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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zander zur點ksetzen, die in gro遝r Tiefe (12-21m) gefangen wurden.



Rubberjig123
18.03.2012, 12:01
Hey Hey,

da ich ab und zu am Edersee unterwegs bin, wollte ich mal h鰎en, wer Erfahrungen hat mit dem Releasen von Zandern, die man im Winter aus recht tiefen Wasser gezogen hat.

Macht es Sinn Zander zur點kzusetzen, die aus o.g. Tiefe kommen?!

Letzten November habe ich einen sch鰊en 73er aus 16m Wassertiefe gefangen. Dem Zander hat es die 创Speiser鰄re创 ein St點k in das Maul gedr點kt und die Augen waren etwas hervorgehoben. Da hab ich mir gedacht, bevor er benommen langsam verendet, brat ich mir und meiner Freundin ein Zanderfilet.

Was macht ihr in solchen Situationen?!...Funktioniert es wenn man den Zander kopf黚er ins Wasser fallen l鋝st?!

Gru

Max

philippo93
18.03.2012, 12:15
Kann mal vorkommen dass der Zander trotzdem wieder runter schwimmt, aber bin mir nicht so sicher ob sie es auch 黚erleben und nicht am Grund verenden. Aus meinen Erfahrungen kann ich sagen dass bei 8m+ den Zandern schon die Schwimmblase hochkommt.. Also: lieber aufs Angeln in diesen Tiefen verzichten, den Zandern zuliebe.

Valle
18.03.2012, 12:16
Wenn man ohnehin plant die Fische zu releasen macht in meinen Augen ein derart tiefes Fischen keinen Sinn.
Im Sommer vertragen Barsch und Zander durchaus bis 15m, wenn man sie nicht wie ein Weltmeister nach oben pumpt, ab November sp鋞estens sind max 10m die Grenze.

Ich bin recht h鋟fig am See unterwegs und habe schon etliche gro遝 Zander gefunden, welche das Releasen nicht gepackt haben. Da w鋜e es mir sogar lieber die F鋘ger n鋒men die Fische mit, als immer mal wieder 90+ Fische kieloben zu finden.

Holger
18.03.2012, 12:17
Wenn du keinen Fisch "verangeln" willst, bleib Zuhause.
Da ist die Tiefe auf der du fischt egal.

Heiner
18.03.2012, 12:47
Wenn man ohnehin plant die Fische zu releasen macht in meinen Augen ein derart tiefes Fischen keinen Sinn.
Im Sommer vertragen Barsch und Zander durchaus bis 15m, wenn man sie nicht wie ein Weltmeister nach oben pumpt, ab November sp鋞estens sind max 10m die Grenze.



Kommt ungef鋒r hin. C & R und die Schonung der Best鋘de propagieren, aber im Winter tief fischen, passt nicht zusammen.

Konsequenterweise sollte man das denen 黚erlassen, denen sowieso alles schei遝gal ist. Hat man keine (flacheren)Gew鋝ser, die passende Ausweichm鰃lichkeiten bieten, kann das auch hei遝n, in der kalten Jahreszeit ganz zu verzichten.

Einzig sonst noch ang鋘gige Ausweichm鰃lichkeit: Mit Gro遦鰀ern in solchen Gew鋝sern gezielt auf Hecht fischen, die keine Zanderbest鋘de aufweisen.

Man kann sich aber auch sagen: In der kalten Jahreszeit lasse ich die Viecher ganz in Ruhe.

McMajor
18.03.2012, 12:56
Wenn man ohnehin plant die Fische zu releasen macht in meinen Augen ein derart tiefes Fischen keinen Sinn.
Im Sommer vertragen Barsch und Zander durchaus bis 15m, wenn man sie nicht wie ein Weltmeister nach oben pumpt, ab November sp鋞estens sind max 10m die Grenze.

Ich bin recht h鋟fig am See unterwegs und habe schon etliche gro遝 Zander gefunden, welche das Releasen nicht gepackt haben. Da w鋜e es mir sogar lieber die F鋘ger n鋒men die Fische mit, als immer mal wieder 90+ Fische kieloben zu finden.


Das kann ich genauso unterschreiben! Hab am Eder auch schon von gro遝n Zandern aus der Tiefe mitbekommen, dass sie ja "direkt" wieder abgetaucht sind! 2 Stunden sp鋞er sind sie dann aber doch kieloben getrieben und verendet :-(
Also wer in solch einer Tiefe fischt, muss auf jeden Fall mit den Konsequenzen leben....

Rubberjig123
18.03.2012, 13:04
Um eine Antwort auf meine Frage zu finden...Es macht keinen Sinn die Zander wieder zur點k zu setzen.

Demnach macht es keinen Sinn in solchen Tiefen zu fischen, wenn man den Zander wieder zur點ksetzen m鯿hte.

Heiner
18.03.2012, 13:14
Ja.

Luy
18.03.2012, 13:28
ich selber vermeide es im Winter solchen tiefen zu fischen,und wenn maximal bis 5 -6 Meter da kommt das nicht vor ,und zu deinen tiefen ,wo das eigentlich fast immer vorkommt, und dann wie manche sie im hohen bogen zur點kschmei遝n ,rate ich von ab ,egal was die High Society schreibt oder sagt ,,das das den fischen nichts aus macht ich selber habe schon mitbekommen und gesehen,wenn mann gro遝 Barsche von 20 Meter hochpumt ,die dann bei 5 Meter ab gehen wo die blase schon drau遝n ist, und dann sp鋞er irgend wo an der Wasseroberfl鋍he Rumschwimmt wie ein zopholtz,und qualvoll verenden
ich glaub das muss nicht sein, such dir lieber ein Gew鋝ser am Rhein wo du normal fischen gehen kannst

Heiner
18.03.2012, 13:37
Genau. Ausweichm鰃lichkeiten gibt's meistens in der n鋒eren oder weiteren Umgebung.

Entweder man hat den Blick auf die Schonung der Best鋘de oder man hat ihn nicht. Im erstgenannten Falle dann aber auch bitte konsequent. Und nicht: Verbal das eine propagieren, aber in der Realit鋞 das andere machen.

Das mag nicht immer gelingen, nobody is perfect, Fehler macht jeder. Und es gibt F鋖le, wo es immer nur eine mehr oder weniger gelungene Ann鋒erung an das Optimum sein kann. Aber in dem hier angesprochenen Falle liegt die Sache glasklar vor Augen, da gibt es keine Ausflucht.

Rubberjig123
18.03.2012, 14:21
Ich ziehe das C&R bestimmt nicht zu 100% durch und bestimmt propagiere ich das C&R nicht, das 黚erlasse ich Anderen. Meiner Meinung nach kann mir keiner einen moralischen Strick draus drehen, wenn ich Fische einem Gew鋝ser entnehme und diese dann unverz黦lich (nicht auf Halde im Gefrierschrank) verwerte.
Dass ich keinen Blick auf die Schonung der Fischbest鋘de h鋞te, find ich recht am黶ant. Ich komme viel zu selten zum Fischen als dass ich mir vorwerfen m黶ste, dass ich ein negativer Einfluss auf den Fischbestand eines Gew鋝sers w鋜e. Diese Diskussion sollte man mit anderen Leuten f黨ren.
Ich entscheide im Einzelfall ob ich einen Fisch zur點k setze, oder nicht. In diesem Fall war mir klar, dass dies nicht m鰃lich ist und habe dementsprechend gehandelt. Mein Anliegen war ob es grunds鋞zlich m鰃lich ist Fische aus solchen Tiefen zur點k zu setzen. (Antwort gefunden)

Heiner
18.03.2012, 14:24
So war das auch gar nicht gemeint.


Aber ich habe was gegen Leute, die sich C & R dick und fett auf's Boot pinseln und dann im November in 20m Tiefe auf Zander fischen.

Ein ziemlich kreischender Widerspruch, findest Du nicht?

Mal abgesehen davon, dass ein Fisch, dem die Klamotten aus dem Maul h鋘gen, nicht unbedingt das ist, was ich gern sehe. Denn das muss nicht sein, so wie etliche andere Dinge auch nicht.

Rubberjig123
18.03.2012, 14:36
Das Thema war nicht ob ich ein militanter C&R-Verfechter bin und trotzdem 1mal im Jahr mich in die K鋖te wage um mir einen Zander f黵磗 Abendessen zu fangen, sondern ob es grunds鋞zlich m鰃lich ist Zander ab 12m Wassertiefe zur點k zu setzen! Und mich dann gleich als Heuchler darzustellen ist grenzwertig!!

Heiner
18.03.2012, 14:38
Das steht da aber gar nicht. Das war auf jene gem黱zt, die C & R wie eine Monstranz vor sich her tragen, aber in der Realit鋞 ganz anders agieren.

Entweder oder.

Die Tatsache, dass Du das Thema 黚erhaupt angeschnitten hast, zeigt ja schon, dass Du auch nicht zum anderen Extrem geh鰎st: Der Schei遝gal-Fraktion, die es bekanntlich auch gibt.

Jetzt klar?

Valle
18.03.2012, 14:48
Das gro遝 Problem ist ja auch, dass man nur schlecht beeinflussen kann, was einem denn nun an den Haken geht.
Im Prinzip ist jeder Fisch, der im Winter auf 20m bei遲, hin黚er, ob es nun ein 30er Babyzander oder ein Meterfisch ist.
Sich einen 70er K點henfisch herauszupicken ist so unm鰃lich. Der Druckunterschied macht da keine Ausnahme, davon mal ab dass kleinere Fische etwas unempfindlicher sind.
Wenn ich schon vor dem Biss wei, dass mir keine andere Wahl als die Entnahme bleibt, hab ich eigentlich keine Lust zu fischen.

Ingo
18.03.2012, 14:50
Rubberjig ich glaube Heiner spielt eher auf die Angel Prominenz an, wie zb Gockel, Isaiasch usw.

Heiner
18.03.2012, 17:21
Wenn ich schon vor dem Biss wei, dass mir keine andere Wahl als die Entnahme bleibt, hab ich eigentlich keine Lust zu fischen.



Dito, so geht's mir auch. Dass man trotz aller Vorsicht manchmal entnehmen muss, auch wenn man es nicht will, bleibt davon unber黨rt.

Aber in diesem speziellen Falle ist glasklar, dass man es muss. Und jeder wei das.

Dar黚er hinaus: Angeln bedeutet immer die Verletzung eines Lebewesens. Wenn man angelt, muss man das akzeptieren. Aber man muss deshalb noch lange nicht alles akzeptieren. Etwa:




[..] ich selber habe schon mitbekommen und gesehen,wenn mann gro遝 Barsche von 20 Meter hochpumt ,die dann bei 5 Meter ab gehen wo die blase schon drau遝n ist, und dann sp鋞er irgend wo an der Wasseroberfl鋍he Rumschwimmt wie ein zopholtz,und qualvoll verenden



Oder: Man muss generell auch nicht akzeptieren, dass mit Methoden gefischt wird, die erfahrungsgem溥 erheblich gr鲞ere Sch鋎en am Bestand anrichten als andere.

Wenn ich zum Beispiel sehe, dass bei einem bestimmten K鰀ertyp ein Haken sehr viel h鋟figer als bei anderen im Auge landet, muss ich den dann weiterfischen? Oder muss ich etwa fortfahren, eine Hakenbest點kung zu w鋒len, von der ich wei, dass sie 黚erdurchschnittlich h鋟fig in den Kiemen landet? - Nein, muss ich nicht, ich kann's auch lassen, denn Alternativen gibt's immer.

Zwischen brutal und einigerma遝n waidgerecht existiert ein ziemlich weites Feld. Es gibt auch die M鰃lichkeit, darauf sein Augenmerk zu richten - und nicht blo auf die Fangquote. Letztere als unbedingte Priorit鋞 vor allem anderem ist's n鋗lich, die stets dahinter steckt. Ein ziemlich eigenn黷ziges, ich-bezogenes Motiv, das allerdings gern mit allerlei mehr oder weniger fadenscheinigen Rechtfertigungen aufgefettet wird.

Aber um keine kitschigen Slichkeiten aufkommen zu lassen: Auch die Schonung der Best鋘de ist ein durchaus eigenn黷ziges Motiv. Allerdings eines, dessen Horizont sich nicht von Zw鰈f bis Mittag erstreckt, sondern das ein bisschen weiter schaut. Darin steckt mehr Rationalit鋞, etwa so, wie in der Dreifelderwirtschaft mehr davon steckte als in der Brandrodung. Daneben hat es aber - immerhin - auch einen h鰄eren Grad an "Zivilisiertheit" auf seiner Seite, wenn man so will. Und zwar insofern, als dass ihm zumindest tendenziell die Eigenschaft innewohnt, vermeidbares Leiden (des Fanges) nicht in Kauf nehmen zu wollen.

Spinner1979
18.03.2012, 18:29
@Heiner :thumgs: Ich stimme dem voll zu.
Mich ko.... die an, die alles abkuppeln ohne R點ksicht auf Gew鋝ser und Bestand. Aber noch mehr hasse ich diese 黚ertriebenen Moralapostel die sich so gro C&R auf die Fahne schreiben, aber dann die Fische in 黚er 15m fangen, oder mit einem Motorboot schleppen, bei voller Fahrt drillen und dann den Fisch im hohen Bogen 黚er die Boardwand schmei遝n :doh:

Wenn wir angeln dann nehmen wir Verletzungen immer in Kauf! Sind wir doch mal ehrlich, C&R ist nur eine Notwendigkeit um Best鋘de zu erhalten und um in der Heutigen Zeit ab und zu noch einen Gro遝n zu erwischen. Vielleicht hat es bei den ein oder anderem noch etwas mit Respekt gegen黚er dem "Kampfgegner" zu tun.
Viel wichtiger w鋜e einfachen ein respektvoller und vorausschauender Umgang mit dem Individuum. Dann ist auch eine selektierte Entnahme kein Problem. Wenn wir schon unserer "Leidenschaft" auf Kosten eines anderen Lebewesen aus黚en, dann sind wir nach meiner Meinung nach in der Pflicht es dann auch so schonend und vorausschauend wie M鰃lich zu tun.

Heiner
18.03.2012, 18:41
Ganz recht. Ich setze nicht zur點k, fische nicht in 20m Tiefe im November, beschr鋘ke mich bei der Fangquote und vermeide offenbar sch鋎liche Methoden, weil ich Vorstandsmitglied bei PETA w鋜e. Sondern einfach deshalb, weil ich auch 黚ermorgen noch was Gutes fangen will in meinen Gew鋝sern. Was ich dazu tun kann, versuche ich zu tun, wenn auch ganz sicher nicht perfekt.

Und das um so mehr, als ich mich spezialisiert habe. Denn dann geht einem erst so recht die Lampe auf, wie beschr鋘kt in Wahrheit die Ressourcen speziell kleinerer und mittlerer Gew鋝ser tats鋍hlich sind. Bereits ich allein w黵de in solchen Gew鋝sern nachhaltigen Schaden anrichten 黚er die Jahre, wenn ich alles rausholte, was sich eben rausholen lie遝. Und ich bin da nicht der einzige, es gibt auch noch ein paar andere.

Daneben spielt allerdings auch noch eine nicht zu knappe Rolle, dass mir verangelte Fische mit Haken in den Augen oder mit herausquellenden Innereien auf den Magen schlagen. Muss ich nicht haben.

herrm
18.03.2012, 19:13
Angler , gehen fischen um Fische zu fangen und nicht nur ihre K鰀er zu baden.

90% nehmen ihre Fische auch zum Verzehr mit.

Ihr glaubt doch nicht ,wenn einer vertikalen geht , und die Fische bei遝n erst ab 20 m , dass der dann bei
10 m fischt und als Schneider nach Hause geht.
Schreiben kann man viel ,machen ist was anderes.
Schau mal nach Holland , die betreiben das Vertikalen schon 黚er Jahre ,da hat die Mehrheit noch gar nicht gewusst was das ist. Sie tragen Meisterschaften aus ,glaube kaum dass dort ein Tiefen-Limit besteht , und der Zanderbestand ist gut ,denn die Fische werden zur點kgesetzt .

Heiner
18.03.2012, 19:17
Ich gehe ebenfalls nicht angeln, um K鰀er zu baden. Aber ich gehe auch nicht angeln, um von mir kaputt gefischte Fische zu begucken. Und ich finde mein Seelenheil auch nicht mehr darin, alles abzustauben, was sich abstauben lie遝. Zumal es sich mit Abstand nicht um holl鋘dische Verh鋖tnisse handelt, die Gew鋝ser hier sind erheblich schlechter. Wenn auch immer noch besser als der deutsche Durchschnitt - ich hoffe, es bleibt noch lange so.

Der St點kzahlfetischismus ohne R點ksicht auf Verluste ist eine vorgestrige, egomane Zwangsvorstellung nach Akkordarbeitermanier. Sowas respektiere ich nicht mehr.

Luy
18.03.2012, 19:21
na ja
sind nicht alles so, vom Ufer gibt es schlimmere die alles umlegen was kommt,
kenne da gen黦end :-B :-B :-B :-B :-B
wo auch 35 cm das mindestma erreicht hat beim Zander :confused:

aber da kannst du ein Roman dr黚er schreiben, 鋘dern kannst du eh nichts ,und wie auch ,das m黶sten die das ganze von oben machen die das ganze bestimmen, die nicht angeln gehen ,und nur irgend ein scheiss sich darum k黰mern ,um den Leuten das leben schwer machen ,f鋘gt schon jedes Jahr an mit dem Rhein Schein immer was neues ,und neue Verbote (H鋐en) u.s.w.
wie gesagt das bringt nichts
ich sag da nur scheiss Lachs Programm, Brauch kein Mensch
oder kann mir einer mal erkl鋜en ,warum das Bootangeln in Rheinland Pfalz erlaubt ist, und manche Bundesl鋘der nicht ,wer l鋝st sich so ein Mist einfallen `??? :confused: :confused:

nasobem
18.03.2012, 19:21
http://www.fishing-for-men.de/index.php?option=com_smf&Itemid=26&topic=14135.msg233619#msg233619

Luy
18.03.2012, 19:26
Angler , gehen fischen um Fische zu fangen und nicht nur ihre K鰀er zu baden.

90% nehmen ihre Fische auch zum Verzehr mit.

Ihr glaubt doch nicht ,wenn einer vertikalen geht , und die Fische bei遝n erst ab 20 m , dass der dann bei
10 m fischt und als Schneider nach Hause geht.
Schreiben kann man viel ,machen ist was anderes.
Schau mal nach Holland , die betreiben das Vertikalen schon 黚er Jahre ,da hat die Mehrheit noch gar nicht gewusst was das ist. Sie tragen Meisterschaften aus ,glaube kaum dass dort ein Tiefen-Limit besteht , und der Zanderbestand ist gut ,denn die Fische werden zur點kgesetzt .




da wo ich fische im Rhein ist die tiefste stelle bei Hochwasser 6m, und fange auch gut, wenn ein gute Tag ist mit zwei Mann 10 bis 18 fische sind keine seltenheit,und da kommt nichts aus dem Maul raus ,Mann kann ja mal solche Gew鋝ser befischen,

Peter Vos
18.03.2012, 19:27
Ihr glaubt doch nicht ,wenn einer vertikalen geht , und die Fische bei遝n erst ab 20 m , dass der dann bei
10 m fischt und als Schneider nach Hause geht.



Doch, genau das tue ich! Und wenn ich diese Idioten an der Slippe treffe, versuch ich sie auch noch zu bekehren.
Denn viele von den Tiefseefischern sind sich 黚er die Konsequenzen ihres Handelns gar nicht im Klaren und handeln aus reiner Unwissenheit. Und die h鋟fig gezeigten Videos der sogenannten "Profis" tun nat黵lich ihr 躡riges.....

Peter

Jose
18.03.2012, 19:38
Zwischen brutal und einigerma遝n waidgerecht existiert ein ziemlich weites Feld. Es gibt auch die M鰃lichkeit, darauf sein Augenmerk zu richten - und nicht blo auf die Fangquote. Letztere als unbedingte Priorit鋞 vor allem anderem ist's n鋗lich, die stets dahinter steckt. Ein ziemlich eigenn黷ziges, ich-bezogenes Motiv, das allerdings gern mit allerlei mehr oder weniger fadenscheinigen Rechtfertigungen aufgefettet wird.

Sehr gut argumentiert Heiner, mit der selben Vorstellung vom Fischen bin ich auch unterwegs. F黵 mich ist das nichts anderes als die konsequente Fortsetzung des Gedankenprozesses der mit dem Zur點ksetzten angefangen hat. F黵 mich ist es v鰈lig normal geworden einen gefangenen Fisch zu releasen, also wurde es mit der Zeit auch normal keine Zusatzdrillinge zu verwenden, und auf andere brutale Methoden zu verzichten. Denn auch wenn immer das Gegenteil behauptet wird, in vielen F鋖len kann jeder selbst ganz stark beeinflussen wie sehr er einen Fisch durch das Fangen verletzt oder nicht.

"Wer keine Fische verletzten will soll zuhause bleiben...usw" ist m.M.n die klassisch pauschalisierte Schwachsinnsausage.

Luy
18.03.2012, 19:49
ich fische mit Zusatz Drillinge Grad bei gro遝n K鰀er ab 15 cm aufw鋜ts bis 27 cm ,das ist aber bei so einer gr鲞e anders nicht m鰃lich,doch schon wenn man zu hause bleibt

Heiner
18.03.2012, 19:55
Denn auch wenn immer das Gegenteil behauptet wird, in vielen F鋖len kann jeder selbst ganz stark beeinflussen wie sehr er einen Fisch durch das Fangen verletzt oder nicht.



Nat黵lich kann man das, daf黵 k鰊nte ich aus dem Stegreif diverse Beispiele nennen. Zum Beispiel wei ich von gewissen Musky-Spinnerbaits, dass bei denen der Trailerhaken in nicht eben wenigen F鋖len zwangsl鋟fig in den Kiemen landet. Also lasse ich den weg, auch wenn das den einen oder anderen Fehlbiss bedeutet. Eine ganz einfache, glasklare Abw鋑ung: Was ist mir wichtiger? Eine m鰃lichst hohe Fangquote oder m鰃lichst wenig verangelte Viecher?

Es ist immer die gleiche Frage und die gleiche Priorit鋞ensetzung.

Luy
18.03.2012, 20:03
kann mir nicht passieren ich Fisch die 黚erhaupt nicht,nur mit Gummi oder Wobbler
nicht falsch verstehe ,kein Vorwurf,
auch bei meinen K鰀er ist nicht auszuschlie遝n ,das sich der Fisch beim drill mit den frei Rumfliegenden Drillingen selbst verletzt

Heiner
18.03.2012, 20:08
Das ist auch nicht Spinnerbait spezifisch. Richtig verwendet, geh鰎en die Dinger zu den schonendsten Baits, die es gibt.

Aber man kann auch einen Killerk鰀er daraus machen, wenn man will. Wie aus diversen anderen K鰀ern auch.

Ich wiederhole, die Frage ist stets die gleiche: Maximale Bissausbeute oder ein Minimum an verangelten Viechern? So einfach ist das im Grunde. Und vor dieser Frage steht man immer wieder einmal.

herrm
18.03.2012, 20:09
Heiner ,
dein verhalten in allen Ehren.
Hier gings ums Vertikalen und nicht um Trailerhaken beim SB.

Ich weis ja , dass du von der Angelei DS o. Vertikal nicht viel h鋖st.
Aber es ging ja um die Frage ums zur點ksetzen ab einer gewissen Tiefe.

Die Antwort lautet , ganz einfach : Nein , weil die Fische verenden , also kann ich Sie gleich mitnehmen.

Wer das nicht will , der sollte in dieser Tiefe nicht angeln.

Heiner
18.03.2012, 20:14
Das Problem ist exakt das gleiche: Maximale St點kzahl versus nicht verangelte Viecher. Da kann man nicht drum herum sabbeln, weder in dem einen noch in dem anderen Fall, dem hat man sich gef鋖ligst zu stellen.

Dann muss man eben offen sagen: Viecher mit herausquellender Schwimmblase sind mir schei遝gal. Oder: Haken in den Kiemen sind mir schei遝gal. Denn darauf l鋟ft's de facto hinaus.

Zanderlui
18.03.2012, 20:20
Ihr glaubt doch nicht ,wenn einer vertikalen geht , und die Fische bei遝n erst ab 20 m , dass der dann bei
10 m fischt und als Schneider nach Hause geht.



Doch, genau das tue ich! Und wenn ich diese Idioten an der Slippe treffe, versuch ich sie auch noch zu bekehren.
Denn viele von den Tiefseefischern sind sich 黚er die Konsequenzen ihres Handelns gar nicht im Klaren und handeln aus reiner Unwissenheit. Und die h鋟fig gezeigten Videos der sogenannten "Profis" tun nat黵lich ihr 躡riges.....

Peter



So siehts aus, vorallem bei den Videos von unserem Zanderweltmeister.... :wallbash:




Aber mal nochmal f黵 alle Profiangler hier die immer noch denken die Schwimmblase kommt aus dem maul raus :wallbash:das ist der magensack.....wenn man schon alles immer angeblich wissen will(heiner), sollte man dar黚er vielleicht mal nachdenken und sich die Anatomie des Fisches ansehen....
Wenn beim Zander die Scwimmblase raus kommen w黵de, w黵de der gesamte Fisch in Fetzen nach oben kommen :rolleyes:

Heiner
18.03.2012, 20:52
Du hast recht, das war im Brass geschrieben. Es ist der Magensack.

Also noch mal mit coolerem Kopf: In Wahrheit wei man immer sehr genau, warum man sich im Zweifelsfalle f黵 das eine oder das andere entscheidet. Wenn ich einen Regular Bull Dawg mit zwei Drillingen fische, wei ich genau, warum: Muffe vor Fehlbissen.

Ich wei aber auch aus etlichen vorherigen Erfahrungen, was - und zwar nicht eben selten - passieren kann, und vor dieser Frage kann ich mich nicht dr點ken, wenn ich das wei. Es w鋜e denn mit Hilfe von allerlei Scheinrechtfertigungen.

Ergo: Wenn ich einen Regular mit zwei Drillingen fische, nehme ich billigend in Kauf, dass die Quote von verletzten Kiemen samt dann unvermeidlichem Abschlagen signifikant ansteigen wird. Das l鋝st sich einach nicht leugnen.

Noch viel krasser ist das aber beim Fischen in gro遝n Tiefen auf Zander oder Barsch. Geht dann einer dran, ist garantiert, dass er die Prozedur schwerlich 黚erleben wird. Da kann man sich nicht einmal mehr einreden, dass "schon nichts passieren wird".

Windwarrior
18.03.2012, 21:15
Geht hier um Zander, richtig?

Da kann ich auch nix zu sagen weil man die bei uns nicht f鋘gt, jedenfalls nicht mit Kuk.

Ich habe neulich bei Tacklewarehouse so ein Tool gesehen zum punktieren des Magens bei Bass, die aus gr鲞erer Tiefe gefangen wurden. Ist auch in Amiland umstritten die Methode, aber es scheint Untersuchungen zu geben die best鋞igen das diese Methode funktioniert und die Mortalit鋞s Quote nicht viel h鰄er ist als beim normalen zur點ksetzen.

Finde das trotzdem echt krass und w黵de es selbst nicht anwenden, wenn sie zu tief stehen wird eben nicht geangelt, oder eben waidgerecht abgeschlagen und verwertet.

cheers

Frank

Heiner
18.03.2012, 21:22
Ja, es geht um Zander. Aber dahinter steht offensichtlich eine ganz allgemein relevante Frage: St點kzahl oder weniger verangelte Viecher?

Und entsprechend scheiden sich hier auch die Geister. Leute, denen es vor allem um die Fangquote geht, werden hier anders entscheiden als jene, denen das nicht die alles entscheidende Priorit鋞 ist.

Das findet sich allerdings auch an anderen Stellen wieder, die das exakt gleiche Problem aufwerfen. Tats鋍hlich ist das eine Frage, die sich eigentlich immer wieder stellt am Wasser. Allerdings nur dann, wenn man diese Abw鋑ung 黚erhaupt im Repertoire hat, dann ist das n鋗lich unvermeidlich und ist nicht immer einfach und komfortabel zu beantworten.

Es bedeutet dann n鋗lich: Gewisse Widerspr點he oder nicht ganz und gar Eindeutiges aushalten zu k鰊nen. Gibt eine Menge Leute, die das 黚erhaupt nicht k鰊nen - nicht blo beim Angeln. Die ben鰐igen Schwarz-Wei-Schemata, m鰃lichst wenig anstrengend, m鰃lichst simpel und m鰃lichst monokausal und eindeutig. Und was gibt's Simpleres und Eindeutigeres, als ganz einfach daran festzuhalten, was traditionell "schon immer so war"? Das kostet nicht den kleinsten Gedanken.

herrm
18.03.2012, 22:00
Heiner ,
an deiner stelle w黵de ich nur K鰀er ohne Haken fischen ,
dann kansst du kein Fisch mehr verangeln ,hast aber wenigstens den Spass wenns beist. ;-)

Geh mal davon aus ,dass die hier Angemeldeten meistens C&R fischen ,
aber es wird wohl nicht ausbleiben ,wenn man fischt ,dass man den ein o. anderen Fisch verangelt .
Dar黚er mache ich mir auch kein Kopf ,wenns mal passiert , denn sonst mu ich mit dem Angeln aufh鰎en.

Heiner
18.03.2012, 22:06
Genau das ist's, was ich meine. Es gibt Leute, die k鰊nen nur in Entweder-Oder-Kategorien denken, dazwischen existiert einfach nichts f黵 sie. Kein Besser, kein Schlechter, nur abgrundtief gut oder abgrundtief schlecht, "ganz richtig" oder "ganz falsch". Schwarz oder Wei, aber niemals Grau, obwohl es unendlich viele Grauwerte gibt, aber nur ein Schwarz und ein Wei.

Zwischen gar nicht angeln und wie die gesengte Sau angeln ohne jede R點ksicht auf Verluste gibt's soviele M鰃lichkeiten, wie es Graut鰊e gibt.




Heiner ,
an deiner stelle w黵de ich nur K鰀er ohne Haken fischen ,
dann kansst du kein Fisch mehr verangeln ,hast aber wenigstens den Spass wenns beist. ;-)



Wer angelt, verletzt Lebewesen, das ist so und wer das nicht vertr鋑t, soll's lieber lassen. Daraus folgt aber keineswegs, dass, wer angelt, eine Freikarte hat, nun nach Belieben schalten und walten zu k鰊nen, wie es ihm gerade passt. Was man tut, unterliegt immer auch der Kritik von anderen.

Vor allem dann, wenn man eine Minderheit ist und damit in hohem Ma遝 abh鋘gig vom Wohlwollen einer Majorit鋞, die dem Angeln bestenfalls neutral gegen黚er steht. Und die qua ihrer Majorit鋞 ohne weiteres in der Lage ist, jedes vermeintliche "Grundrecht" - es existiert aber keines auf's Angeln - leichth鋘dig einzuschr鋘ken oder ganz zu entziehen.

Mal ganz abgesehen von den im Thread angeschnittenen Fragen glaube ich kaum, dass es besonders publicitywirksam sein d黵fte, wenn 鰂fentlich gemacht wird, wie ein Fisch, dem der Magen zum Maul heraus h鋘gt, so ausschaut. Vielleicht noch garniert mit einigen pubert鋜en "Ich-mach-was-ich-will"-Statements von gewissen Volld鋗eln - d黵fte nicht schwer werden, ein paar davon aufzutun, denn davon gibt's leider genug.

Und dabei sind wir bereits in einer ziemlich prek鋜en Lage mittlerweile, politisch wie auch argumentativ. Wer das noch nicht gemerkt hat, der pennt wohl vor sich hin. Oder er verwechselt nicht weniger irgnorant den eigenen Konsenz in seiner Birne mit der Stimmung au遝rhalb.

Um es sehr deutlich zu sagen: Es gen黦en schon ein paar gezielte, gut vorbereitete publizistische Attacken, und die Politik wird sich sputen, uns den Hahn soweit abzudrehen, dass es wehtun wird. Denn Angriffsfl鋍hen bieten wir mehr als genug. Und das um so mehr, als die heutige Politik in den wirklich relevanten, 鰇onomischen Fragen weitgehend entmachtet ist und sich daher schon seit geraumer Weile auf jedes beliebige Ersatzthema st黵zt, so es nur gen黦end Zustimmung verspricht.