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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Aussteiger auf Wobbler.....



ZanderJäger
22.07.2010, 15:55
Hallo! Es geht mir um die Wobblerangelei bei Dämmerung und Nacht auf Zander. Ich habe 90% der Bisse kurz vor dem Ufer. Nur ca. 10 % beissen büer 20m entfernt. Und von diesen 10 % dei draussen beissen, verliere ich 100 %!!!!!!!!!!
Warum? Mehrmaliges anschlagen und drillingswechsel hab ich versucht. Und glaubt mir ich spreche von Zanderbissen. Habe es mit neuen Wobblern getestet. Die haben eindeutige Bissspuren gezeigt. (Ihr wisst ja, wie bei den Vampiren).
Hatte oft richtig gute Drills über einige Minuten. Und das waren meist große. Alle verloren, sobald der Biss mehr als ca. 10m vom Ufer aus kam.
Ich hab da zwar ne Vermutung, weiß aber nicht ob ich richtig liege. Habe bisher ziemlich leichtes Geschirr im Strom gefischt. War einfach manchmal, vor allem bei Hochwasser, nicht leicht damit zu fischen. Hatte mich aber daran gewohnt und auch gut gefangen. Ausser halt die von Draussen. Habe bisher die Morethan Wading Master 90ML mit 5-27 g WG gefischt. Meint Ihr es lag an der Rute? Zu weich? Nicht schnell genug für den Anhieb?
Hab mir jetzt für die Wobblerfischerei im Strom die Rocke von Abu Garcia geleistet. (Vorschuss vom Scheff genommen, da schon alles für Angelzeug rausgeblasen :doh: :help: :thumgs:).2,74m, 15-50g WG.
Denkt ihr damtit habe ich weniger Aussteiger?????

lucioperca
22.07.2010, 16:03
HI,

es konnten sogar mehr werden da die Rute doch recht "hart" ist, da kannes passier das sie ausschlitzen oder sich gar aushebeln....... Habe es schon oft erlebt das die Schläge nicht genügend abgefedert werden.

Fischst du Mono oder Geflecht?? Hast du ein Flou-vorfach?

NorbertF
22.07.2010, 16:08
Ich hatte darauf schon im anderen Thread geschrieben:



Bezüglich der Aussteiger in Entfernungen > 10m:
geflochtene Schnur und harte Rute? Versuch mal NICHT mehrmals anzuschlagen, sondern nur 1mal und auch nicht zu heftig. Die kleinen scharfen Drillinge der verwendeten Wobbler fassen sowieso sehr gut, gehen aber auch sehr schnell wieder raus wenn man zu stark zerrt. Ich tausche die Drillinge gegen größere Einzelhaken (ohne Widerhaken), was auch das Releasen vereinfacht. Das Verletzungsrisiko sinkt drastisch (beim Fisch und bei mir auch).
Mono statt Geflecht hilft auch sehr im Drill.


Die Information mit der verwendeten Rute habe ich natürlich jetzt erst erhalten, aber ich glaube nicht dass es daran liegt. Meine Zanderrute hat auch nur 28g Lureweight und die setzt selbst 4/0 Einzelhaken sehr sicher.
Oder ist die Rute ziemlich weich? Dennoch glaube ich nicht daran, die Drillinge der beschriebenen Wobbler dürften normal sogar ganz ohne Anhieb und direktem Drillbeginn fassen.

ZanderJäger
22.07.2010, 16:32
Die Rute war schon ziemlich weich. Die Rocke hab ich jetzt neu und erst einen Biss am Ufer gehabt. An den Drillingen liegt es nicht. Ich fische teilweise auch japanische Wobbler (ZipBaits). Die haben sehr gute Drillinge.
Mhhh, jetzt noch mehr Aussteiger? Das hört sich ja gar nicht gut an.

NorbertF
22.07.2010, 16:53
Die Rute war schon ziemlich weich. Die Rocke hab ich jetzt neu und erst einen Biss am Ufer gehabt. An den Drillingen liegt es nicht. Ich fische teilweise auch japanische Wobbler (ZipBaits). Die haben sehr gute Drillinge.


Das meine ich ja. Die haben "sehr gute" Drillinge. Sehr kleine ultrascharfe nämlich. Wenn du da mehrfach anhaust schlitzt der aus. Oder auch bei hartem Setup.
Zumindest ist das meine Vermutung, andererseits, wenn die Rute wirklich sehr weich ist kann ich auch komplett daneben liegen und der Haken wurde tatsächlich nicht gesetzt. Dann wird das mit der Rocke auf jeden Fall besser funktionieren, wobei die Drills dann kniffliger werden, da harte Ruten mehr Drillaussteiger zur Folge haben (aber bessere Bisserkennung und Hakensetzfähigkeit natürlich).

strcat
22.07.2010, 16:56
Sehr gute Drillinge sind von Owner (ST-41 bzw. ST-36) und dann noch einen zusätzlichen Sprengring damit sie sich nicht so leicht aushebeln können.

Heiner
22.07.2010, 16:59
Zwar fische ich kaum mehr auf Zander, aber was die Aussteigerquote auf Crankbaits generell angeht: Das Schlechteste ist da nach meiner Erfahrung eine kurze, schnelle Rute in Kombination mit Geflochtener. Meine Wahl daher: Eine Rute mit slow oder regular Taper und Geflochtene. Fische ich hingegen Crankbaits mit einer schnellen Rute, nehme ich Mono. Die erstgenannte Variante ziehe ich allerdings vor.

NorbertF
22.07.2010, 17:00
Ich bin gerade dabei meinen ganzen Minnows und Twitchbaits auf Einzelhaken umzurüsten.
Die sind stabiler, haben einen größeren Hakenbogen und bergen weniger Verletzungsrisiko. Vielleicht auch eine Alternative?

Heiner
22.07.2010, 17:05
Keine Ahnung. Bei größeren Crankbaits wohl eher nicht, das dürfte gewaltig viele Fehlbisse geben.

NorbertF
22.07.2010, 17:10
Na klar, ich habe natürlich von Minnows und Twitchbaits gesprochen. Die er ja auch fischt.

Heiner
22.07.2010, 17:13
Ich dachte, der letzte Satz wäre auf Crankbaits bezogen. Bei Minnows erhöht sich die Fehlbissrate ebenfalls signifikant. Ich hab's mal probiert und es wieder nachgelassen. Dann lieber ganz auf Minnows verzichten.

NorbertF
22.07.2010, 17:16
Mist, du machst mir ja keine große Hoffnung :wallbash:
Minnows sein lassen...auf Hecht gerne, aber das sind nunmal die besten Zanderwobbler. Die Zander sind auch weniger problematisch mit den Drillingen, mich stören nur die Schniepelhechte die immer drauf beissen.

ChrisB
22.07.2010, 17:23
Dann lieber ganz auf Minnows verzichten.



Wobei dann die Fehlbissrate bei 100%, wenn nicht sogar noch höher liegt.


Zum Thema:

Ich fische mit Wobbler auf Zander am Rhein in der Regel eine Track Extrem 40-80gr mit Geflochtener und ca. 1m Fluocarbon. Beim Biss ein Anhieb und fahre damit eigentlich gut. So gut wie keine Aussteiger.

Im Stillwasser habe ich ne zeitlang über 50% der Zander nach (sehr) kurzem Drill verloren, trotz harter Bisse.
Ich hab dann auch viel experimentiert: Weiche Rute, Mono, Geflecht. Harte Rute Mono, Geflecht. Aber die Ausbeute wurde nicht besser. Besser wurde es als ich die Drillinge gegen welche mit weiterem Bogen ausgetauscht habe und einen 2. Sprengring montiert habe.

Wobei bei ein wenig Strömung die weiche 27gr. schon ein Faktor sein kann, dass auf Distanz der Haken nicht richtig greift.

Heiner
22.07.2010, 21:15
Wobei dann die Fehlbissrate bei 100%, wenn nicht sogar noch höher liegt.



Das würde stimmen, wenn's keinen Ersatz für Minnows gäbe. Gibt's aber, und die sind erheblich schonender. Kein anderer Köder hat mir so viele verangelte Schniepel "beschert" wie Minnows. Und darum sind die bei mir fast ganz verschwunden aus dem Repertoire, auch wenn ich sie zugegebener Maßen gern gefischt habe. Ist halt die Frage, wie man die Prioritäten setzt, ich setze sie halt so. Meine Fangquote hat dadurch jedenfalls nicht gelitten, denn verangelte Schniepel rechne ich nicht da hinein.

Nippon
22.07.2010, 21:30
Fischst du Mono oder Geflecht?? Hast du ein Flou-vorfach


Wo ist die Antwort auf diese Frage? :confused:

ChrisB
22.07.2010, 22:31
Heiner es geht hier nicht um das Hechtfischen in Flachlandseen sondern und das Zanderfischen im Ober-und Mittelrhein.
Ich hatte die letzen Jahre einen Hecht als Beifang und der lag mit über einem Meter ausserhalb des Schniepelrasters.

Daher bleiben Minnows für diese Fischerei im Köderepertoire, ohne dabei die Rechte der Schniepel zu verletzen.

ZanderJäger
22.07.2010, 22:50
Ich fische 12er Power Pro. Als Vorfach nutze ich Hard Mono das ca. 5-6 Kilo trägt.

ChrisB
26.07.2010, 12:25
Habe diesen Thread mal zum Anlass genommen und statt meiner Track Extreme und Geflecht meine Supper Griffon (3/4oz.) und Mono zum Zanderwobbeln verwendet. Natürlich in nem Bereich ohne starke Strömung. Ein Biss in etwa 10m Entfernung endete kurz vor der Landung mit dem Verlust des ca. 55er Zanders. Vielleicht lag es an diesem bekloppten Fisch im Speziellen, da er im Drill 3 mal gesprungen ist (das gehört sich nicht als anständiger Zander!).

Aber ich führe es eher auf die Kombo zurück. Kann ich mit der harten Rute und Geflecht sehr gut Anfasser von Grund- oder Steinkontakt unterscheiden, war ich an diesem Abend sehr unsicher und musste einigemale den Wobbler retten weil ich nen Grundkontakt mit nem Anhieb quitiert hab. Mit der der Standardkombo hätte man den Wobbler einfach kurz auftreiben lassen und weiter gefischt.

Wie oft es an diesem Abend andersrum war, also wieviele Bisse ich als "Steinkontakt" nicht angeschlagen hab, kann ich natürlich nicht sagen, aber ein ungutes Gefühl bleibt.

Mein Fazit bleibt wie gehabt, ich werde weiterhin mit dem "schweren" Gerät fischen.

Mit der Rocke liegst Du sicher richtig.

Norbert
26.07.2010, 13:15
Heiner es geht hier nicht um das Hechtfischen in Flachlandseen sondern und das Zanderfischen im Ober-und Mittelrhein.
Ich hatte die letzen Jahre einen Hecht als Beifang und der lag mit über einem Meter ausserhalb des Schniepelrasters.

Daher bleiben Minnows für diese Fischerei im Köderepertoire, ohne dabei die Rechte der Schniepel zu verletzen.



@Chris: ...und den hast Du verloren, oder :doh:

NorbertF
26.07.2010, 13:42
@Chris: naja die Super Griffon ist sehr schwabblig und die 3/4oz die da draufstehn finde ich lachhaft. Ich nutze die bis maximal 10g, kein Stück mehr. Sowas wie nen Arnaud kann man daran fischen aber da hat man wirklich kein Gefühl mehr.
Ich drück dir am Jam mal die Elseil (Jacky seine Ex hehe) in die Hand, da spürst du auch mit Fluo noch in 30-40m Entfernung die Bisse knallhart.

ChrisB
26.07.2010, 13:51
@Norbert: Danke :frown:, da warst Du doch dabei oder?

@NorbertF: Ist klar, ich hab Escardas und Trikcdarter gefischt, das mach Sie gut mit und Brasche fängt Sie auch. Wollte nur mal das andere Extrem zu meiner standart Zanderwobbelkombo fischen um hier mal was sinnvolles beizutragen. ;-)

Ach und untersteh Dich mir irgendwelches blöde Tackle vorzustellen beim Jam. ICh bracuh nix Neues mehr! :lachtot: :lachtot:

NorbertF
26.07.2010, 15:15
Trickdarter geht super an der Griffon, stimmt. Es ist auch ein wenig Gewohnheitssache. Meine ersten Monoversuche waren auch nach 2*fischen beendet. Brr dachte ich, das geht überhaupt nicht. Einige Schnurklemmer und andere Miseren (Zanderbisse im Flachwasser) haben mich dazu verleitet die Sache nochmal zu testen und zwar etwas ausdauernder. Nun sind 3 Kombos immer mit monofilen Schnüren bestückt und nur noch zwei mit Geflecht. Die Monokombos machen mir sogar mehr Spaß mittlerweile.
Im Endeffekt sollte man einfach das fischen was einem am Besten liegt, wenn du mit Geflecht super zufrieden bist besteht doch überhaupt kein Grund auf mono zu wechseln.

ChrisB
26.07.2010, 15:32
Im Endeffekt sollte man einfach das fischen was einem am Besten liegt, wenn du mit Geflecht super zufrieden bist besteht doch überhaupt kein Grund auf mono zu wechseln.


So ist es. Fische auch seit einiger zeit 2 Kombos mit Mono und werde das auch beibehalten.

NorbertF
26.07.2010, 23:22
Heute ist mein Paket mit den Van Fook Einzelhaken zur Umrüstung meiner Hardbaits angekommen. Eine Handvoll habe ich gleich umgerüstet und bin testen gefahren. Auf einen Arnaud hatte ich zwei Bisse, beide hingen. Und es waren nur kleine Barsche, aber selbst die hingen sicher.
Und noch besser: liessen sich wunderbar abhaken.
Endlich habe ich auch bei Hardbaits ein gutes Gefühl. Die Fische werden nicht verletzt, die Haken sind schön dickdrähtig so dass mir kein Dickfisch mehr die Haken aufbiegen kann und die Fehlbisse scheinen auch nicht gegeben zu sein wie befürchtet. Wobei ich da natürlich noch mehr Bisse brauche. Aber sieht gut aus!
Ich bin begeistert...nun werde ich wohl auch öfter Hardbaits fischen.

Heiner
27.07.2010, 13:01
Beim Barsch mag das klappen, da weiß ich es nicht. Ich hatte das auf Hecht probiert, und da war mir die Fehlbissrate einfach entschieden zu hoch.

NorbertF
27.07.2010, 13:44
Naja mit 2 popligen Barschen kann ich auch noch nicht wirklich eine Aussage treffen. Aber ich bin guten Mutes. Zum Hechtfischen mag ich sowieso keine Minnows, da sind die Hechte nur Beifang. Den ich jetzt weniger verangle als mit Drillingen.
Die blöden Drillingshaken haben mir das Hardbaitfischen bisher immer komplett verleidet, das ist nun anders. Fehlbisse nehme ich gerne in Kauf sollte es mehr geben als vorher. Ich glaubs aber nicht.
Man muss bei der Bestückung halt darauf achten wie die Sprengringe stehen. Bei den Illexwobblern zB stehen die Einzelhaken dann direkt nach vorne bzw. hinten bei den Evergreen Wobblern (Faith) sind die Sprengringösen um 90° gedreht was dazu führt dass die Haken zur Seite rausstehen. Ein zweiter Sprengring schafft Abhilfe im Bedarfsfall.

Heiner
27.07.2010, 13:48
Kann ich verstehen, dass Du Drillinge nicht magst. Besonders an Minnows sind die in der Tat eine Katastrophe, weil die Rate an verangelten Viechern erheblich ist, wie jeder weiß, der länger mit Minnows geangelt hat. Bei keinem anderen Ködertyp landet einer der Haken so häufig im Auge kleinerer Hecht wie bei diesen Ködern.

Meine Schlussfolgerung daraus halt: Minnows verwende ich kaum mehr.

NorbertF
27.07.2010, 13:52
Minnows sind ein Muss zum nächtlichen Zanderangeln. Es gibt eigentlich keine Alternative.
Ganz leicht beschwerte Gummis, aber das wars dann schon.
Da ich mit den Haken das Problem des Verangelns eliminiert habe gibt es keinen Grund auf Minnows zu verzichten.

Sollte es gut funktionieren rüste ich meine Barsch-und Forellencranks (Griffons und Konsorten) auch noch um. Die Popper sind auch fällig dann. Was unangetastet bleibt sind große Crankbaits. Der Rest bekommt Einzelhaken.

Heiner
27.07.2010, 13:58
Beim Zanderangeln gibt's vielleicht keine Alternative. Auf Hecht gibt's etliche.

Heiner
29.07.2010, 22:55
Heiner es geht hier nicht um das Hechtfischen in Flachlandseen sondern und das Zanderfischen im Ober-und Mittelrhein.
Ich hatte die letzen Jahre einen Hecht als Beifang und der lag mit über einem Meter ausserhalb des Schniepelrasters.

Daher bleiben Minnows für diese Fischerei im Köderepertoire, ohne dabei die Rechte der Schniepel zu verletzen.



Das ist mir schon klar, worum es hier geht. Dennoch flechte ich sowas mal ein. Minnows (mit Drillingen) sind Schniepelkiller, und das nicht bloß in Flachlandseen. Daran ändern auch Gelegenheitsfänge von Meterhechten nix.

Der Grund, den natürlich jeder ganz genau kennt, der viel mit Minnows fischt: Die Haken liegen zu eng beisammen und die ruckartigen, unkalkulierbaren Bewegungen führen bekanntlich dazu, dass die Viecher sich bei der Attacke öfter mal verschätzen. Daher landet mit schöner Regelmäßigkeit einer der Haken im Auge.

Muss halt jeder selbst wissen, ob er das in Kauf nehmen will oder nicht. Ich will's nicht mehr. Und ich halte nix davon, das unter den Teppich zu kehren, bloß weil's vielleicht nicht allen genehm ist. Was ich übrigens durchaus nachvollziehen kann, denn mir selbst ist 's keineswegs leicht gefallen, mich vom Minnowfischen zu verabschieden. Minnows waren lange Zeit meine erklärten Favoriten. Macht zweifellos viel Spaß, die zu führen und strengt auch nicht sonderlich an obendrein.

Letztlich ist besagte Abkehr von diesen Ködern aber die logische Konsequenz aus dem oben Gesagten, jedenfalls meiner Ansicht nach, selbst wenn das ein paar Fänge kosten sollte hier und da. Aber das finde ich ganz und gar zweitrangig, denn aus zwanzig gehakten Viechern mehr oder weniger ziehe ich nicht mein Lebensgefühl. Wohl aber schlugen mir Schniepel mit einem Haken im Auge jedesmal empfindlich auf die Stimmung. Und das hat mir schließlich nicht mehr zugesagt am Ende der Geschichte, weshalb ich jetzt einen radikalen Schnitt gemacht habe. Zumal es hinreichend gute und zum Teil sogar deutlich bessere Alternativen gibt.

NorbertF
30.07.2010, 09:49
Auf Hecht stimmt das, die Zander haken sich die Dinger aber komischerweise nicht ins Auge. Wahrscheinlich weil man da weniger aggessiv fischt.
Ich hab noch keinen einzigen Zander mit nem Minnow verangelt. Und wir sind ja im Zanderthread :-B
Da es bei mir (anders als bei Chris) beim Zanderfischen durchaus Hechtbisse hat habe ich eben die Haken gewechselt. Mit wiederhakenlosen Einzelhaken bin ich guter Dinge dass da nichts mehr passiert.
Auf einen super Zanderköder zu verzichten beim Zanderfischen, weil der Köder beim Hechtfischen unnötig ist finde ich etwas übertrieben.

Heiner
30.07.2010, 13:24
Auf Hecht, so ist es. Nur gibt es eben "ziemlich viele" deutsche Gewässer, wo man, wenn man auf Zander (oder Barsch) fischt, gleichzeitig auch auf Hecht fischt, ob man nun will oder nicht.

So schön und angenehm sie auch zu fischen sind, gehören Minnows mit Drillingen unter solchen Bedingungen zu den schädlichsten Ködern überhaupt. Leider, muss ich sagen, denn ich mag die Dinger. Es gibt keinen anderen Köder, den ich lieber gefischt habe als eben Minnows. Aber damit ist jetzt Schluss aus den oben genannten Gründen.

Leicht gefallen ist mir das allerdings nicht, das hat mich ein Jahr "Bedenkzeit" gekostet. Aber der Schutz der Bestände geht eben doch vor und ist wichtiger als meine persönlichen Vorlieben.