Der Table Dancer von Quantum/Yuwaku: DER Oberflächenköder
Fast keine andere Fischerei
ist so spannend wie das Fischen mit Topwaterbaits auf den Rapfen. Knallharte
Bisse, starke Drills und jede Menge Adrenalin.
Wer einmal Bekanntschaft mit
einem Rapfen an der Oberfläche gemacht hat, wird gefesselt sein von dieser
Fischerei.
Im Frühling dieses Jahres machte ich mich im Internet auf
die Suche nach einer schönen Swimbaitrute im Preissegment bis 350 Euro. Fabian von Nippon-Tackle,
wurde durch einen Thread in einem JDM-Forum auf mich aufmerksam und schrieb mich
an, ob ich Interesse daran hätte, eine seiner Tailwalk Mud Seen Sneak Head
Ruten zu testen. Nachdem wir uns über die Kleinigkeiten einig waren,
entschied sich Fabian mir zwei der Snake Head Ruten zu schicken, die ich mir
aussuchte. Ich entschied mich einmal für das kürzere Modell in der
schwersten Ausführung und für das längere Modell ebenfalls in der schwersten
Ausführung
Tailwalk Mud Seen C802XXXH:
Länge: 8 Fuß (2,44 Meter)
Aktion: XXXH
Schnurklasse: PE 6-10
Wurfgewicht: nicht angegeben, aber dazu komme ich noch
Tailwalk Mud Seen C762XXXH
Länge: 7,6 Fuß (2,28 Meter)
Aktion: XXXH
Schnurklasse: PE 6-10
Wurfgewicht: nicht angegeben, aber dazu komme ich noch
Mitte Juni sind wir (Basti, Klaus und ich) nach Irland geflogen um am
260 km langen Shannon River den Hechten nachzustellen.
der Hechtwahn beginnt
Am Montag, 14.06.2010 ging unser Flug und wir sind Ortszeit um 23 Uhr
gelandet. In Dublin bekamen wir unseren Mietwagen und sind noch mit vielen
Umwegen ins Landesinnere nach Ballinsloe gefahren. Dort hat uns dann ein 4 ½
Sterne Hotel erwartet, welches unser Guide im Vorfeld für uns ausgehandelt hat, das vom Feinsten war und die Nacht nur 43,50€ inkl. Frühstück
gekostet hat. Morgens um 10 Uhr hat uns unser Guide Godfrey Donahue abgeholt. Vom
Hotel 10. Min entfernt haben wir sein Boot (dazu später mehr) an der Shannon
Bridge zu Wasser gelassen
die Shannon Bridge
Das Wetter war nicht
hechtfreundlich. Es war schwül warm und die Sonne brannte erbarmungslos vom
Himmel. Ich versuchte mal die Kunstköderbox rauf und runter, aber der Shannon
hat eine Besonderheit..
Ich will euch mal einen Bootsangelausflug schildern der
einem die Tränen in die Augen treibt.
Am Samstag habe ich meine Freundin gefragt, ob sie vielleicht zum
Bootsangeln mitkommt. Mit Erstaunen vernahm ich Zustimmung sowie Vorfreude. Schatzi begeistert sich vielleicht fürs angeln ? Whow das wär
ja Geil. Samstag Abend wollte ich alles vorbereiten, als die Erpressung
begann, wenn wir morgen Angeln gehen wir aber heute auf Peter und Paul
in Bretten . "Mist". Das frühe Aufstehen hat sich in ein früh zu Bett
gehen verwandelt. Wir starteten um 11.00 Morgens . Planloses Packen, Chaos, Panik und Schatzi mit Kater (Lass mich sterben). Am Wasser
angekommen - Schlauchboot aufpumpen - ungläubige Blicke von Schatzi "wie
keine elektrische Pumpe?" Schweisstreibend 10 Minuten später wurde das
Boot beladen. Mit viel Gepäck von Schatzi (Bücher, Getränke, Proviant für
10 Tage unter anderem eine Wassermelone, sowie Apfelmus und Kohlrabi .
Sehr angeluntypischer Proviant - muß man schon sagen.
Aber Schatzi geht mit mir Angeln, da kann man auch mal was anderes essen.
Nach 10 Minuten der Supergau !!!