PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zander geziehlt mit Cranks fangen



jerkfreddy25
08.04.2012, 19:55
Moin Männer.

Die neue Saison steht vor der Tür und es ist mal wieder Zeit was neues zu testen.

Ich habe folgende Gegebenheiten.

Mein See ist 400ha groß, bis zu 11 Meter tief und stark strukturiert.
Der Hechtbestand hält sich in Grenzen...Im Sommer ist das Wasser trüb.Nun hab ich den See im letzten Jahr 12mal befischt und nicht einen Zander ans Band bekommen.
Jetzt denkt ihr sicher was macht der Typ da.
Barsche hab ich genug gefangen auch in guten Größen.
Kann also nicht soviel verkehrt gemacht haben..
Um die Fische auf der Fläche schneller zufinden hab ich mir gedacht ich leg mir ne Crank-Bait-Combo zu.

Wenn die Dinger dicht übern Grund lang rasseln muss doch einer der Glasaugen schwach werden.

Was haltet ihr davon und hat jemand von euch schon Erfahrungen mit dem gezielten Cranken auf Zander?

Gruß Eric

MadDog
08.04.2012, 20:24
Hab im letzten Jahr bei uns am MLK mehrmals den Muscle Deep von Illex getestet. Den 2,5 wie den 4,5 und es haben beide Zander gefangen. Wie sich das am See verhält, kann ich leider nciht sagen!

Olli

Harald M.
08.04.2012, 20:29
Servus,

ich hab es bis heut noch nicht geschafft mit Wobblern einen Zander zu fangen, alles entweder auf Naturköder oder Gummifisch und Twister. Aber reintheoretisch müsste es mit den Cranks funktionieren, wenn diese knapp über Grund laufen und ab und an mal etwas Sand aufwirbeln. Problem wird nur sein bei der Wasserfläche die Fische zu finden.

Blackmax
08.04.2012, 20:29
Eric, dass du Barsche fängst heißt ja nicht, dass für den Zander automatisch alles richtig gelaufen ist. Ansonsten hättest ja welche ans Band bekommen, nehmn ich an ;-) In welchen Tiefe der jeweiligen Wassersäule hast du die Barsche gefangen? Was hast du denn bisher für den Zanderfang unternommen?

Natürlich beissen Zander auf Cranks. Habe schon viele drauf gefangen , in unterschiedlichsten Gewässern. In strukturierten Gewässern zu Cranken kann - muß nicht - recht nervig sein. Das können wir ja noch mal genauer erörtern. Hast du mal vertikal gefischt ?

MadDog
08.04.2012, 20:32
Bei mir ist der Squirrel in der 79erDD-Version ein Zandermagnet....aber wieder nur am Kanal!

Olli

Blackmax
08.04.2012, 20:33
@Harald: Das ist immer die Kunst, aber mit ne´m Boot und Echo, eine lösbare Aufgabe.

HansiB
08.04.2012, 20:34
Ein Versuch ist es sicher Wert, aber ich persönlich habe mit kleinen Cranks zwar schon einige gute Barsche und mit den größeren auch Hechte gefangen, aber trotz gutem Bestand keinen Zander.
Bei uns stehen diese eher auf sehr schlanke Wobbler, meist in der Dämmerung im Flachwasser.

Tagsüber läufts eigentlich ausschließlich mit Gummi am Jig oder T-Rig.

Wobei, ich habe letzte Saison auch zwei auf Spinnerbaits gefangen, also warum nicht auch mit nem dickeren Crank ;)

Kalantis
08.04.2012, 20:42
Im Kanal hatte ich beim Barsche angeln bisher nur einen Zander als Nachläufer gehabt, der hat sich den meinen Cherry kurz angeschaut und weg war er.

Zander habe ich sonst nur mit schlanken Wobbler gefangen.

Aber Versuchen würde ich es mal, viel Glück dabei.:)

MadDog
08.04.2012, 20:47
Die Kunst liegt meiner Meinung nach da drin, den Köder knapp über Grund an zu bieten! Mit Wobblern die den Grund durchwühlen, hatte ich bisher meist schlechtere Erfahrungen! Außer beim Muscle Deep, der macht anscheinend so einen Radau...da kann kein Zander dran vorbei!

Olli

jerkfreddy25
08.04.2012, 20:49
@ Blackmax Die Barsche sind alle auf den Kanten von 4 auf 6m gekommen auf 10er Gummis....
Ich hab vom 10er gummi bis hin zum 16er probiert....
Dropen ging gut aber auch dort haben mir die Barsche das Leben schwer gemacht.
Vertikal ist für mich keine option da mir das zu langweilig ist ;-)
Was auffällig war das die Gesamte Wassersäule mit Kleinfisch durchsetzt war... Die Barsche haben sich an ihrer eigenen Brut gemästet....
Die Einheimischen fangen mit Köfis...Aber Köderfisch ist definitiv keine Option.

Chrizzi
08.04.2012, 20:54
Die Einheimischen fangen mit Köfis...Aber Köderfisch ist definitiv keine Option.

Schleppen mit vernünftigen Crankbaits im Freiwasser.

jerkfreddy25
08.04.2012, 21:03
Schleppen ist auf dem See verboten. Hab aber schon mit dem Gedanken gespielt im Sommer das Freiwasser ab zuwerfen..

Was mich auch mal interessieren würde wie schnell sollte den ein Crankbait für den Zander laufen?

In der Ruhe liegt die Kraft? Also erst schnell auf Tiefe bringen und dann ganz langsam weiter fischen?

@ MadDog Wie schnell hast du denn die Illex Cranks gefischt? (Wassertemperatur? Jahreszeit?)

MadDog
08.04.2012, 21:05
Gefischt hab ich die von Anfang Mai bis September...und mach dir keine Gedanken bei der Geschwindigkeit, du merkst schon, wenn der Bait richtig arbeitet!

Olli

Chrizzi
08.04.2012, 21:06
Dann vernünftige sinkende Cranks nehmen. Wie schnell? Gemütlich, zu langsam aber auch nicht.

Vergiss die kleinen dicken Illex Cranks, nimm was richtiges.

jerkfreddy25
08.04.2012, 21:10
@ Chrizzi Was ist den was vernünftiges?

Bei der Geschwindigkeit hab ich mir gedacht das er arbeitet aber nicht zu stark...also ich kann mir nicht vorstellen das ein D-Zug Bisse bringt wenn sie am Grund liegen und ruhen..

Chrizzi
08.04.2012, 21:13
Naja, sowas wie die 16 cm Ukkos oder in der Größe angelegte Coundowns, Mann's hat auch sowas.

jerkfreddy25
08.04.2012, 21:34
Mensch Chrizzi dann sei doch mal so gut und stell ein oder zwei Fotos von deinen vorgeschlagenen Cranks rein.

Was sagen denn die Zanderangler an den großen Flüßen zum Cranken auf Zander?

Chrizzi
08.04.2012, 21:37
Fotos?

https://www.google.de/search?hl=de&safe=off&q=turus+ukko&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&biw=1280&bih=640&um=1&ie=UTF-8&tbm=isch&source=og&sa=N&tab=wi&ei=g9qBT8_qEIrXsgbnhPC2BA

https://www.google.de/search?hl=de&sugexp=llsin&cp=15&gs_id=30&xhr=t&q=rapala+countdown&safe=off&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&biw=1280&bih=640&um=1&ie=UTF-8&tbm=isch&source=og&sa=N&tab=wi&ei=idqBT7-aBMPDtAbq1aiyBA#um=1&hl=de&safe=off&tbm=isch&sa=1&q=rapala+countdown+magnum+18&oq=rapala+countdown+magnum+18&aq=f&aqi=&aql=&gs_l=img.3...5605l6631l2l6807l7l7l0l7l7l0l0l0ll0l0 .llsin.&pbx=1&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&fp=7c99c3244ef9f88d&biw=1280&bih=640

https://www.google.de/search?hl=de&safe=off&q=manns%20stretch&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&biw=1280&bih=640&noj=1&um=1&ie=UTF-8&tbm=isch&source=og&sa=N&tab=wi&ei=nNqBT_SMEo7OsgbrxsSqBA

jerkfreddy25
08.04.2012, 21:47
Oder so. ;-)

hondo
09.04.2012, 01:25
Ein Riesensortiment an Wobblern kannst Du Dir bei Zandern sparen; die sind nicht so wählerisch. Das Problem ist eher sie zu finden.

killwell
09.04.2012, 08:01
Versuchs mal mit einem Arnaud DD in Sunfish (UV). Ich führe diesen eher langsam, getwicht, mit laaaangen Stops.

Looki
09.04.2012, 08:35
Das Ding bei Crankbaits ist nunmal die Tatsache, dass es Reaktionsköder sind. Man brauch in der Regel aktive Fische damit die Rechnung aufgeht. Wenn die Zander aber aktiv sind, gehen Crankbaits sehr gut. Ich mag auch lippless sehr gerne. Die sind variabler einsetzbar. Damit kann man den Grund beharken, das Freiwasser durchpflügen oder sogar jiggen. Neben schlanken Suspendern meine liebsten Hardbaits auf Zander.

Lusso
09.04.2012, 08:45
Ein uralt Bait aber immer noch erfolgreich ist der Rapala Jointed in 7cm und 9 cm. http://www.rapala.com/Jointed/Jointed,default,pd.html
Je nach Tiefe in der dies Köder gefischt werden soll, wird ein Blei ca 50 -70 cm vorgeschaltet.
http://www.angeln-neptunmaster.de/raubfischangeln/schleppangeln/wikam-vorschaltblei-10g-fuer-spinnen-schleppen/a-3173/

Kaprifischer
09.04.2012, 09:35
Bei uns ist es zumindest so das die Zander tagsüber irgendwo am Grund "liegen".
Und diese auch mit lauten Cranks nicht zu Beissen zu überreden sind.
Dagegen in der Dämmerung oder gar Nachts kannst ranhängen was willst dann läufts!

jerkfreddy25
09.04.2012, 09:38
@ hondo : Da magst du recht haben wenn mann die Zander nicht gefunden hat kann auch keiner zufassen. ;-)

@ killwell: DD Arnauds laufen glaub ich so um die 2 Meter tief. Ich muss aber auf 4 und mehr runter.. Aber abends sollte der DD seine Fische an der Kante zum Flachen bringen.

@ Looki: Wenn sie aktiv sind denke ich ist es egal ob Gummi oder Hardbait solange der Köder ins Beutechema passt..

Wollte eigentlich die nicht so aktiven Fische zum Zufassen reizen. Denn die Zander im See ticken dochn bischen anders.. kurze Fresszeiten...

hondo
09.04.2012, 11:00
"Wollte eigentlich die nicht so aktiven Fische zum Zufassen reizen. Denn die Zander im See ticken dochn bischen anders.. kurze Fresszeiten..."

Das ist dann schon etwas schwieriger, denn Du müßtest wissen wo sie wohnen.
Ich weiß nicht, wie die Gegebenheiten in Deinem See sind, deshalb ist es auch nur eine theor. Ferndiagnose:
Mein erster Ansatz wäre am frühem Abend beobachten wo die Futterfische sind, Polibrille auf der Nase und leise im Flachwasser, in der Nähe der Scharkante treiben. Gibt es bei Euch Haubentaucher? Immer ein guter Informant, auch für Barsche. Wenn Du die Köfis gefunden hast, dann weißt Du schon einmal, wohin Du Abends / Nachts angeln solltest. Solange die Sonne scheint in der Nähe bleiben, aber eher tiefer fischen, im Übergangsbereich Flachwasser - Scharkante.

Neddy85
09.04.2012, 11:02
Ein uralt Bait aber immer noch erfolgreich ist der Rapala Jointed in 7cm und 9 cm. http://www.rapala.com/Jointed/Jointed,default,pd.html
Je nach Tiefe in der dies Köder gefischt werden soll, wird ein Blei ca 50 -70 cm vorgeschaltet.
http://www.angeln-neptunmaster.de/raubfischangeln/schleppangeln/wikam-vorschaltblei-10g-fuer-spinnen-schleppen/a-3173/

Oder man geht her und nimmt z.B. zum Schleppen nen Bodentaster sowie die Amis das auf Walleye machen.
Da gibts bei Youtube auch ganz interessante Videos was die da genau anstellen ,denn im Prinzip ist dabei jeder floating oder suspending Wobbler, Blechköder oder Swimbait geeignet der nich selber extrem taucht.

hondo
09.04.2012, 11:30
Zum Schleppen keine schlechte Idee, Seitenblei mit 1/3 Länge im Bezug auf die Vorfachlänge geht genauso gut.
Zum Werfen natürlich nicht geeignet, geht aber auch anders. Wie die Montage im Moment genannt wird weiss ich nicht, funktioniert bei mir seit ca. 20 Jahren zuverlässig: einfach ein kleines Patronenblei auf die Hauptschnur, Gummipömpel oder Glasperle vor den Wirbel - je nachdem, ob zus. Geräusche gewünscht werden. Vorfachlänge ca. 50cm und ein kleiner Dicker, z.B. Cherry o.ä.
Sehr effektiv, wenn man vom Tiefen ins Flache wirft und wenn der Wobblern die Kante herunterpurzelt. Den vorderen Drilling entfernen, dann gibt es weniger Hänger; den braucht man sowieso nicht.
Barsche und Zander mögen das.

Eltipperino
09.04.2012, 11:35
Hallo Jerkfreddy,

also meiner Erfahrung nach kann man im Fluss tagsüber auch Zander auf Cranks fangen. Dazu muss man aber Stellen haben, die nicht ganz so tief sind und das Wetter sollte nicht zu klar sein. Dabei haben bei mir der Illex Chubby und der Crank von Lucky Craft gefangen. Wenns tiefer wurde habe ich manchmal mit Lipless Cranks von Koppers experimentiert und auch gefangen. Allerdings haben alle Wobblerversuche nicht die gleiche Wirkung gezeigt wie das klassische Jiggen auf Zander.

Nachts ist allerdings sowohl am Fluss als auch am See das Angeln mit Wobblern recht erfolgsversprechend. Am Fluss fische ich dabei eher die Uferkante und bekannte Flachwasserbereiche ab. Das funktioniert gut. Allerdings nicht mit Cranks, sondern mit Suspendern (Koppers, Lucky Craft, Daiwa, Illex). Diese jedoch nicht getwicht, sondern auf die gewünschte Tiefe gebracht, kurz angekurbelt und dann laaaange Pause. Meist kommt direkt danach der Biss.
Auch am See funktioniert das wenn du die Flachwasserzonen absuchst, wo die Brut nachts steht.

Am See tagsüber mit Cranks gezielt Zander zu befischen halte ich persönlich für sehr schwierig. Da brachten bei mir Gummis die besten Resultate. Hauptsächlich am T- o. C-Rig mit leichtem Gewicht und ohne aggressive Köderführung.

Da Du das Fischen mit Köfi am See komplett ablehnst, wird Dir die wohl erfolgsverspechendste Art des Zanderangelns am See verwehrt bleiben. Solltest Du Dich doch mal umentscheiden, kann ich Dir diesbezüglich noch einige Tipps ans Herz legen.

Viel Spaß beim Probieren und ich hoffe Du kannst positiv zum Testen berichten.

MfG Elti

jerkfreddy25
09.04.2012, 11:48
Was das verrückte an dem See ist...egal wo du mit dem Boot bist ob mitten auf dem See über 11m tiefem Wasser oder am Ufer....Man hat überall kleine Lauben. Also Kleinfisch ohne Ende....

Vielleicht sollte ich mir nen See mit weniger Kleinfisch suchen...

Eltipperino
09.04.2012, 11:58
Nicht gleich die Rute in den See werfen und aufgeben! Versuchs mal nachts mit Suspendern - macht wirklich Spaß! Vielleicht erwartet Dich ja die ein oder andere dicke Überaschung!

jerkfreddy25
09.04.2012, 12:07
Nachts war ich noch nicht auf dem See unterwegs...Ich sollte es mal in der wärmeren Jahreszeit wagen....

Aufgeben? Naja ich muss noch dazu sagen das die Elbe von meinem Elternhaus nur 50km entfernt ist und ich dort sehr gute Erfolge auf Zander verbuchen kann...

Kaprifischer
09.04.2012, 12:23
Ich muss auch sagen Nachts Spinnfischen ist schon eine eigene Erfahrung.
Irgendwie sind die Bisse noch intensiver.
die Wahrnehmung ist ganz anders:zunge:

jerkfreddy25
09.04.2012, 12:42
So Männer Schluß mit meinem See. Es geht hier ums Cranken auf Zander. ;-)

Was mich noch interessiert wie hart fallen die Bisse auf die Crankbaits aus?
Und wie unterscheidet ihr einen Biss vom Auftreffen des Wobblers am Grund/Hindernisses?

MSH
09.04.2012, 12:42
Cooler Thread.
Und richtig coole Ansätze dabei - F4M eben :hb:

@Kaprifischer: Ist es, weil unser HAUPTwahrnehmungskanal - Sehen - weitgehend ausgeschaltet ist. Hab ich auch schon gemacht und war begeistert von dieser intensiven Erfahrung.

@jerkfreddy: wenn Dein See so voller Beutefische ist, haben sich die Räuber wahrscheinlich weitgehend auf diese bestimmte Beuteart eingeschossen. (vielleicht gibt es aber auch einige, die lieber Krebse fressen ;-) ), daher würde ich mit eher schlanken Wobblern beginnen. Damit diese aus der großen Beutefischmasse überhaupt herausstechen, würde ich es doch eher mit einer "Auf-die-Fresse"-Strategie versuchen: eher schlanke Köder, die ruhig grell, groß und/ oder laut sind.
Ein paar Gedanken zu Deinem Gewässer solltest Du Dir dennoch machen, damit es dort auch mit den Wobblern klappt:

Die Zander, die sich auf die Lauben spezialisierten brauchen Deine Köder ja nicht, weil sie ohnehin schon im Schlaraffenland leben. Und das auch noch in einem See, wo die Futterfische nicht wegkönnen - da haben sie sooo viel Zeit zum Fressen. Kein Wunder also, warum dort vor allem Naturköder gut fangen und von den künstlichen Ködern besonders die Finesse-Methoden, die aus dem unhungrigsten Fisch noch das letzt bischen Fressmotivation herauskitzeln.
Und deswegen würde ich an der Sache dranbleiben, weil genau das den Reiz ausmacht. Ich gehe mal davon aus, dass Dein Gewässer nur wenig Wasserpflanzen aufweist, also ein gutes Barsch-Zander-Gewässer ist. Wenn die Barsche groß werden, wird es auch den Zandern ziemlich gut gehen. Gute Voraussetzungen hast Du schonmal. Die anderen situativen Gegebenheiten kannst Du Dir auch noch aussuchen: Dreckswetter! Zander mögen es kalt und dunkel. Wenn Du unter solchen Bedingungen fischen fährst, erhöhst Du Deine Chance, die Zander überhaupt erstmal zu finden. Darauf kannst Du ja aufbauen.

Viel Spaß und Erfolg Dir dabei noch :-)

Neddy85
09.04.2012, 12:51
Wie die Montage im Moment genannt wird weiss ich nicht, funktioniert bei mir seit ca. 20 Jahren zuverlässig: einfach ein kleines Patronenblei auf die Hauptschnur, Gummipömpel oder Glasperle vor den Wirbel - je nachdem, ob zus. Geräusche gewünscht werden. Vorfachlänge ca. 50cm und ein kleiner Dicker, z.B. Cherry o.ä.


Also ein Carolina Rig mit nem Hardbait dran. Fürs Ufer sicher das System der Wahl und fürs werfen vom Boot auch, wenn ein normaler DD Crank nicht mehr zum Grund kommt.
Das vermarktet Imakatsu doch gerade mit dem Baby Killer Bill wenn ich mich recht erinnere.
Hier mal das Bildchen, da gibts auch ein Video von, habe ich auf die schnelle nicht gefunden.

hondo
09.04.2012, 13:48
Nein, bloß nicht.
Ein See mit Lauben als Futterfisch ist doch sehr spannend, da sieht man was Sache ist, auch wenn es gel. in Hektik ausartet.
Die Wobblerfrage hat sich auch geklärt: Laubenförmige Minnows, wenn geraubt wird schnelle und nervöse Führung, wenn die sichtbare Aktivität vorbei ist, dann noch den Bereich langsam und unregelmäßig scannen, Bewegungsmuster angezählt und Anschluß an den Schwarm verloren.


Edit:
Das Nein, bloß nicht bezog sich auf:

... Vielleicht sollte ich mir nen See mit weniger Kleinfisch suchen...

jerkfreddy25
09.04.2012, 13:54
@ Neddy Sieht interessant aus. Nicht nur für uns Zanderangler die Leute von der Barschabteilung können der Sache bestimmt auch was abgewinnen..

Zumal das Blei den Wobbler vor Kraut schützt.....Und die Wurfweite erhöht sich auch...vorallem bei kleinen leichten Wobblern...

@ hondo Die "Alten" fangen ihre besten Zander alle auf ca. 10-12cm lange Barsche! Nagut die legen sie aufn Grund ab.... Ich glaube der Schlüssel zum Erfolg ist die Nacht.

hondo
09.04.2012, 14:15
@ Neddy Sieht interessant aus. Nicht nur für uns Zanderangler die Leute von der Barschabteilung können der Sache bestimmt auch was abgewinnen..

Zumal das Blei den Wobbler vor Kraut schützt.....Und die Wurfweite erhöht sich auch...vorallem bei kleinen.

Nicht nur das. Wenn das Blei auf dem Boden herumpoltert, dann hat man noch zusätzliche Reize. Gerne benutze ich rote Tungstengewichte und einen Cherry 10CC im Barschgewand - alte und sehr erfahrene Barsche haben eine Schwäche: Futterneid.

jerkfreddy25
09.04.2012, 14:30
@hondo Alter Fuchs du ;-)

Aber zurück zu den Zandern..ich werd mir zum Sommer hin ne Crankbait-Combo zulegen und dann sehen wir was dabei raus kommt...

Aber ist den Niemand hier der ganz gezielt seine Zander "crankt"?

Blackmax
09.04.2012, 14:52
Das Ding bei Crankbaits ist nunmal die Tatsache, dass es Reaktionsköder sind. Man brauch in der Regel aktive Fische damit die Rechnung aufgeht. Wenn die Zander aber aktiv sind, gehen Crankbaits sehr gut. Ich mag auch lippless sehr gerne. Die sind variabler einsetzbar. Damit kann man den Grund beharken, das Freiwasser durchpflügen oder sogar jiggen. Neben schlanken Suspendern meine liebsten Hardbaits auf Zander.

Interessant, letztes Jahr habe ich mal mit den Lippless auf Zander durchgestartet, allerdings mit mäßigem Erfolgsergebnis. Welche Modelle benutzt du, in welchen Größen Lusso?

Blackmax
09.04.2012, 14:55
@Jerkfreddy: Ich nutzte Cranks. Gern möchte ich dir, insofern das Schleppen nicht erlaubt ist, sinkende Cranks empfehlen. Ansonsten kommst´e mit Wurfruten in den von dir angegeben Tiefen, kaum bis nach unten. Willste du mit ne´r BC oder Spinne werfen, ich hätte da noch was...;-)

Blackmax
09.04.2012, 15:01
Ich muss auch sagen Nachts Spinnfischen ist schon eine eigene Erfahrung.
Irgendwie sind die Bisse noch intensiver.
die Wahrnehmung ist ganz anders:zunge:

Dann mußt du dich im Sommer mal tagsüber beim fischen auf was anderes konzentrieren als auf die Mädels in den Elbwiesen;-)

Nun mal im ernst: Stimmt, in der Nacht komen die Bisse oft knüppelhart, habe ich selbst schon ´zig mal festgestellt.

Lars
09.04.2012, 16:41
So Männer Schluß mit meinem See. Es geht hier ums Cranken auf Zander. ;-)

Was mich noch interessiert wie hart fallen die Bisse auf die Crankbaits aus?
Und wie unterscheidet ihr einen Biss vom Auftreffen des Wobblers am Grund/Hindernisses?

Also zu den Bissen kann ich vielleicht was sagen.
Hab letztes Jahr am Rhein einige Zander auf Cranks und Minnows (einfach eingeleiert) gefangen.
Es war zwar nicht in Grundnähe sonder eher in den oberen Wasserschichten bei Dämmerung und im Dunkeln allerdings kamen die Bisse sehr krass. Es waren schon deutliche Einschläge, teilweise schaute von 100er Minnows nur noch die Nase raus. Jedenfalls waren die Bisse deutlich von Anschlägen an der Steinpackung zu unterscheiden.

jerkfreddy25
09.04.2012, 17:07
Jungs ich hab grad die Info von Sebastian bekommen das ich auf meinem See dieses Jahr schleppen darf!!!!

Nun kann ich ganz gezielt die tiefen Kanten abschleppen....sollte also klappen.

Aber eigentlich sag ich ja immer "geschleppte Fische zählen nicht" ;-)

blitz.128
09.04.2012, 19:54
Gezielt mit Crankbaits auf Zander hab ich noch nicht probiert.
Aber, beim Barschangeln mit Chubby ist mir schon der ein oder andere an den Haken gegangen...

Neddy85
09.04.2012, 20:43
Vorhin ist doch schonmal das Wort Kombo gefallen.
Man sollte evtl. mal überlegen was man in welchem Preisbereich so an Rute und Rolle nutzen könnte.
Ich würde jetzt das Köderspektrum so im Bereich ab Deep X200, Deep X300, IK420, IK500 und bis Cascabel sehen.

Im "Mittelfeld" würde ich evtl. an
Major Craft Arrival 70X oder die Day´s 70X
und
die Zillion Crazy Cranker
denken.
Kommt das Wohl so hin, was Rute und Rolle angeht ?

jerkfreddy25
09.04.2012, 21:15
Vorhin ist doch schonmal das Wort Kombo gefallen.
Man sollte evtl. mal überlegen was man in welchem Preisbereich so an Rute und Rolle nutzen könnte.
Ich würde jetzt das Köderspektrum so im Bereich ab Deep X200, Deep X300, IK420, IK500 und bis Cascabel sehen.

Im "Mittelfeld" würde ich evtl. an
Major Craft Arrival 70X oder die Day´s 70X
und
die Zillion Crazy Cranker
denken.
Kommt das Wohl so hin, was Rute und Rolle angeht ?

Das ist auf alle Fälle ne Überlegung wert. Aber für das Thema sollte man ein eigenes Thema beginnen...in dem dafür vorgesehen Forum.... Damit andere Mitglieder die Infos gezielt finden können.

Der Ansatz an sich ist nicht verkehrt. Bitte nicht falsch verstehn...Ist nicht böse gemeint...

Chrizzi
11.04.2012, 23:56
Wenn du da echt schleppen darfst, dann solltest du dir die größeren Cranks (16 - 20 cm) angucken.

jerkfreddy25
21.04.2012, 19:59
@ Chrizzi: eine Option ist das mit den größeren Ködern..bei ner Durchschnittsgröße von sagen wir mal 60cm lohnt sich das nicht.

Wieso angeln so wenige gezielt mit Hardbaits auf Zander?

Heiner
21.04.2012, 23:36
Wahrscheinlich, weil Gummi häufig besser fängt.

Aber nicht immer. In einem meiner Vereinsseen mit etwas Zanderbestand (dominierende Art allerdings Hecht) stechen während der warmen Jahreszeit Vibration Baits wie z.B. der Lucky Craft LVR D-15 Gummiköder sehr deutlich aus.

dendrobaten2000
22.04.2012, 11:35
Da gebe ich Heiner recht,,Gummi ist effectiver auf Zander,
dennoch habe ich in den letzten 2 Jahren,an der schönen Lahn
gute Zander auf flachlaufende Cranks gefangen
In der dämmerung fische ich oft kleine Cranks bis ca 5 cm an der Uferböschung.
Die einschlage sind hammer und der Bait ist meisten voll eingezogen.
Cranks sind mir meistens lieber als Minnows,um die uhrzeit:mrcool:

gruss aus dem Taunus
Michael

jerkfreddy25
22.04.2012, 11:37
Der finanzielle Aspekt ist sicher auch nicht von der Hand zu weisen... Denn wenn ich mir vorstelle an einem Tag 5 Cranks in der Packung zu verlieren... Das tut weh...

Ich würd ja nur zu gerne mal unterwasser sehen wie die Zander auf die Crankbaits reagieren und sie auch attackieren....

dendrobaten2000
22.04.2012, 11:42
aber in der Box als Sammelobjekt nutzt kein Bait,
der fängt nur im Wasser:jubel:
oder sehe ich die sache falsch:petri:
michael

jerkfreddy25
22.04.2012, 11:50
Da haste recht!!!!!!!!!!!!

Wenn ich zur Elbe fahre nehm ich nur die flach laufenden Modelle fürs Dunkle mit... Alles andere tut weh...

Aber im See können die dinger ruhig übern und auch mal aufm Grund arbeiten..

Dein größter auf Crank?

dendrobaten2000
22.04.2012, 14:26
84 cm...und dann,fiel er mir aus der Hand :wink:

gruss
michael

jerkfreddy25
22.04.2012, 16:14
wie kann der den aus der Hand fallen?

Naja das ist Angeln... Der Wobbler war aber schon ab?

Ich freu mich schon auf den Sommer....

Chrizzi
22.04.2012, 16:19
Da gebe ich Heiner recht,,Gummi ist effectiver auf Zander,


Das würde ich nie behaupten. Komm her und beweise das. Hier werden Jahr zu Jahr die besten Zander entweder geschleppt oder mit KöFi erwischt.


Mit Gummi ist hier die Durchschnittsgröße auch ehr klein. Selbst 7" Gummis bringen wenig Abhilfe.

jürgen
22.04.2012, 19:12
M.M. ist Im Stillgewässer das Fischen mit Crankbaits auf Zander eher ein Lotteriespiel......aber wenn man sein Fließgewässer gut kennt, z.B. im Rhein je nach Wasserstand die Strömungen / Gegenströmungen an den kurzen Buhnen oder anderen Wasserbauwerken lesen kann, und andere Merkmale wie z.B. Beleuchtungen vor Hafeneinfahrten, Rampen ect. mit einbezieht ist das Fischen mit flachlaufenden schlanken Crankbaits auf Zander, gerade ab Dämmerung im Sommer im Uferbereich, viel effektiver als Gummi. Ich kann so z.B. relativ genau anhand des aktuellen Wasserstandes die aktuellen Zander Hotspots selektieren.

Aber ich glaube hier im Forum gibt es schon einige Threads und gute Infos zu diesem Thema.

dendrobaten2000
22.04.2012, 20:43
He Chrizzi
war das ne einladung.....:bier:

Wann und Wo solltest du mir aber verraten
gruss
michael

Nyari
23.04.2012, 15:32
Ich persönlich empfinde Crankbaits als nicht allzugute Zanderköder. Minnows fingen an den gleichen Stellenen immer wieder mehr Z Fische.

jürgen
23.04.2012, 16:50
Ich persönlich empfinde Crankbaits als nicht allzugute Zanderköder. Minnows fingen an den gleichen Stellenen immer wieder mehr Z Fische.

Crankbaits und Minnows schließen sich ja nicht gegenseitig aus..... Ich meinte mit schlanken Crankbaits einfach eingekurbelte Minnows. Jede aktive Führung, wie z.B. twitchen; eines Minnow oder andere Animationen sind auf Zander in der Dämmerung bzw. nachts eher unproduktiv. Also max. 0,5-1m tief laufende Minnow - Crankbaits.

http://www.youtube.com/watch?v=sz1ytBZVU5Q

Nyari
23.04.2012, 17:37
[QUOTE=jürgen;683765], wie z.B. twitchen; eines Minnow oder andere Animationen sind auf Zander in der Dämmerung bzw. nachts eher unproduktiv. Also max. 0,5-1m tief laufende Minnow - Crankbaits.

Dem stimme ich zu, dieselbe Erfahrung habe ich auch gemacht.

simsalabim
23.04.2012, 18:55
Auf dickliche Cranks konnte ich noch nicht viele Zander fangen, Flatt Shads laufen aber gut.
Die habe ich auch oft einfach eingekurbelt und zwischendurch immer mal einen starken Zug eingebaut.
Zumindest die Nachwuchsfraktion +/- 50cm fand das gut.

Hans
24.05.2012, 14:33
Ich weiss nicht, ob der Köder unter Crankbaits fällt..

Rapala Tail Dancer... der hat von allem etwas... und läuft richtig tief. 4,5 / 6 und 9m - Modelle.. und fängig wie sau...

vom Ufer aber auch sehr hängergefährdet.

Ich finde aber ... ein MUSS für jeden Zanderjäger. Darf nicht in der Box fehlen

khagelay
24.05.2012, 15:14
Ich habe das alles nur kurz überflogen, und vielleicht habe iches übersehen.

Eine gute Alternative ist ein Bottombouncer oder auch ein Walker Blei und dahinter ein schwimmernder Crank.

simsalabim
24.05.2012, 15:49
Hat hier schon jemand Erfahrungen mit dem Jig-Wobbler gesammelt?

ditsche
24.05.2012, 16:00
Hi,
Jigwobbler kann ich empfehlen.
Fliegt wie Sau und Du kannst halt unterschiedliche Wassertiefen damit beackern.
Fische sollten allerdings sehr aktiv sein, also m.E. nur im Sommer wirklich geeignet.

simsalabim
24.05.2012, 16:33
Danke für die Antwort ditsche.
Der Jig Wobbler ist ja recht schwer, wenn du ihn im Mittelwasser fischst, kurbelst Du ihn einfach ein oder kann man den auch gut animieren?

ditsche
25.05.2012, 16:10
Also ich nehm den Jigwobbler meistens, um grundnah einzuleiern. Ab und zu auch mal absinken lassen.
Animieren kann man den Köder schon ganz gut, da sind mir aber andere Wobbler, besonders Suspender lieber. Die reagieren viel spontaner und vielseitiger.
Und Faulenzertechnisch geangelt ist´s mir mit dem Jigwobbler zu teuer zwecks Hänger, da bevorzuge ich ganz klar Gummis am Jig.
Ich finde den Köder als "Suchmaschine" ganz gut, da er sich extrem weit werfen lässt und alle Wassertiefen damit abgesucht werden können. Bei Fischkontakt wechsel ich dann zu den "Spezialisten".

hondo
27.05.2012, 10:22
Ich weiss nicht, ob der Köder unter Crankbaits fällt..

Rapala Tail Dancer... der hat von allem etwas... und läuft richtig tief. 4,5 / 6 und 9m - Modelle.. und fängig wie sau...

vom Ufer aber auch sehr hängergefährdet.

Ich finde aber ... ein MUSS für jeden Zanderjäger. Darf nicht in der Box fehlen


Yepp, extrem gefährliches Teil, einleiern sowieso, kann aber auch aggressiv geführt und getwitcht werden. Der Kleinere fängt auch zuverlässig größere Barsche. Mit wenig Gewicht, oder 2K Panzerung, hat man einen Suspender. Den vorderen Drilling braucht man nicht.

Hängergefärdet? Das stimmt leider auch, ich habe vom Boot aus gesehen, daß es nicht einmal die Haken sind - bei weichem Boden bohrt sich die Schaufel in den Untergrund, lässt sich auf Entfernung aber kaum lösen.

ditsche
15.06.2012, 09:57
Ich stimme jürgen zu, Cranks und Minnows schließen sich nicht aus.
Wenn Zander in bester Beißlaune sind (ich hatte das letztes Jahr ein paar mal bei Dunkelheit), dann habe ich mit Cranks auf Ansage gefangen. In diesem Fall waren die Druckwellen und die Rasselkugeln genau richtig.
Insgesamt gesehen sind die Zettis aber eher zurückhaltend und vorsichtig. Dann haben sich Minnows in natürlichen Dekors bewährt. Suspender einfach mal mit der Strömung treiben lassen hat schon gute Bisse gebracht. Je aggressiver geführt umso größer die Scheuchwirkung auf die Zander - Meine Erfahrung.

Zweeen
15.06.2012, 11:34
Wie immer gibt es auch die Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Leider kann ich keine Langzeiterfahrung einbringen aber letztes Wochenende haben einige, wirklich versierte Angler, an der Bleilochtalsperre gefischt. Die Zander waren generell nicht wirklich in Beißlaune, die einzige Methode, die konstant die Zander munter machen konnte waren getwitchte "Tiefläufer". Bei mir war es der 10er Arnaud als Tiefläufer. Die Zander haben derart aggressiv reagiert, dass es wirklich viele Bisse und vor allem Zandernachläufer bis zum Boot gegeben hat. Für mich eine völlig neue Situation. Gummi und durchleiern brachten an diesen Stellen überhaupt nichts.

In meinem Hausgewässer hingegen funktionieren Minnows in der Nacht super. Wenn man weiß, wo die Zander stehen wirkt ein, in Zeitlupe, durchgeleierter Minnow Wunder.

Meine Erfahrungen :)