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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Probleme mit Zander



barschspezi
02.08.2012, 02:06
Hey Leute, ich bin vor ca 45min vom Wasser gekommen und habe mal wieder erfolglos auf Zander probiert. Seit ich letztes Jahr am Rothsee war, habe ich mir eine Jigge (Greys Prowla Platinium) gekauft und wollte es bei uns am Weiher auf Zander testen. Das Problem ist nur, ich habe bis jetzt noch keinen gezielt fangen können. Mir ist zwar im Mai oder Juni dieses Jahres einer auf nen SQ 79DD beim lospaddeln draufgesprungen aber das wars. Ein Kumpel hat heuer schon Einen gefangen. Wie ich heute auch noch mitbekommen habe, wurde auch zwei Zander von Jugendfischern gefangen. Alle samt auf Twister, Gummifisch und Wobbler, aber bei keinem gezielt auf Zander. Jetzt stellt sich natürlich mir die Frage was ich machen und beobachten kann, damit ich gezielt einen Zander fange?
Wie gesagt war heute das erste mal mit dem Boot los und habe es kurz vertikal mit einer Rotfeder getestet und dann mit Gummifisch und zum Schluss mit Topwater, weil zu viel Bewegung an der Oberfläche war.


Damit ihr mir evtl bissl helfen könnt hier paar Daten zum Gewässer bzw Gewässern:

erster See:
im Moment trübes Wasser und 24 Grad warm
an der tiefsten Stelle 4,5-5m
viele unterwasser Inseln mit Kies und Sand
Fläche 50-60ha
Boot erlaubt

Zweiter See
im Moment klares Wasser und 22-24 Grad war
eine Stelle hat 6,5-7m sonst max 5m
eher weniger unterwasser Inseln
Grund an paar Stellen Kies und Sand
Fläche 50-60ha
Boot erlaubt

Als Köder sind Rotfedern, Rotaugen und Barsche vorhanden. Ganz vereinzelt Lauben, aber muss man Glück haben, damit man eine zu Gesicht bekommt.

Was ich hier im Forum auch schon gelesen habe ist, dass man schauen sollte wo die Köderfische in der Nacht sind. An dem See wo ich heute war, sind die nur mitten im See an der Oberfläche gewesen und dort habe ich dann auch die ganze Zeit gefischt.

Die Wassertemperatur wird im Moment warscheinlich auch nicht die beste sein geh ich mal davon aus.

Ich verwende im Moment 3er Kopytos über 8cm Pulse Shad 10cm Kopytos 4,8er FSI. Das ist so der Längenbereich was ich fische. Darunter auch paar schlanke Cranks und Twister und heute auch mal mit Köfi am System versucht, was ich warscheinlich noch öfters versuche falls es was bringt.


Ich hoffe ihr könnt mir evtl helfen, damit ich mal einen ans Band bekomme.

ArminP
02.08.2012, 03:26
Zander im Stillwsser können ein heikles Thema sein, aber unfangbar sind sie nicht!
Wenn Du mit Geduld bei der Sache bleibst, wird sich der Erfolg früher oder später einstellen.
Als erstes würde ich nachts über den Barschbergen mit flachlaufenden Wobblern fischen. Gute Modelle sind meiner Erfahrung nach zB der Bomber Long A, Rapala Original oder auch die keineren Modelle der Grandma oder des Musky Mania Jake. Als Farben haben sich bei mir Chartreuse/Firetiger, Weiß, oder tagsüber auch Brauntöne als erfolreich herrausgestellt. Manche Angler schwören auch auf Schwarz, ich hab jedoch die meisten meiner Fische auf die genannten Schockfarben gefangen.
Die Wobbler bitte nicht twitchen, sondern am besten einfach langsam einleiern, gerade so schnell das sie laufen.

Topwater? Hm - ich weiß nicht.
Der Zander ist wohl alles andere als ein typischer Topwaterfisch. Ich hab zwar nachts schonmal einen auf einen an der Oberfläche schlitternden Wobbler, der sich beim Wurf im Vorfach vertüddelt hatte gefangen. Das hake ich aber unter Zufall ab, lasse mich aber gern eines Besseren belehren, sollte jemand gegenläufige Erfahrungen gemacht haben.
Ich würds höchstens mal probieren, wenn es nachts aktiv an der Oberfläche raubt.

Tagsüber würd ich die tiefsten Stellen des Gewässers, insbesondere wenn sie kiesig oder sandig sind, sowie die sonnenabgewandte Seite am Fuß der Barschberge mit Gummis beackern. Wichtig ist es außerdem die Beisszeiten der Fische zu kennen. Zur falschen Zeit kann man sich auch am richtigen Platz einen Ast werfen, ohne auch nur einen Zupfer zu bekommen. Im Sommer ist dies häufig die Dämmerrung sowie die ersten Stunden der Nacht, im Winter auch öfters mal die Mittagszeit. Eine feste Regel gibt es da allerdings nicht, es kannn auch genau umgekehrt sein und es verändert sich auch oft sehr kurtfristig und muß stets aufs Neue ausprobiert werden.

barschspezi
02.08.2012, 03:49
Also die sogenannten Barschberge gibts bei uns nicht.

ArminP
02.08.2012, 04:22
Was bezeichnest Du denn dann als "Unterwasserberge"?

Ingo
02.08.2012, 09:09
Im Moment ist es natürlich eine scheiss Jahreszeit für Zander im Stillwasser. Das einzigste was bei uns im Moment noch einigermaßen läuft, sind schlanke Minnows und auch nur am Abend so zwischen 21:30 - 23:30 Uhr. Ansonsten fangen die Ansitzer noch den einen oder anderen, aber auch nicht redenswert.

Was du beim Zander angeln erstmal verinnerlichen musst, ist beim kleinsten Zupfer der kleinsten Schnurbewegung ANSCHLAGEN. Ich habe lange nur auf Forelle gefischt, die Umstellung zum Zander fischen war eine Herausforderung. Ein bekannter neben mir hat Regelmäßig gefangen, ich nicht. Bis er mich intensiv beobachtet hat, sagte er zu mir: Klar das du nichts fängst, du schlägst nicht an. Da ich es vom Forellenfischen gewohnt war, das ich den Fisch deutlich in der Rute spüre. Dann einfach einkurbeln brauch, hatte ich diesen Anschlag reflex nicht. Jetzt da ich mir diesen Reflex antrainiert habe, funktioniert es deutlich besser. Und habe dieses Jahr schon ca. 40 Zander gefangen. Mein absoluter Lieblingsköder ist der Easy Shiner in 4" oder 5". Ob schockfarbe oder natur egal, bringt alles Fisch.

McMajor
02.08.2012, 09:29
Das ist echt ein heikles Thema und kann einen um den Verstand bringen :-)
Minnows in den Flachwasserbereichen sind auf jeden Fall einen Versuch wert. Und wie schon erwähnt, habe ich auch die Erfahrungen gemacht, dass man sie nur ganz langsam kurbeln darf. Die Bisse kommen dann relativ hart bis kurz unter die Rutenspitze teilweise. Klar fängt man auch den ein oder anderen getwicht (hatten wir grad vor 2 Wochen auf Squirrel) aber die meisten Fische stehen auf das monotone Einleiern.

Ein anderer Versuch ist das vertikale Jiggen am Abend / in der Nacht. Wir sind als hingegangen und haben uns bestimmte Tiefen vorgenommen und sind dann meist im gleichen Abstand zum Ufer gedriftet. Gerade im Sommer kann man dann nen Gang schneller fahren und den Köder hinterm Boot eher jiggen als vertikalen. Hier waren unsere Favoriten der 4" Easy Shiner und der 3.8" FSI. Mit der Tiefe muss man sich einfach mal versuchen, in der Dämmerung gings meist so bei 4-5m los und umso später es wurde bekam man teilweise die Bisse in 1-2m tiefem Wasser.
Oft hat man am Ufer bei genauem Hinhören und Beobachtung ganz leichtes Spritzen von Kleinfischen gehört bzw. sind teilweise die Kleinfische sogar aufs Ufer gesprungen. Dort haben wir dann gezielt beobachtet, dass die Zander die Fische in Richtung Ufer gedrückt haben. Auch hat es dann bei uns Erfolg gebraacht, wenn wir die Köder aufs Ufer geworfen haben und dann ganz leicht runter gezuppelt haben. Hier kamen die Bisse oft schon nach den ersten 2 Kurbelumdrehungen, als würden sie nur auf die angeschlagenen Fische vom Ufer warten.

Markante Stellen wo man fast auf Ansage mit Fischen rechnen konnte waren Wechsel in der Bodenbeschaffenheit. Sobald die Struktur zum Beispiel von Kies auf Sand wechselte oder umgekehrt kamen auf den ersten 5m die Bisse.

Vielleicht konnte ich dir ja ein wenig helfen, aber dass muss man sich an jedem Gewässer neu erarbeiten und austesten, denn ein Partout-Rezept gibt es leider nicht. Wir sind auch grad an nem neuen See unterwegs wo sehr viel Krautbewuchs herrscht und hier fällt es uns leider nicht so einfach, aber dann wäre es ja auch nicht so spannend :-)

Stephan
02.08.2012, 09:57
Armin und McMajor haben ja schon einiges geschrieben über`s fischen im See.:thumgs:
Was viele aber vergessen oder nicht wissen ist....dass die Zander in Seen/Baggerseen tagsüber gerne in Ufernähe stehen.
Sind Büsche am/im Wasser oder liegen Bäume dort,stehen die Zander gerne genau dort in 1-2m Wassertiefe in der Deckung/Schatten.
Tagsüber ist die beste Variante mit Wobblern auch mal mitten in der Prallen mittags Hitze, mitten auf dem See wenn keine Kannten an Tiefen Seen vorhanden sind.
Auch in der Abenddämmerung lassen sich Zander gerne mit Hartbaits überlisten,doch meine liebste Methode gegen Abend am See ist die Krautkante Vertikal ab zu fischen.Brachte schon einige schöne Zander aber auch Barsche. ;-)
Wenn man das Gewässer kennt ist die Suche nach den Plätzen am Abend nicht so schwierig....

barschspezi
03.08.2012, 01:04
Was bezeichnest Du denn dann als "Unterwasserberge"?

Berge sind es eher nicht da kommt mal ein Gragen wo es von 3,5m langsam auf 4,5m abfällt oder mal langsam von 1,90 auf 2,5 runter geht. Also keine Kanten wo es 2m tief ist und 30 cm weiter schon auf 3,5m ist.



Was die Köder betrifft. Das mit dem Easy Shiner als Zanderköder hab ich jetzt auch schon oft gelesen und mal eine Packung zum Testen bestellt mal schauen. Was ich auf jedenfall noch machen werde, dass ich mir paar Minnows zulege und da mal testen ob es mit Zander klappt.

McMajor
03.08.2012, 09:21
Die Zander stehen auch nicht immer an den ganz typischen "Kanten", es reichen manchmal schon ganz kleine Strukturveränderungen. Das muss man einfach austesten. Vielleicht gibt es ja auch die ein oder andere Einbuchtung, da ists am "Eingang" auch immer nen Versuch wert. Oft halten sich die Kleinfische in den flachen Buchten auf und umso später der Abend trauen sie sich heraus. Und genau dort warten dann die Zander (bzw. Räuber) und greifen sich die Kleinfische ab.
Wenn du mal den ein oder anderen Zander gefangen hast, merk dir gut die Plätze und Zeiten (bzw. Verhältnisse am Wasser), denn fast immer kommen die Fische an den gleichen Plätzen immer und immer wieder vorbei zum fressen.

Kleiner Auszug aus einer schönen Urlaubserfahrung: Ich hab mich als kleiner Bub im Urlaub jeden Abend zu nem älteren Herr gesetzt welcher mit Köderfisch immer an der selben Stelle saß und auf Zander fischte. Er sagte noch, ich solle um Punkt halb 10 Uhr die Pose beobachten, da würde es den ersten Biss geben. Und 5 min nach halb 10 Uhr fing die Pose an zu tanzen und er fing den ersten Fisch. Auf meine Frage warum genau um diese Uhrzeit antwortete er: "Das ist schon seit über 40 Jahren so und wird sich auch nicht mehr ändern :-) "
Und diese Aktion ereignete sich jeden Abend an genau der gleichen Stelle und zur gleichen Uhrzeit. Ich kann zwar nicht auf 40 Jahre Erfahrung zurückgreifen, aber Vergleiche konnte ich bei uns auch ziehen und die Zander waren oft sehr püntklich :-)

Nyari
04.08.2012, 12:00
Fische doch einfach mal die Stelle an der Du den Zandern beim "lospaddel" erwischt hast, intensiver. Es kann aufgrund des warmen Wassers auch sein, dass Du zu tief angelst. Such zudem auch die Seiten auf, die im Schatten liegen

barschspezi
05.08.2012, 01:17
Die Zander stehen auch nicht immer an den ganz typischen "Kanten", es reichen manchmal schon ganz kleine Strukturveränderungen. Das muss man einfach austesten. Vielleicht gibt es ja auch die ein oder andere Einbuchtung, da ists am "Eingang" auch immer nen Versuch wert. Oft halten sich die Kleinfische in den flachen Buchten auf und umso später der Abend trauen sie sich heraus. Und genau dort warten dann die Zander (bzw. Räuber) und greifen sich die Kleinfische ab.
Wenn du mal den ein oder anderen Zander gefangen hast, merk dir gut die Plätze und Zeiten (bzw. Verhältnisse am Wasser), denn fast immer kommen die Fische an den gleichen Plätzen immer und immer wieder vorbei zum fressen.

Kleiner Auszug aus einer schönen Urlaubserfahrung: Ich hab mich als kleiner Bub im Urlaub jeden Abend zu nem älteren Herr gesetzt welcher mit Köderfisch immer an der selben Stelle saß und auf Zander fischte. Er sagte noch, ich solle um Punkt halb 10 Uhr die Pose beobachten, da würde es den ersten Biss geben. Und 5 min nach halb 10 Uhr fing die Pose an zu tanzen und er fing den ersten Fisch. Auf meine Frage warum genau um diese Uhrzeit antwortete er: "Das ist schon seit über 40 Jahren so und wird sich auch nicht mehr ändern :-) "
Und diese Aktion ereignete sich jeden Abend an genau der gleichen Stelle und zur gleichen Uhrzeit. Ich kann zwar nicht auf 40 Jahre Erfahrung zurückgreifen, aber Vergleiche konnte ich bei uns auch ziehen und die Zander waren oft sehr püntklich :-)




Wir haben eine größere Bucht und das war es im ganzen See. Der ist nicht all zu spektakulär was Kanten, Buchten und Berge angeht.
Das mit der Uhrzeit usw schreibe ich schon in einer Fangbuchapp mit. Da speicher ich Wetter, Wassertemperatur, Luft-, Uhrzeit, Köder (eher ungenau) usw.. Das dann auch mit Bilder und dann seh ich auch den Köder. So mach ich das mit den ganzen anderen Fischen nur mit dem Zander hats noch nicht ganz geklappt. Was auch die genaue Zeit angeht, dass kenn ich vom Rothsee. :D


@Nyari... Die Stelle habe ich jetzt auch noch ein paar mal abgefischt aber es tut sich einfach nichts. Die ganzen Zander wo heuer auf Kunstköder gefangen wurden waren auch eher untypisch für Zander finde ich. Alle so 18-20 Uhr und nur bei bewölktem Wetter und leichtem Wind und das an zwei unterschiedlichen Plätzen

barschspezi
07.08.2012, 13:03
Also Leute, ich war gestern mal für ne Stunde drausen und habe den Platz abgefischt wo die anderen Zander gefangen wurden. Es ist mir bis ans Ufer auch etwas nach geschwommen. Meiner Meinung war es ein größerer Barsch oder doch ein Zander. Das konnte ich durch die starke Wassertrübung und bissl fehlendem Licht nicht ganz erkennen. Kurz darauf ist ein Barsch (vllt 20cm) von der Seite gekommen und hat den Kopyto voll attackiert. Ich habe mir dann auch gleich die Uhrzeit aufgeschrieben und werde das jetzt paar mal probieren.

Ich hätte da dann noch zwei Fragen. Die eine Frage wäre, ist das Gewicht des Jigs im See ausschlaggebend und bringt eine sinkendes Geflecht wirklich Vorteile mit sich und wer verwendet sie.

Ingo
07.08.2012, 13:08
Was meinst du mit Sinkendes Geflecht? Fischt du jetzt mit Mono?

petit_pêcheur
07.08.2012, 13:14
Zu den Gewichten kann ich dir nur sagen, dass es bei mir auf Hecht/Barsch einen eindeutigen Unterschied macht, ob ich 10 oder 14g Bleiköpfe fische. Auf die leichtere Variante gibts in der warmen Jahreszeit mehr Bisse. Auf Zander - keine Ahnung.


bringt eine sinkendes Geflecht wirklich Vorteile mit sich und wer verwendet sie.
Ich dachte bis gerade eben, dass jede Geflechtschnur sinkt, Mono dagegen treibt auf. Lieg ich da falsch?:conf:

dgspec
07.08.2012, 13:40
.....und wie falsch du da liegst Anton.:-)

98% der Monos und Geflechte treiben in der Regel auf- FC sinkt

barschspezi
07.08.2012, 14:00
Jap da liegste falsch. Hatte ich am Anfang auch nicht geglaubt. Dann habe ich von einem Kumpel erfahren, dass es spezielle sinkende Geflechtschnüre gibt, die als Vorfach zum Karpfenangeln genutzt werden und in der letzten Esox Ausgabe hatten sie über Spinnfischerschnüre berichtet. Darum habe ich auch gefragt wer damit Erfahrung hat. Gestern habe ich es probiert und tatsächlich, meine 0,10er PP schwimmt und mir ist dabei auch aufgefallen, dass bei leichten Jigs ein Schnurboden drin ist, wo ich den Kontakt verliere.

Ingo
07.08.2012, 14:12
Ich Fische nur mit Samurai Braid auf Zander, habe keine Ahnung ob die Sinkt oder Schwimmt(War ehrlich gesagt Antons Meinung das die Sinkt) Problem mit dem Kontakt hatte ich mit der Schnur nie, habe so 50cm Fluovorfach davor, als Puffer bei Bedarf noch Stahl aber meistens nicht. Bei den Gewichten ist bei mir so das ich im Sommer eher aggressiv Jigge, und da meist so um die 14 Gramm Köpfe Fische.

barschspezi
07.08.2012, 15:31
Mir ist der Fisch gestern beim Faulenzen hinterher, aber wenn du mit 14gr fischst, dann werden bei mir 10-12gr nicht verkehrt sein. :-)

McMajor
08.08.2012, 09:24
Musste einfach mal ausprobieren! Ab und an bringts auch noch was, wenn man richtig schwere Jigköpfe nimmt und diese immer hart auf den Grund "tocken" lässt, so dass ein dumpfes Geräusch entsteht bzw. sich auch mal eine Wolke aus Sediment bildet.
Hab ich am Anfang kein Vertrauen für gefunden, aber nach und nach hats des öfteren geklappt wenn sie so gar nicht wollten.

Brilliano
08.08.2012, 10:05
Sinkendes Geflecht brauchst Du nicht wirklich. Hast doch einen relativ schweren Bleikopf dran. Wie schon geschrieben FC vorschalten und gut is.

Kann das mit den schwereren Jigkopfen auch bestätigen. Manchmal kann gerade das überbleite Fischen den unterschied machen. Einfach probieren.

barschspezi
10.08.2012, 02:05
Also FC hab ich vielleicht 30cm vorgeschaltet als Vorfach. Relativ schwerer Bleikopf ist relativ, ich fische meist 7-10gr.

Scarver74
26.08.2012, 21:43
Ja manchmal bringen die unterschiedlichen Köpfe echt die Bisse. Kumpel und ich haben mit dem gleichen Köder gefischt und 21 Gramm Köpfen. Als die Bisse ausblieben hat er einen 14 er Kopf genommen und schlagartig Bisse bekommen. Bei mir nichts! Einfach durchprobieren.

barschspezi
27.08.2012, 00:38
Jap ok. Muss ich jetzt mal probieren was die nächste Zeit geht, wird ja vom Wetter eher besser wie schlechter :D

Flying Dutchman
18.09.2012, 19:06
Ich würde wenn du ein Boot benutzen darfst so vorgehen. Suche dir mit dem Echolot die weissfische unter bzw neben den Scgwärmen lauern oft die Räuber von B wie Barsch bis Z wie Zander so mache ich es auch in Nl und B und Fahre ganz gut damit. Ich fische Ds und Vertikal und meiner Meinung nach so leicht wie möglich und so schwer wie nötig. Die Ködergröße und Farbe spielt auch eine große Rolle und sollte dem Fischbestand des Gewässers natürlich angepasst sein. Und die schnur die du verwenden willst sollte eine weiche aber sinkende geflochtene sein wenn sie schwimmt hast du eine schlechte Kontrolle über dein Köder und wähle zum Vertikalen bzw Ds einen geringen durchmesser ich fische die Stroft r1. Hilfreich ist dabei auch ein E-Motor um nicht so schnell zu driften und wenn es ganz schwer wird mach tempo mit dem E-Motor und fische diagonal das lockt auch den faulsten zander an den haken. Im Sommer Mit Aktion Shads und im Herbst mit No Aktion.

chris
22.02.2013, 22:46
Zander mögen keine schnelle Führung und beackere eine Stelle nur kurz und später wieder.. mit dem Boot kannst du soviele Stellen wie möglich probieren, ein schönes Angeln

McMajor
22.02.2013, 22:58
Zander mögen keine schnelle Führung und beackere eine Stelle nur kurz ...

Ich finde das kann man pauschal nicht sagen! Wir haben schon Zander gefangen da musste man den Köder so aggressiv wie möglich führen. Und genauso mit den Stellen! Wenn man bestimmte Spots kennt wo zu 100% Zander vorbeikommen heißts lange durchhalten und irgendwann kommen sie halt definitiv vorbei und man bekommt den Biss.