köder zu ordern, die ein natürliches Design haben, es sei denn das Gewässer ist extrem trübe, dann kanns auch knalliger sein, - und einfach viel Zeit am Wasser verbringen und probieren. Der beste Köder nutzt nichts, wenn ich ihn nicht richtig führe und die Bisse nicht erkenne. Also mein Tip: keinen Köderfetischismus betreiben, sondern Angeln gehen. Ich kenne einen Spinnangler, der nur mit 12er Kopytos in Schwarz/Silber/Rot angelt und seine Fische fängt.... Also viel ERfolg!

Der erste Beitrag und sofort ein Volltreffer :-)

Wo, wie, wann - sind die 3 wichtigsten Faktoren. Deshalb werde ich wegen der bereits vielen Ködervorschläge nur diese Empfehlung geben.

TackelBerry
05.07.2013, 09:35
Tubes von reins und keitech..

JAM
07.07.2013, 09:48
Ich kenne einen Spinnangler, der nur mit 12er Kopytos in Schwarz/Silber/Rot angelt und seine Fische fängt!

Ich glaube, ich neige auch dazu. Bin jetzt seit Monaten auf dem 3"er und 4"er Gold Flash Minnow hängengeblieben, genauso wie Zander, Hecht und Barsch. Bei mir ist's auch die alte Leier: Der Köder des Vertrauens bleibt länger im Wasser, fängt damit potentiell auch mehr. Das neue, vielversprechende Gummi verlässt schon nach dem dritten Wurf den Karabiner. Obwohl mir klar ist, dass zu gegebener Zeit und zum gegebenen Ort vielleicht doch der Swimbait, der Wobbler oder der Boilie, der bessere Köder ist ( :flucht: ).