Mitte Juni sind wir (Basti, Klaus und ich) nach Irland geflogen um am
260 km langen Shannon River den Hechten nachzustellen.
der Hechtwahn beginnt
Am Montag, 14.06.2010 ging unser Flug und wir sind Ortszeit um 23 Uhr
gelandet. In Dublin bekamen wir unseren Mietwagen und sind noch mit vielen
Umwegen ins Landesinnere nach Ballinsloe gefahren. Dort hat uns dann ein 4 ½
Sterne Hotel erwartet, welches unser Guide im Vorfeld für uns ausgehandelt hat, das vom Feinsten war und die Nacht nur 43,50€ inkl. Frühstück
gekostet hat. Morgens um 10 Uhr hat uns unser Guide Godfrey Donahue abgeholt. Vom
Hotel 10. Min entfernt haben wir sein Boot (dazu später mehr) an der Shannon
Bridge zu Wasser gelassen
die Shannon Bridge
Das Wetter war nicht
hechtfreundlich. Es war schwül warm und die Sonne brannte erbarmungslos vom
Himmel. Ich versuchte mal die Kunstköderbox rauf und runter, aber der Shannon
hat eine Besonderheit..
Ich will euch mal einen Bootsangelausflug schildern der
einem die Tränen in die Augen treibt.
Am Samstag habe ich meine Freundin gefragt, ob sie vielleicht zum
Bootsangeln mitkommt. Mit Erstaunen vernahm ich Zustimmung sowie Vorfreude. Schatzi begeistert sich vielleicht fürs angeln ? Whow das wär
ja Geil. Samstag Abend wollte ich alles vorbereiten, als die Erpressung
begann, wenn wir morgen Angeln gehen wir aber heute auf Peter und Paul
in Bretten . "Mist". Das frühe Aufstehen hat sich in ein früh zu Bett
gehen verwandelt. Wir starteten um 11.00 Morgens . Planloses Packen, Chaos, Panik und Schatzi mit Kater (Lass mich sterben). Am Wasser
angekommen - Schlauchboot aufpumpen - ungläubige Blicke von Schatzi "wie
keine elektrische Pumpe?" Schweisstreibend 10 Minuten später wurde das
Boot beladen. Mit viel Gepäck von Schatzi (Bücher, Getränke, Proviant für
10 Tage unter anderem eine Wassermelone, sowie Apfelmus und Kohlrabi .
Sehr angeluntypischer Proviant - muß man schon sagen.
Aber Schatzi geht mit mir Angeln, da kann man auch mal was anderes essen.
Nach 10 Minuten der Supergau !!!
Erlebnisse, die man normal eher für sich behalten sollte
Habe schon ne´ Menge erlebt am Wasser, aber gestern war´s ein echtes
High-Light.
Es ist der 4. Mai gegen 20:30 an unserem Baggersee. Erst
mal muß ich auf den alten Baumstamm klettern, auf den sich sonst
niemand traut (mit Bj. 63 ist man ja fast so fit wie Tarzan...). Erster
Wurf nach rechts, direkt in einen Ast, das war ja ein scheiss Anfang,
bekomme ihn aber sofort wieder frei. Zweiter Wurf nach rechts, es muß
wieder ganz knapp am Ufer vorbei gehen, wieder in den gleichen Ast (wie ein Anfänger, Schande über mich...) ...
Bisher habe ich das Fischen auf Wels
diesen Winter stark vernachlässigt. Magere 10h stehen bisher auf dem
Konto. Grund ist das spannende Vertikalangeln auf Zander und Barsch,
und außerdem war einfach wenig Zeit bisher.
Schon lange habe ich mich auf dieses Wochenende gefreut. 2 Tage ohne Verpflichtungen und Termine!
Am Samstag sollte es an einen Baggersee zum Vertikalangeln gehen.Thomas kam gerade in der Nacht aus
Schweden zurück und war noch ziemlich gerädert. Mit an Bord war noch
Stephan, der den See ziemlich gut kennt. Als wir dann zügig alles auf
dem Boot verstaut hatten, konnte es nun losgehen.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 19. Januar 2010 )
Edersee Januar 2010
Geschrieben von ChrisB
Sonntag, 10. Januar 2010
04.01.2010, 5.00 Uhr
ich fahre bei Holger vor. Er sitzt schon im Auto
und nach einem kurzen "Hallo" geht es auch schon los in Richtung Edersee.
Bis auf die üblichen Psychos auf der Autobahn, verlief die Fahrt
reibungslos und wir lagen gut in der Zeit. Nach einer kurzen
Frühstückspause waren wir etwas zu früh an der Angel-Schmiede
angekommen. Als dann Heiko von (www.edersee-tackle.de ) kurz darauf eintraf, wurden noch die Ködervorräte
aufgebessert
("A bissl was kann man immer brauchen")
und über die
aktuell fängigen Bereiche gesprochen.
Auf Grund des Wetters wurde der
Plan ein Boot zu trailern verworfen
und Heiko hat sich um ein noch
gewassertes Ersatzboot bemüht.
An dieser Stelle nochmals ein fettes DANKE an Heiko und Dimitri für Ihre Mühe und das uns entgegengebrachte Vertrauen.