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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Probleme beim Angeln mit GuFi am Kanal



Jens1976
13.01.2012, 13:35
Hallo zusammen!
Bin GuFi Anfänger.
Am letzten Wochenende war ich das erste mal GuFi angeln mit meiner neuen Rute. Hat irgendwie überhaupt nicht geklappt.
Ich war am Dortmund-Ems-Kanal unterwegs. Ich hatte keine Köderkontrolle. Woran kann es liegen?
Habe die Rute hoch gehalten und immer 2-3 schnelle Umdrehungen mit der Rolle gemacht um den Köder vom Boden zu bekommen. Der "Plopp" bleibt danach irgendwie aus. An der hellen Schur sieht man auch nicht gut ob der Köder auf dem Boden auftritt.

Rute Shimano Aspius 2,7m 7-28g WG
Rolle Shimano Nexhave 2500
Schnur 17er geflochtene
Köder GuFi`s von Koyoto, Länge ca. 8-14 cm ca.
Bleikopf 10g Bananenkopf, Hakengrösse passend zu den GuFi`s
Vorfach 30er Fluo-Carbon

Ich habe mir für die Versuche nur 10g Bananen Köpfe gekauft. Sind die zu leicht? Oder liegt es eventuell an der dicken 17er Schnur? Falsche Köpfe?


mfg Jens

Denny
13.01.2012, 13:42
Sers Jens,

es liegt an beiden, also am Kopf und an der Schnur, die jeweilige Strömung ist auch ein Grund.

Die 17er Schnur bietet halt viel Angriffsfläche für das Wasser und dann reichen 10gr nicht aus um auf den Grund zu kommen. Dazu kommt natürlich auch noch die Köderwahl, Gummi mit Schaufelschwanz benötigen schwerere Jigs als No Action Shads.

Meine Erfahrungen (Donau und Isar), 10gr Jig bei wenig Strömung, bei starker Strömung müssen es dann schon mal 20gr oder mehr sein, was das fischen aber nicht wirklich leicht macht, da die Absinkphase aufgrund des Gewichtes zu kurz ist.

Maekkez
13.01.2012, 13:58
Ich persönlich würde zum jiggen in der Strömung normale Rundköpfe hernehmen. Fische in der Isar und hab dafür immer einer große Plano box mit Köpfen verschiedener Größe und vorallem verschiedener Gewichte dabei. An einem Spot bin ich etwa 100m unterhalb eines Wasserkraftwerks. Da hab ich schon mit allen erdenklichen Gewichten gefischt. Angenfangen mit 4 Gramm im Hauptstrom! bis zu 28 Gramm.
Entscheidend beim GuFi angeln ist nicht nur eine Auswahl an verschiedenen Gummis. Meistens macht erst das richtige Gewicht den Unterschied zwischen fangen und schneidern.

trutta trutta
13.01.2012, 22:49
Am besten fängst du erst mal mit schwereren Köpfen an und tastest dich dann in Richtung weniger Gewicht vor.Aber auch nicht zu schwer sonst kriegst du den Köder gar nicht erst vom Grund weg.Und nehm Rundköpfe oder Footballs für den Anfang.

Jens1976
16.01.2012, 09:30
Hallo zusammen!


Danke für die ganzen Antworten! Ich werde mich diese Woche mal mit schwereren Jigs eindecken und auch einmal ein paar unterschiedliche Kopfformen kaufen.

mfg Jens

minden
16.01.2012, 22:29
So wie Trutta sagt, nimm mal z.b. Rundlöppe die 21g haben (nur mal damit du das Gefühl kriegst), kannst dann ja runter gehen, fische hier im Kanal meist 14-18g.

Kenne die Rute nicht, aber Shimano ist nat. allg. recht weich und -28g hört sich mal seeehr weich an.
Kann auch sein dass dein Kanalabschnitt schlammigen Grund hat, da merkst man auch nur schwer nen "Plopp"(:

Zanderlui
16.01.2012, 22:56
Sers Jens,

es liegt an beiden, also am Kopf und an der Schnur, die jeweilige Strömung ist auch ein Grund.

Die 17er Schnur bietet halt viel Angriffsfläche für das Wasser und dann reichen 10gr nicht aus um auf den Grund zu kommen. Dazu kommt natürlich auch noch die Köderwahl, Gummi mit Schaufelschwanz benötigen schwerere Jigs als No Action Shads.

Meine Erfahrungen (Donau und Isar), 10gr Jig bei wenig Strömung, bei starker Strömung müssen es dann schon mal 20gr oder mehr sein, was das fischen aber nicht wirklich leicht macht, da die Absinkphase aufgrund des Gewichtes zu kurz ist.






Was habt ihr für Kanäle?
ist da ein Loch drin oder warum habt ihr im Kanal sogar starke Strömung?
solltet mal den Schleusenwärter sagen der soll die Tore schließen..... :-B
also ich fische wie Minden im MLK und da reichen 10g aus wenn du das Gefühl dafür hast, allerdings würde ich die Schnur dann auch noch etwas dünner wählen, das erleichtert die Sache um einiges, da der aufschlag dann etwas härter ist und nicht so gedämpft wird....

NorbertF
16.01.2012, 23:31
Was habt ihr für Kanäle?
ist da ein Loch drin oder warum habt ihr im Kanal sogar starke Strömung?


Frag mich mal, ich brauch 40-50g in der vollen Strömung.

Denny
17.01.2012, 09:19
@ zanderlui

Gerade an der Isar hat es halt aufgrund eines Wehres inkl. Fischtreppe immer ein wenig mehr Strömung. Mit 10gr kommst da nicht weit, man muss aber dazu sagen das dort mittlerweile eigentlich keine Zander mehr drin sind.
Es ist eher mit Waller, Rapfen und Hechten zu rechnen.
Wobei ich aber schon Tocks in der Rute und abgebissene Köderschwänze hatte, also es gibt doch noch welche.
Mit einer 1OZ Rute kommst da nicht weit, an der Donau ist es ähnlich.
Kommt aber natürlich auf den Wasserstand an, aber unter 15gr wird es meist sehr schwierig überhaupt an den Grund zu kommen. Ich fische eine UBS, mit einer 0,12 Schnur. Eine dünnere Schnur kommt aufgrund der möglichen Beifänge für mich nicht in Frage. ;-)

Dabei muss aber gesagt werden, das ich am Fluss noch einiges an Erfahrung sammeln muss. Bin eher an Stillgewässern unterwegs..

minden
17.01.2012, 11:25
Er meint damit nur,...der Topicersteller fischt am RHK und Co, die sind wie der MLK und wir haben hier nur Strömung wenn die Binnenschiffe vorbeifahren oder wenn man an einem Pumpwerk oder Schleuse steht, ansonsten ist der Kanal ein "Stillgewässer", der Kanal ist hier im Schnitt 3,8-4m tief.

Auskommen tut man mit 10-14g hier, sofern man nicht an Kanten will die weit raus sind, starker Wind bläst oder man halt wie ich gerne schwer fischt(:

PS: Bananenköppe fische ich überhauptnicht mehr.

sam1000-0
21.02.2013, 20:22
Habe das gleiche Problem auch am Kanal(WDK,DHK undDEK).
Ich fisch auch mit Erie-Bananekopf und Rundkopfjigs mit 7-12g Gewicht.
Diaflashrute EX,wg 14-40g wg,270 cm und mit 15-er Tuffline XP.
Weit draußen fühle ich nichts,sobald der Köder so 10-15m weit weg ist kommt das Gefühl,leider nur ab 11g-Bleikopf.
Sollte ich schwerere Köpfe nehmen?
Können die Zander überhaupt so schwere Köder einsaugen?
Ich habe vergessen zu erwehnen daß ich noch ein Anfänger bin in Sachen Gufi-angeln.Mit Ansitzangeln habe ich sehr viele Zander gefangen in 20 Jahre Erfahrung.
Die Aspius soll eine reinrassige Gufirute sein und somit supergut für Gummis bis 16cm.
Wieso fange ich keine Fische?
Hotspots kenne ich auch am Kanal.

McMajor
22.02.2013, 08:24
Nimm wie oben beim Kollege schon erwähnt schwerere Köpfe und versuchs damit mal. Du musst erstmal ein Gefühl dafür bekommen und den ganzen Ablauf automatisieren. Wenns dann wie von allein läuft und du ordentlich Routine hast, kannste immer weiter runter gehen vom Jigkopfgewicht und dich langsam an das minimum rantasten. Hierbei gilt oft die alte Bauernregel: So leicht wie möglich und so schwer wie nötig! Und lass am Anfang auch die Bananenköpfe weg, Rundkopf tun es allemal.

Jedoch musste das austesten, denn an manchen Tagen fängste mit dem "normalen" Jigkopf fast keinen Fisch und dein Nachbar räumt mit richtig schweren Jigs ab ohne Ende. Ist immer so eine Sache!

Und mach dir keine Gedanken was Zander so alles einsaugen können :-) nen 7"Shad mit nem 30g Kopf ist gar kein Problem für nen 65er Zander und der ist im Bruchteil einer Sekunde verschwunden wenn er ihn haben will. Aber pass auf du wirst dich erschrecken beim Biss!

Aber halt dich einfach an die Tipps die schon oben stehen, da ist eigentlich alles zu gesagt ;-)

chris
22.02.2013, 22:19
versuch es mal mit der Strömung zu fischen und den Gufi über Grund driften zu lassen. ab der Dunkelheit im ufernahen Mittelwasser. und an den Tipps hier. lg