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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wo waren die Zander 2011 in RLP?



Confuzed
09.04.2012, 10:51
Hallo,

ich hatte letztes Jahr nur einen maßigen Zander an der Rute. Viel gefischt wenig gefangen an Rhein und Mosel. Gings nur mir so oder sind die Zander weg?? Vll. wegen den Welsen die hier auf dem Vormarsch sind? Eure Meinung bitte.

MfG, Jens

Eltipperino
09.04.2012, 11:04
Hallo Confuzed,

ähnliche Erfahrungen wie Du in RLP haben wir in Bayern an der Donau gemacht. Gefangen haben wir wirklich viel, aber sehr wenig maßige, geschweige denn kapitale, Fische.

Habe ich aber von vielen anderen Gewässern auch gehört.

Woran es liegt kann ich auch nicht sagen. Aber die Welse gibts bei uns schon sehr lange und waren nie ein Problem. Bei uns liegt es halt oft am Wasserstand und der war letztes Jahr auf Grund der Trockenheit oft sehr bescheiden. Hoffen wir mal das Beste für 2012.

MfG Elti

Daniel.H
09.04.2012, 11:12
2011 war Raubfischmässig bei uns eher schlecht. Generell ob Hecht oder Zander gab es schon deutlich bessere Jahre.

Confuzed
09.04.2012, 13:02
Also nicht nur hier so. Alle Hardcore Rheinangler beschweren sich über die miesen Fänge der letzten Jahre. Wäre echt Schade wenn der Zander nur noch mit "Glück" zu fangen ist. Ich seh das schon kommen wie mit den Lachsen. Zuchtprogramm was fehlschlägt und Aus Die Maus. Dann musst du für Zander Kilometer fahren.

blitz.128
09.04.2012, 18:00
Ähnliches ist aus HH zu berichten. Habe wirkliche viele Leute gesprochen, die berichteten, dass 2011 nen schlechtes Jahr für Zander war. Ich kann mich noch daran erinnern, dass es im Sommer 2011 Berichte gab, dass die Elbe sehr sauerstoffarm im Sommer war....

NorbertF
09.04.2012, 18:22
Interessant finde ich die möglichen Gründe, die ihr heraussucht. Kormoran und Russe fehlt noch.
Dabei ists ganz einfach: zu viele Bratpfannen...

blitz.128
09.04.2012, 18:30
Dabei ists ganz einfach: zu viele Bratpfannen...

Mh, wenn ich an die Elbe fahre und in bestimmten Bereichen viele Tote Fische im Wasser sehe, denke ich als allerletztes an Bratpfannen. Aber, ich mag mich auch irren...
;-)

McMajor
09.04.2012, 18:31
Also wir befischen den Rhein in RLP, BaWü und auch Hessen, und wir hatten ein gutes Raubfischjahr! Klar hätten wir gern mehr Zander und richtig Kapitale gehabt, aber was zu meckern gibts ja immer ;-)
Seit 2 Jahren gehts bei uns stetig Berg auf mit den Zandern was uns Hoffnung macht! Obwohls bei uns sehr viele Bratpfannenangler gibt :frown:

rutenfan18
09.04.2012, 18:38
Hallo Leute,
habe sehr viele Bekannte im gesamten Bundesgebiet und der generelle Tenor des Jahres 2011 war, dass es ein schlechtes Zanderjahr war.
Allerdings muß man hier eine Unterscheidung vornehmen:
In den stehenden Gewässern gab es eigentlich keine gravierenden Veränderungen, während in den Fließgewässern die Ausbeute eher mager ausgefallen war, was wir auf die Trockenheit und den damit verbundenen niedrigen Wasserstand an den fließenden Gewässern zurückführen.
Grüße

McMajor
09.04.2012, 18:43
Klar war der Herbst nicht allzu gut mit seinem Niedrigwasser, aber schlecht war er auch nicht! Jedoch hat dies der "Sommer" mit seinem Hochwasser weggemacht und uns entschädigt ;-)
Sind aber wie gesagt nur unsere Erfahrungen!

blitz.128
09.04.2012, 18:51
mh, die Erfahrung bei den stehenden Gewässern kann ich nicht beurteilen, da ich nur in der Elbe nach Zandern fische.
Aber wie geschrieben, ne Menge sehr verschiedener Leute bestätigten die schlechteren Fänge...

Mueritzfischer
10.04.2012, 12:43
Veränderte Umweltbedingungen? Sollten die Flüsse nicht generell sauberer und damit zanderunfreundlicher werden?

jerkfreddy25
10.04.2012, 17:52
Hmmm bei uns in MV haben einige gut gefangen andere wieder nicht... Die Meinungen gingen da sehr auseinander..
Im stehenden Gewässer liefs bei mir garnicht.
Im Fluß da hats geknallt....
Ich denke das letzte Jahr hat gezeigt wer sein Gewässer wirklich kennt. Und auch den schlechten Tagen was Gutes abgewinnt.

Ich habe mit meinem Cousin morgens um 5 angefangen und dann gings bis ins Dunkle durch.

Klar wars hart aber wir haben uns immer durchgebisssen und immer unsern Fisch gefangen.

Ich finde die Freude über den EINEN war größer als wenn es schlag auf schlag an der Rute geruckelt hätte..

Neues Jahr ... neues Glück.

Gruß Eric

Jose
10.04.2012, 18:33
(...)Dabei ist's ganz einfach: zu viele Bratpfannen...

Yepp, wenn es gut lief fing ich am Rhein in RLP ~ 20 Zander in 3 Stunden, vom Ufer. Allerdings fangen bei solchen Bedingungen leider auch alle Deppen, und bei denen geht's dann in klassischen Reihenfolge: --> Kescher (Lipgrip, Harpune oder Augengriff) --> Wiese (Steinpackung, Dreck) --> Verrecken in der Tüte (oder ausbluten auf den Steinen) --> Peinliches Anglerboard Foto machen --> Kühltruhe

Wie gesagt, Zander fängt bei uns momentan (2011/12) leider jeder Depp. Aber das änderst sich vermutlich sehr schnell wieder... :-(

Desperados
10.04.2012, 20:20
2011 war an der Deutsch/Luxemburger Mosel auch mein bisher schlechteste Zanderjahr, und nicht nur meins.
Dagegen gabs Barsch en masse. Also 120-150 am Tag waren nicht ungewöhnlich.
Sehr sehr viele kleine Zander bis max. 30cm waren auch beim Barschangeln dabei. Leider kein maßiger für mich letztes Jahr.
Im gegenzug weiß ich von Anglern die doch einige recht gute Zander gefangen haben dies allerdings zu nicht ganz so legalen Uhrzeiten. Bei uns darf wärend der Sommerzeit von 05:00-23:00 Uhr geangelt werden und wärend der Winterzeit von 07:00-19:00 Uhr.
Dazu kommt das auch die übermässig vielen Barsche eher an den nicht so Standartmässigen Stellen standen.

ArminP
10.04.2012, 21:11
Trierer Abschaum Boss hat recht. Der Zanderbestand hat sich in letzter Zeit etwas erholt, wahrscheinlich durch das große Grundelaufkommen und durch die Tatsache das bei den heimischen Kloppisten Barsch und Rapfen etwas mehr in den Fokus gerückt sind.
Naja, den Barschbestand werden sie auch bald an den Rand des Zusammenbruchs geangelt haben und dann sind halt wieder die Zander dran.
Die goldenen Zeiten der 80er und frühen 90er Jahre werden wir wohl nie wieder erleben, leider!

Luy
10.04.2012, 23:23
Naja, den Barschbestand werden sie auch bald an den Rand des Zusammenbruchs geangelt haben und dann sind halt wieder die Zander dran.
Die goldenen Zeiten der 80er und frühen 90er Jahre werden wir wohl nie wieder erleben, leider!

2011 war bei uns eigentlich nicht schlecht ,kann nur noch schlechter werden,bis sie das auch noch raus kriegen leider, und zum Rest Armin die werde nie wieder kommen leider,dafür hat das Lachsprogramm gesorgt und die grünen.Leute die halt nicht angeln gehn

canyonbiker
11.04.2012, 21:32
Ich stimme Luy zu, obwohl er als Nullguide nicht überzeugen konnte.

Aber wir werden das 2012 wiederholen und wenn dann nichts läuft, habe ich nach Kapitän über Bord ein neues Boot.

canyonbiker
11.04.2012, 21:35
Ach noch was, man darf das Leben nicht nur verbissen sehen......

Ich freue mich auf jeden Fall, wenn Luy uns wieder erklärt, wie das wirkliche Angeln so geht.

LG Jürgen

Luy
12.04.2012, 12:00
Naja Jürgen ,das wird dann wohl ein Hoffnungloses Lebensprojekt werden ,ich glaube das alle was hatte bis auf du hehehe,sollte einen Taucher für dich bestellen ,der dann einen dran hackt für dich, und dann sooo dran zieht das du fast vom Bord fliegst damit du was merkst hehehe,so sind die älteren Beamten wenn sie aus ihrem Schlaf gerissen werden ;=))))))
du alter KöFI Stipper hahahaha

Lg Ivo

canyonbiker
12.04.2012, 22:24
@Luy

Ich nix Beamter. Das war in einem Thread auch schon zum Thema gebracht.

Den Taucher, den du ins Spiel bringst, ist der, der dir bei unserem letzten Gang am Rhein den Fisch angehakt hast?

Übrigens heißt es Borod und nicht Bord.

Komm mal vorbei. Morgen wäre gut, Jupp kommt auch. Am Samstag gehen wir Forellen ärgern.

Gruß
Dernixbeamte aus Borod

Luy
13.04.2012, 10:07
@Luy

Ich nix Beamter. Das war in einem Thread auch schon zum Thema gebracht.



Ja ich weis doch was du machst,ruf dann mal an wenn du Zeit hast
Lg Ivo

canyonbiker
13.04.2012, 16:16
Ich quatsch nachher mal mit Jupp, vielleiht kriegen wir das demnächst mal hin.

Gruß Jürgen, der immer noch an den leckeren Zander denkt.

Luy
13.04.2012, 23:59
jou macht mal bin dabei

Heiner
14.04.2012, 00:13
Die goldenen Zeiten der 80er und frühen 90er Jahre werden wir wohl nie wieder erleben, leider!

Nein, die kommen nicht mehr wieder. Sonst müsste man ja - I had a dream last night! - zuerst den größten Teil der deutschen Anglerschaft abschlagen und danach etliche Jahre verstreichen lassen.

Aber Zement mal - stopp, uno momento, just give it a break: Das wäre nun ja gegen das Abschlagverbot und den Skurrile-Arten-Schutz, nicht wahr?!

Catch & Kill geht hier also nicht, kann man leider nicht machen, und darum bleibt's eben, wie es nun mal ist:

Going down the drain - just step by step by step by .... bye, bye!

ArminP
14.04.2012, 01:16
Ja, die sind endgültig vorbei diese Zeiten. Bloß noch Erinnerungen an die man besser nicht denkt, wenn man heutzutage an den Rhein kommt.

Alle Spots zugemüllt und besetzt von mehreren Gestalten von der Tütenfraktion. Die auch keine Probleme damit hat, sich während der Schonzeit in ein Naturschutzgebiet zu setzen, mit 6 Ruten zu fischen an denen jeweils ein lebender Köderfisch hängt, rumgröhlt und anschließend auch noch seinen ganzen Müll zurückläßt. Und das ist nicht bloß eine Minderheit,... so schaut aus, jedenfalls hier...

Und mit sowas im Gepäck soll man den Krieg gewinnen...unmöglich!

Heiner
14.04.2012, 01:26
Mhm, tja, man könnte vielleicht an ein Wunder glauben oder an göttliche Erleuchtung....

Nur leider: Ich glaube nicht an Wunder und göttliche Erleuchtung. Ich glaube vielmehr daran, dass am Ende ein jeder bekommt, was er verdient.

Und zwar mit Zinsen obendrauf. Also ruhig weiterhin: Gesegneten Appetit, die Herren!

Denn zum Glück muss ich mir diese Scheiße an gewissen Gewässern nicht mehr geben. Dafür zahle ich dann lieber einen möglichst hohen Betrag, was den ganz unschätzbaren Vorteil hat, dass allein über die Kohle schon mal der allerübelste Teil der Abschlagbrigade draußen bleibt.

Und von mir aus kann's ruhig noch deutlich teurer werden. Denn das ist's mir allemal wert, um mir allein schon den Anblick einer gewissen Sorte von Gestalten so weit als irgend möglich zu ersparen.

Und nein, ich schwimme nicht in Kohle. Aber lieber verzichte ich auf ein oder zwei neue, superschicke Combos, ein paar unnötige teure Lures pro Saison und auf das allerneuste Luxus-Echolot sowieso, als dass ich mir diesen Mist noch weiter antun werde.

Und überhaupt denke ich, das dürfte wohl noch eine recht vielversprechende Zukunft vor sich haben haben, besonders in Ballungsgebieten: Die Reduzierung des Befischungsdruckes durch Ausschlussverfahren über den Preis.

C'est la vie, denn das ist nun mal die einzige Sprache, die verstanden wird von der überwiegenden Mehrheit: Wenn's ihnen an die Geldbörse geht. Ganz nüchtern betrachtet und ohne falsche, hier nicht mehr angebrachte Sentimentalitäten.

Stifff
14.04.2012, 12:51
Also 120-150 am Tag waren nicht ungewöhnlich.


Das ist ja auch nicht normal! Das mit den kleinen Zandern finde ich problematisch ... ich habe die Erfahrung gemacht dass die kleinen Zander sehr empfindlich sind ... bei mir sind welche nach ner halben Stunde wieder an die Oberfläche getrieben obwohl ich sie noch im Wasser abgehakt habe.

Stifff
14.04.2012, 12:56
Im Prinzip hast du Recht Heiner aber ich denke da trifft es dann auch viele falsche. Nicht jeder der wenig Geld hat ist gleich einer, der alles abschlägt und sich aufführt wie ....

Heiner
14.04.2012, 14:14
Das träfe dann auch solche, die es nicht verdienen, aber das ist nicht zu ändern. Es gibt kein hundertprozentige Gerechtigkeit. Und es wird zwangsläufig so kommen, egal wie man das finden mag. In einigen Ecken der Republik ist es schon so.

Die ganze Art und Weise, wie der Angelbetrieb in Deutschland geregelt ist, besonders im Westen, gestattet das. Und darum wird's auch gemacht werden in zunehmendem Maße. Denn es wird Leute geben, die das zahlen werden.

Und die Knappheit in den öffentlichen Kassen wird das wohlmöglich noch befördern. Denn warum noch weiter fast umsonst anbieten, wenn's auch für deutlich mehr geht? Wer die Alterssicherung, die Energieversorgung, die Telekommunikation und das Verkehrswesen in private Hände gibt, der wird auch nicht ewig mehr zögern, das gleiche mit öffentlichen Gewässerressourcen zu tun. Der Meistbietende kriegt dann eben den Zuschlag.

Das wäre dann sozusagen eine "zeitgemäße" Rechtfertigung für das Angeln: Es nützt der Allgemeinheit, weil es einen hübschen Batzen Kohle in die klammen öffentlichen Kassen spült.

Hätte immerhin den Vorzug, dass man sich alles fadenscheinige Herumgelaber samt allen offensichtlich höchst wackelig und durch und durch unglaubwürdig gewordenen Scheinrechtfertigungen aus Opas seligen "Naturburschen"-Zeiten ganz einfach sparen könnte. Wer zahlt, schafft an und fertig. Ganz nüchtern, kühl und sachlich halt.

Denn was ist die einzig wirklich handfeste und nicht laberig beschönigende Begründung dafür, dass man angelt? Es gibt bloß eine einzige, die da lautet: Ich mache das, weil's mir Spaß macht. (Und jetzt bitte nicht die "Naturburschen"- und "Gemeinschaftserlebnis"-Ideologie dagegen, denn die ist auch bloß reines Privatvergnügen ohne allgemeinen Belang.)

Aber wo die Ressourcen knapp werden bei steigender Nachfrage, wird's über den Preis geregelt werden. Es kann gar nicht anders sein in einer Gesellschaft, wo zunehmend alles darüber geregelt wird. Die Alternative dazu wäre eine Limitierung per Gebühren, Auflagen, Beschränkungen und Verboten.

Vielleicht wird's eine Mischung aus beidem geben, das dürfte am wahrscheinlichsten sein, besonders im tradiert durchbürokratisierten Deutschland. Nicht über Nacht natürlich, sondern Zug um Zug über viele Jahre und eventuell Jahrzehnte gestreckt.

Denn was eigentlich ist ein Zander oder Hecht, der entnommen wird, tatsächlich "wert"? Etwa die paar Kröten, die man für einen Jahresfischereischein zahlt, dividiert durch die jährliche Stückzahl-Fangquote? Vielleicht früher mal, als viele Gewässer noch intakt waren. Aber heute?


Und Attention please, denn hier kommt der Sarkasmus:

Meine lieben Damen und Herren: Glaubt's ihr wirklich, das gibt's noch ewig lange für lau oder spottbillig samt einem feuchten Händedruck und Bundesverdienstkreuz mit Eichenlaub am Goldband? Einfach, weil's uns ja doch zusteht per Gewohnheitsrecht und weil wir überhaupt so furchtbar nett sind, irgendwie, dass uns ein jeder ganz einfach mindestens genauso liebhaben muss, wie wir uns selbst?

Dann würde ich doch sehr dringend mal empfehlen, ganz schnell die rosarote Kinderbrille abzulegen für einen flüchtigen Augenblick und einen kessen Blick in die Runde zu riskieren, wie das denn sonst so läuft heutzutage. Ratschbumm wurde da etwa unserer herzensguten Oma mal eben über die Hälfte der Zulage für's allerletzte Gebiss zusammengestrichen, dass sie nun auf den Felgen kaut, bis dass der Herrgott sie zu sich ruft, und unsern kranken Nachbarn auch.

Weil: Nützt doch nix, bringen ja nix für den Standort, genauso wenig wie all die am Wasser abhängenden Angler-Fischköppe! Sollten sich stattdessen lieber mal fortbilden in der Zeit, sach ich immer, dann klappt's auch mit dem Ein-Euro-Job! Und Schlemmer-Fischstäbchen in Kräutersahnesoße gibt's für nix beim Lidl, ganz ohne Aventure Trip im BuWe-Parka oder spinnertem Käptn-Ahab-Brimborium! Sonst heißt es bloß wieder: Am Montag bleibt die Küche kalt, denn da ist wieder Meldepflichttag bei der Arge!

Aber uns, nicht wahr, kann ja ganz einfach keiner was, denn wir sind schließlich Papst! Und außerdem auch noch ein ganz ungeheuer wichtiger Wirtschaftsfaktor, fast genauso wichtig wie die versammelte Tabakindustrie samt ihren Konsumenten und Gastronomie anbei - da fehlen uns doch wirklich bloß ein paar Millionen Köpfe und ein paar lächerliche Milliarden Umsatz, aber mehr bestimmt nicht, um selbst das Rauchverbot ganz locker auszuhebeln. Bräche doch gleich alles zusammen ohne uns und unser Wohlbefinden, der ganze Laden, na also bitte!

Und wie bitte, es gibt keinen Zander mehr auf Hawaii? Na, macht doch nix, dann schnitzen wir uns eben einfach ein paar Neue.

Heiner
14.04.2012, 20:39
Aber Sarkasmus mal beiseite: Die "moderne" Angelei mit ihren "trendigen Outfits" hat eine ganz bestimmte Funktion:

Nämlich die zahlungkräftigeren Kundenschichten dadurch zu erreichen, dass man dem Angeln den ihm anheftenden Geruch des nutzlosen Müßigangs nimmt. Es soll "Sport" werden, trimm Dich fit durch Angeln! Auch ein Grund übrigens, weshalb Spinnangeln in und Ansitz out ist.

Einfach Freizeit ist nicht erlaubt, auch die muss heute "einem Zweck dienen". Aber das nur mal so am Rande.

Desperados
15.04.2012, 00:39
Das ist ja auch nicht normal! Das mit den kleinen Zandern finde ich problematisch ... ich habe die Erfahrung gemacht dass die kleinen Zander sehr empfindlich sind ... bei mir sind welche nach ner halben Stunde wieder an die Oberfläche getrieben obwohl ich sie noch im Wasser abgehakt habe.


Bei der Stückzahl hab ich mich auf die Barsche bezogen. Ich sagte nur das es viele kleine Zander als Beifang gab, Aber soviele dann auch wieder nicht.